Wappenzeichen des Landes Baden-WürttembergBaden-Württemberg entscheidet sich für die Einführung einer Landes-Vergabeplattform sowie eines Vergabemanagementsystems auf Basis der cosinex Technologie.

Im Auftrag des Landes wurde durch die Landesoberbehörde IT Baden-Württemberg (BITBW) die E-Vergabe-Lösung EU-weit ausgeschrieben. Durchgesetzt hat sich die Lösung der cosinex. Bereits in wenigen Wochen soll die neue Vergabeplattform den Betrieb aufnehmen, die Einführung des Vergabemanagementsystems erfolgt parallel. Neben den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist das drittgrößte Bundesland nunmehr das fünfte, das für eine einheitliche landesweite bzw. behördenübergreifende Lösung auf cosinex setzt.

Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Landes“, erklärt Carsten Klipstein, Geschäftsführer der cosinex. „Die Einführung landesweiter bzw. verwaltungsübergreifender Lösungen insbesondere in den Flächenbundesländern stellt eine besondere Herausforderung dar, der wir uns mit unserer Erfahrung gerne stellen.

Die BITBW erweitert Ihr Serviceportfolio um ein Vergabemanagementsystem für die Landesverwaltung Baden-Württemberg“, freut sich Doris Oestreich, Teamleiterin der Vergabestelle BITBW. „Wir stellen mit dieser Technologie den Vergabestellen des Landes ein modernes und anwenderfreundliches Portal für eine landeseinheitliche elektronische Abwicklung der Vergabeverfahren zur Verfügung.Den gesamten Artikel lesen…

Justitia VergabeunterlagenEin in Newslettern und verschiedenen Portalen zur Zeit viel beachteter Beschluss der VK Südbayern aus Herbst letzten Jahres (AZ: Z 3-3-3194-1-36-09/16) befasst sich mit der ausgesprochen praxisrelevanten Frage der Informationspflichten beim Einsatz von E-Vergabeplattformen. Im Kern geht es um die Grenzziehung, ob bzw. unter welchen Umständen die Vergabestelle Bieter über Änderungen an den Vergabeunterlagen einer elektronischen Vergabe, die auf einer E-Vergabeplattform bereitgestellt wurden, nochmals per E-Mail informieren muss oder ob die Bieter sich selbst auf der Plattform über etwaige Änderungen informieren müssen.

Der Beschluss zeigt auch, dass – wohl zukünftig verstärkt – eine Bewertung der vergaberechtlichen Aspekte der elektronischen Kommunikation nicht unabhängig von der konkreten Funktionalität der eingesetzten E-Vergabeplattform erfolgen kann.

Der Sachverhalt

Die Vergabestelle schrieb einen Bauauftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens EU-weit aus. Im weiteren Verlauf änderte die Vergabestelle die am 29.06.2016 erfolgte Bekanntmachung auf der Vergabeplattform mehrfach. Unter anderem sollten nur noch fünf der ehemals acht Leistungsphasen beauftragt werden, woraus sich auch Änderungen bei den Eignungsnachweisen ergaben. Letztmalig änderte die Vergabestelle am 29.07.2016 die Bekanntmachung und verlängerte den Schlusstermin für die Teilnahmeanträge auf den 30.08.2016, 11.30 Uhr. Den gesamten Artikel lesen…

LOGO_Brandenburg VergabemarktplatzDer Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg ist die zentrale E-Vergabeplattform der Landesregierung sowie der Kommunen in Brandenburg. Sie bewährt sich seit über sechs Jahren im Praxiseinsatz für Vergabestellen des Landes und der Kommunen. Das Land Brandenburg gehört damit im Bereich der elektronischen Vergabe (kurz E-Vergabe) sicher zu einem der Vorzeige-Bundesländer in Deutschland. Die Besonderheit der Vergabeplattform des Landes ist u.a., dass den Kommunen und kommunalen Vergabestellen in den letzten Jahren die Möglichkeit der kostenfreien Mitnutzung des Systems eingeräumt wurde und in den vergangenen Jahren immer mehr Kommunen von diesem Angebot auch Gebrauch gemacht haben.
Dass sich gerade im Bereich kommunal-staatlicher Zusammenarbeit ein langer Atem lohnt, zeigte sich in der vergangenen Woche: In dieser wurde die 500`ste Vergabestelle im Vergabemarktplatz Brandenburg eingerichtet. Das Land ist damit auf dem Weg zu einer nahezu 100%igen Abdeckung. Den gesamten Artikel lesen…

vergabe.NRW Das Portal zum Öffentlichen Auftragswesen des Landes Nordrhein-Westfalen – vergabe.NRW – gilt sicher zu Recht als einer der Vorreiter im Bereich der deutschsprachigen Vergabeportale und Informationsangebote. Die Zugriffszahlen und das Ranking in den Suchmaschinen belegen, dass das Portal zu einem der beliebtesten Internet-Angebote zum Öffentlichen Auftragswesen in Deutschland gehört. Einer der bemerkenswertesten Umstände ist, dass der Anbieter des Portals kein Softwareanbieter oder Ausschreibungs-Verlag im Bereich der E-Vergabe ist, sondern die Landesregierung selbst, vertreten durch das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wer die Entwicklung des Portals vergabe.NRW in den letzten fast 10 Jahren verfolgt hat, konnte erkennen, dass sich dieser „Anbieter“ dabei nie auf Erreichtem ausruht, sondern Schritt für Schritt kontinuierlich an der Verbesserung des Portals für Vergabestellen und Unternehmen arbeitet. Den gesamten Artikel lesen…

Ziel der XVergabe ist die Definition von Schnittstellen-Standards, um die        XVergabeInteroperabilität zwischen E-Vergabesystemen in Deutschland zu erhöhen. Hintergrund war und ist einerseits die Vielfalt der Vergabeplattformen und anderseits die daraus entstandene Schwierigkeit für Bieter, sich mit den unterschiedlichen Vergabeplattformen und deren Technologien – insbesondere im Hinblick auf die elektronische Angebotsabgabe – auseinanderzusetzen.

Von vielen Kunden hören wir, dass die Anzahl der Angebote unabhängig von der E-Vergabe auch im postalischen Verfahren in den letzten Jahren tendenziell rückläufig ist – vielleicht auch ein verspäteter Effekt des Konjunkturpaketes II. Jedenfalls führt die so entstandene Heterogenität nicht dazu, dass die Beteiligung an Vergabeverfahren für Unternehmen einfacher oder attraktiver wird. Den gesamten Artikel lesen…

VergabeplattformAm 18. September findet in diesem Jahr in Brüssel eine „High Level“ Conference der EU zur E‑Vergabe statt. Die unter dem Titel „Modernisierung der öffentlichen Verwaltung: elektronische Auftragsvergabe und Rechnungsstellung“ stehende Konferenz wird von der Europäischen Kommission organisiert. Neben unterschiedlichen Best-Practice Ansätzen aus dem europäischen Ausland wird jedenfalls auch ein deutsches Projekt vorgestellt: vergabe.NRW.

vergabe.NRW ist das zentrale Portal zum öffentlichen Auftragswesen in Nordhrein-Westfalen und vor dem Hintergrund der Anzahl an Veröffentlichungen, registrierten Nutzern auf Seiten der Vergabestellen und der Unternehmen sowie der Vielfalt der angebotenen Funktionen sicher auch eine der erfolgreichsten „Vergabeplattformen“ in Europa. Den gesamten Artikel lesen…

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Update vom 28.03.2014: Die EU-Vergaberichtlinien wurden heute im Amtsblatt veröffentlicht. Damit haben sich die Umsetzungsfristen konkretisiert.

>> Wir empfehlen Ihnen auch unseren Blog-Beitrag vom 28. März 2014 zu den konkreten Umsetzungsfristen <<

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In unseren Gesprächen mit Kunden und Interessenten werden wir immer häufiger auf die kommende „Pflicht zur elektronischen Auftragsvergabe / E-Vergabe“ angesprochen. In diesem Beitrag will ich die aus unserer Sicht wichtigsten Informationen dazu zusammenfassen.

Neue EU-VergaberichtlinienEU-Logo

Die vergaberechtlichen Regelungen sollen durch die vorgelegten Richtlinienentwürfe zum Teil neu gefasst, zum Teil geschärft werden. Die EU-Kommission spricht in diesem Zusammenhang sogar von einer „tiefgreifenden Modernisierung“. Den gesamten Artikel lesen…

Nachdem sich das Land Rheinland-Pfalz im Zuge eines EU-weiten Vergabeverfahrens für die Einführung der E-Vergabe auf Basis der cosinex-Technologie entschieden hat (E-Vergabeplattform), geht nun das Angebot für die Kommunen an den Start.

Landtag MainzPünktlich zum 01. Juni 2012 startet die neue E-Vergabeplattform für Kommunen in Rheinland-Pfalz. Ab diesem Zeitpunkt steht allen Kommunen sowie deren Eigenbetrieben unter http://rlp.vergabekommunal.de eine umfassende E-Vergabelösung zur Verfügung. Den gesamten Artikel lesen…