Putze und Wandfarben kommen großflächig in Innenräumen zum EinsatzZwei aktuelle Leitfäden des Umweltbundesamts enthalten konkrete Empfehlungen zur nachhaltigen Beschaffung von Innenputzen und Innenwandfarben.

Putze und Wandfarben kommen großflächig in Innenräumen zum Einsatz. Umso wichtiger ist es, dass die verwendeten Produkte emissions- und schadstoffarm sind. So sollte etwa der Einsatz biozider Wirkstoffe zur Konservierung ausgeschlossen sein.

Das Umweltbundesamt unterstützt mit zwei Leitfäden, erschienen im Mai 2022, öffentliche Beschaffer bei der Ausschreibung von Innenputzen und Innenwandfarben. Den gesamten Artikel lesen…

Ein neuer Leitfaden des Umweltbundesamtes unterstützt bei der umweltfreundlichen Beschaffung von Telefonanlagen und schnurgebundenen Voice over IP Telefonen. Er basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel.

Das Telefonieren in öffentlichen Verwaltungen erfolgt zunehmend mit Hilfe von Telefonanlagen, die über Computernetzwerke gesteuert werden. Zugleich ersetzten Voice over IP-Telefone in Büroanwendungen analoge oder ISDN-Telefongeräte. Den gesamten Artikel lesen…

Das Umweltbundesamt hat das Umweltzeichen Blauer Engel für Server und Datenspeicherprodukte entwickelt. Ein Hintergrundbericht dokumentiert die Vergabekriterien für das Zeichen.

Der Bedarf an zentraler Verarbeitung und Speicherung von Daten steigt seit Jahren kontinuierlich an. Neue Geschäftsprozesse der Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung von Produkten verstärken diesen Trend, der sich auch in den Verkaufszahlen widerspiegelt: Laut Daten des Marktforschungsinstitutes IDC hat sich der weltweite Umsatz durch den Verkauf von Servern im Zeitraum 2009 bis 2019 von 10 auf 20 Mrd. US-Dollar verdoppelt. Den gesamten Artikel lesen…

 Wirtschaftlichkeit neu denken Investitionsentscheidungen im Dienste des UmweltschutzesNachhaltigkeit ist aus dem Beschaffungswesen der öffentlichen Hand nicht mehr wegzudenken. Geht mit einer Investitionsentscheidung eine niedrige Wirtschaftlichkeit einher, erschwert dies jedoch oft die Beachtung von Umweltschutzaspekten.

Ein Bericht des Umweltbundesamtes aus Dezember 2021 erläutert mögliche Herangehensweisen bei der Einbeziehung des Umweltschutzes in Investitionen und zeigt wirtschaftliche Implikationen auf. Dr. Stefan Krusenbaum unterzieht die Publikation einer kritischen Betrachtung. Den gesamten Artikel lesen…

Kon struk tive r­Ho lzschut z im Spielplatzbereich ohne BiozideEine Handreichung des Umweltbundesamts gibt praxisnahe Hinweise für Kommunen, um den Einsatz von Schädlings­bekämpfungs­mitteln – so genannten Biozidprodukten – zu reduzieren. Ihr liegt ein Forschungsvorhaben der Universität Würzburg zugrunde, das anhand von Fallstudien untersucht hat, wie Kommunen bereits heute dazu beitragen, dass weniger biozide Wirkstoffe in die Umwelt gelangen.

Biozidprodukte kommen auch in Kommunen nach wie vor vielfältig zum Einsatz – etwa in Holzschutzmitteln, bei der Grünbelagsentfernung oder bei der Schädlings- und Lästlingsbekämpfung. Zugleich können sie durch den Eintrag in Gewässer und den Boden die Biodiversität negativ beeinflussen und zum Insektensterben beitragen. Den gesamten Artikel lesen…

Logo des UmweltbundesamtesIT-Produkte sind bei ihrer Herstellung, Verwendung und Entsorgung mit großer Umwelteinwirkung und sozialen Risiken verbunden. Deshalb sollten Organisationen und Unternehmen bei der Auftragsvergabe für IT-Produkte Nachhaltigkeitsanforderungen wie soziale Verantwortung in der Produktion, Anwendersicherheit, Ergonomie und Umwelteigenschaften während des gesamten Produktlebenszyklus stellen.

Aus einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) ergeben sich interessante Ergebnisse für den nachhaltigen Beschaffungsalltag:

Arbeitsplatzcomputer länger zu nutzen, spart Kosten und ist gut für das Klima

In den Fokus geraten dabei die kurzen Austauschzyklen der Hardware. Bei einer Verlängerung der Nutzungsdauer eines Notebooks von 3 auf 6 Jahren, in einem Zeitraum von 10 Jahren, verringern sich das Treibhauspotenzial um ca. 390 kg CO2e (~28%) und die Lebenszykluskosten um ca. 530 € (~28%). Den gesamten Artikel lesen…

Das Umweltbundesamt hat zwei neue Leitfäden für die umweltfreundliche Beschaffung von Textilien veröffentlicht. In diesen wird sehr detailliert auf die Möglichkeiten eingegangen, bei der Beschaffung von Kleidung im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe auch Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen. Interessant ist, dass dabei erneut der gesamte Produktionsprozess betrachtet wird, also z.B. auch Produktionsschritte zur Gewinnung von Rohmaterial wie Baumwolle in die Betrachtung einfließen.

Immer wieder widmet sich das Umweltbundesamt (UBA) in seinen Leitfäden der umweltfreundlichen Beschaffung von bestimmten Gütern (wir berichteten zuletzt u.a. von der Beschaffung umweltfreundlicher Kommunalfahrzeuge oder von Schreibgeräten und Stempeln).

Die jüngsten Leitfäden in dieser Reihe, der Leitfaden zur umweltfreundlichen Beschaffung von Bettwaren und Bettwäsche sowie der Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung von Bekleidungstextilien und Wäsche, ergänzen und konkretisieren nun den bereits im Oktober veröffentlichten Leitfaden der Bundesregierung für eine nachhaltige Textilbeschaffung der Bundesverwaltung. Den gesamten Artikel lesen…

Zur Begrenzung der Emissionen durch Fahrzeuge hat das Umweltbundesamt einen Leitfaden veröffentlicht, der Empfehlungen für die umweltfreundliche Beschaffung für kommunale Nutzfahrzeuge gibt. Darin wird vor allem die Einbeziehung von Umweltaspekten in die Leistungsbeschreibung empfohlen und angegeben, wie diese im Rahmen der Leistungsbewertung konkret erfasst und in Ausschreibungen berücksichtigt werden können.

Um lärm- und schadstoffarme Fahrzeuge zu beurteilen, existieren Gütesiegel wie der Blaue Engel, die Emissionsgrenzwerte für kommunale Fahrzeuge (wozu insbesondere Kehrmaschinen, selbstfahrende Kehrmaschinen, Kehrmaschinen auf LKW-Fahrgestellen und Müllwagen zählen) vorschreiben. Der neue Leitfaden, der auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Kommunalfahrzeuge (DE-UZ 59a, Ausgabe Januar 2018) basiert, gibt neben begrifflichen Grundlagen und dem Geltungsbereich des Leitfadens auch Informationen darüber an, wie hoch die Geräusch- und Schadstoffemissionen konkret für die einzelnen Fahrzeugtypen sein dürfen und wie diese ermittelt werden können. Darüber hinaus werden zulässige Möglichkeiten der Nachweisführung genannt. Hier wird insbesondere auf den Nachweis durch Gütezeichen sowie auf Nachweise durch die Bescheinigung von Konformitätsbewertungsstellen eingegangen.

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