Niedersachsen ZeichenIT.Niedersachsen hat am 18. April 2016 und damit pünktlich zum Inkrafttreten des neuen Vergaberechts auch die neue E-Vergabeplattform „eVergabe Niedersachsen 2.0“ der Landesverwaltung Niedersachsen freigeschaltet. Die Plattform setzt alle Vorgaben des zeitgleich in Kraft getretenen Vergabemodernisierungsgesetzes um. Beispielsweise sind künftig alle europaweiten Ausschreibungen der Landesverwaltung elektronisch bekanntzugeben und müssen frei zum Download verfügbar sein. Dies schafft Erleichterungen für Bieter, die an Ausschreibungen teilnehmen wollen. Die Umstellung auf ein vollständiges elektronisches Vergabeverfahren mit einer integrierten elektronischen Kommunikation reduziert gleichermaßen Bearbeitungszeit und Kosten für die öffentliche Verwaltung.

Ein weiterer Vorteil für Nutzer des Portals ergibt sich aus dem vollständigen Anschluss der unmittelbaren Landesverwaltung, also aller Landesministerien und der ihnen nachgeordneten Behörden. Für Bieter bedeutet dies eine große Anzahl an Ausschreibungen aus dem Land Niedersachsen auf einen Blick. Die Landesverwaltung erzielt durch die Bündelung eine hohe Außenwirkung und kann mehr und qualitativ bessere Auftragsvergaben erreichen. Es ist zu erwarten, dass jährlich über 7.000 Vergabeverfahren auf der Plattform veröffentlicht werden. Den gesamten Artikel lesen…

Niedersachsen ZeichenDas Land Niedersachsen, vertreten durch den Landesbetrieb IT.Niedersachsen, hat sich im Rahmen einer Ausschreibung für die Vergabetechnologie der cosinex entschieden. Hierbei wird unter „vergabe.Niedersachsen.de“ eine eigenständige Vergabeplattform für das Land realisiert, die an die überregionale Plattform DTVP Deutsches Vergabeportal angebunden wird. Die Umsetzung erfolgt mit den Partnern DTVP und Bundesanzeiger Verlag.

Das Land Niedersachsen bietet seit einigen Jahren unter der Adresse „vergabe.niedersachsen.de“ Vergabestellen des Landes eine Möglichkeit, Bekanntmachungen und Vergabeunterlagen elektronisch zu veröffentlichen. Dieses Angebot wird bereits von den größeren Vergabestellen des Landes und einzelnen Kommunen genutzt. Eine weitergehende Bieterkommunikation, elektronische Angebotsabgabe und Schnittstellen zur EU sowie bund.de waren bislang nicht vorgesehen. Technische Basis ist eine Eigenentwicklung des Landes. Die anstehende Vergaberechtsreform machte eine Weiterentwicklung der Lösung um die erforderlichen E-Vergabe-Funktionalitäten erforderlich.

Nach einer umfassenden Marktsichtung war klar, dass angesichts der Marktreife der bestehenden Lösungen hierfür auf eine Standardsoftware gesetzt werden sollte. Das Ergebnis einer entsprechenden Ausschreibung steht fest: Die Vergabeplattform Den gesamten Artikel lesen…