Darstellung von statistischen AuswertungenDie Auswertung der Befragung von über 1.700 Teilnehmern aus der öffentlichen Verwaltung an einer aktuellen Umfrage des Verwaltungs- und Beschaffernetzwerks (VUBN) hat ergeben, wie Verwaltungs- und Beschaffungsorgane mit der Corona-Krise umgegangen sind und welche Auswirkungen die Pandemie auf diese Organe hat. Die Auswertung zeigt, dass auch die öffentlichen Verwaltungen zwar vielfach nicht ausreichend auf die Pandemie vorbereitet waren, dafür aber schnell Maßnahmen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter entwickelt haben.

Das VUBN (Ondux GmbH) hat gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Betriebswirtschafts- und Industriebetriebslehre der Universität Würzburg und der IUBH (Internationale Hochschule) den Umgang mit der Corona-Krise in den öffentlichen Verwaltungen Deutschlands untersucht und die Ergebnisse nun im Rahmen einer Studie veröffentlicht.

Den gesamten Artikel lesen…

Logo der OECDDie Reform des Vergaberechts und der Vergabepraxis hat Deutschlands öffentliche Beschaffung moderner und flexibler gemacht. Aber in einigen Bereichen gibt es noch ungenutztes Potential. Dies ist das Ergebnis einer neuen OECD-Studie, die Mitte Oktober in einem gemeinsamen Symposium mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vorgestellt wurde.

Die Studie „Öffentliche Vergabe in Deutschland – Strategische Ansatzpunkte zum Wohl der Menschen und für wirtschaftliches Wachstum“ zeigt die Bedeutung der öffentlichen Beschaffung in Deutschland. Die öffentliche Hand ist ein wichtiger Auftraggeber: Etwa 35 Prozent der deutschen Staatsausgaben, umgerechnet 500 Milliarden Euro, fließen über die öffentliche Auftragsvergabe in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und andere Bereiche. Dabei ist es Deutschland in den letzten Jahren gelungen, die öffentliche Beschaffung deutlich zu modernisieren und zu verbessern. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst der 2016 in Kraft getretenen Vergaberechtsreform. Es sei nach den Ergebnissen der Studie nun für die öffentliche Hand leichter, Vergabeverfahren durchzuführen, und für Unternehmen einfacher, daran teilzunehmen. Bei der strategischen und nachhaltigen Beschaffung sei die deutsche Praxis in vielen Teilen beispielhaft. Dennoch gibt es der Studie zufolge in allen untersuchten Bereichen ungenutztes Potential. Den gesamten Artikel lesen…

VergabestatistikWie hoch ist das „öffentliche Beschaffungsvolumen“ Öffentlicher Auftraggeber in Deutschland? Wieviel geben Bund, Länder und Kommunen im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen tatsächlich aus? Wer die Quellen zu den üblichen Angaben liest, stellt rasch fest, dass diese fast selbstreferenziellen Charakter haben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gibt das Beschaffungsvolumen der öffentlichen Hand in verschiedenen Veröffentlichungen mit jährlich rund 300 Milliarden Euro an (vgl. beispielhaft eine Information aus Februar zum Thema „Innovation im öffentlichen Beschaffungswesen“).

Zwar werden für den Oberschwellenbereich aufgrund der (noch geltenden) EU-Richtlinien bestimmte Daten erfasst und an die EU-Kommission weitergemeldet, diese erfassen aber damit eben genau nicht den Bereich, der nach aktuellen (ebenfalls unbestätigten) Schätzungen den überwiegenden Teil der Vergabetätigkeit ausmacht: Den gesamten Artikel lesen…