Die mit der Datenschutzgrundverordnung einhergehenden Regelungen müssen auch im Rahmen von Vergabeverfahren beachtet werden. Ein Beitrag von Dr. Söntje Hilberg und Sebastian Schnitzler von Deloitte Legal zeigt die Besonderheiten, die bei der Beachtung der neuen Datenschutzgrundverordnung im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen vorliegen, auf. 

Seit Mai 2018 gilt die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Die Reform hatte nicht nur eine Vereinheitlichung des Datenschutzrechts in Europa zur Folge, sondern zog auch umfangreiche Diskussionen in der Öffentlichkeit und damit einhergehende Medienpräsenz nach sich. Es gibt nahezu kein Unternehmen, welches sich im Jahre 2018 nicht mit datenschutzrechtlichen Fragestellungen auseinandersetzen musste. Das durch die DSGVO wesentlich prominentere Thema Datenschutz erlangt zunehmend auch Einfluss auf den geschäftlichen Alltag der öffentlichen Hand, denn ein weiterer Treiber für die zunehmende Bedeutung des Themas ist die ab Oktober 2018 zwingend vorgegebene Durchführung elektronischer Vergabeverfahren.

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Eine für Unternehmen kostenfreie Möglichkeit, bundesweit nach Ausschreibungen zu suchen und an elektronisch durchgeführten Vergabeverfahren teilzunehmen, bietet das Deutsche Vergabeportal unter https://dtvp.de.

Das Deutsche Vergabeportal (DTVP) ist ein „Cloud-Angebot“ für Vergabestellen, die keine eigene E-Vergabelösung aufbauen oder betreiben wollen. Auf Basis einer monatlichen Nutzungspauschale können die Vorteile der elektronischen Vergabe einfach, rechtssicher und ohne Anfangsinvestitionen genutzt werden. Den gesamten Artikel lesen…