Transparency International: Vergabebeschleunigung schwächt Korruptionsschutz
Deutschland fällt in der Korruptionsbekämpfung zurück, wie Transparency International im aktuellen Korruptionswahrnehmungsindex feststellt.
Deutschland fällt in der Korruptionsbekämpfung zurück, wie Transparency International im aktuellen Korruptionswahrnehmungsindex feststellt.
Die Bestrebungen von Bund und Ländern das Vergaberecht zu deregulieren, sind geeignet einen gefährlichen blinden Fleck zu schaffen. Die Antwort liegt in der bestmöglichen Nutzung verfügbarer Daten.
Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International Deutschland kritisiert die im Koalitionsvertrag geplanten Vergabereformen scharf.
Im Korruptionswahrnehmungsindex 2024 von Transparency International erreicht Deutschland den niedrigsten Wert seit 2012.
Bei der Ermittlung der Nationalität der Eigentümer obsiegender Bieter ist das Transparenzregister eine maßgebliche Quelle. GmbHs müssen seit dem 1. Juli 2023 ihre wirtschaftlich Berechtigten melden. Getan haben das nach Auskunft der Bundesregierung bislang knapp über 60 %.
Am 25. Oktober werden eForms pflichtig. Was ihre Einführung für die Bekanntmachung von Aufträgen und Vergaben bedeutet, erläutern wir in diesem Beitrag.
Das VG Karlsruhe hat einen Auskunftsanspruch auf Ergebnisse von zwanzig Jahre alten Vergabeverfahren für rechtmäßig erklärt.
Der BDI formuliert Grundsatzkritik an der Beschleunigung von Vergabeverfahren ebenso wie konkrete Forderungen – von der weiteren Forcierung der E-Vergabe bis zur Nutzung der funktionalen Leistungsbeschreibung.
Mögliche Fallstricke bei der Vergabe an Inklusionsbetriebe beleuchtet ein aktueller Beschluss der Vergabekammer Westfalen.
Auch das Anbieten von Gütern durch die öffentliche Hand muss an transparenten und die Gleichbehandlung wahrenden Vergabekriterien gemessen werden.
Unter welchen Umständen und in welcher Form muss ein öffentlicher Auftraggeber das Leistungsversprechen eines Bieters überprüfen? Die Vergabekammer Südbayern hat den Rahmen abgesteckt.
Der Vergabesenat beim OLG Frankfurt a.M. hat unter anderem zu der Frage Stellung genommen, ob sich die Transparenzpflicht auch auf die Bewertungsmethode erstreckt.