Logo des Landkreises OsnabrückWie Vergabe in einem Shared Service Center funktionieren kann, zeigt die Zentrale Vergabestelle (ZVS) des Landkreises Osnabrück.

Mehr als 750 Verfahren mit einem Volumen von 58,7 Millionen Euro brutto hat die ZVS bereits abgewickelt. Sie wurde eingerichtet, um hohe Qualität sowie Rechtssicherheit in den Vergabevorgängen zu gewährleisten und der regionalen Wirtschaft eine attraktive Vergabeplattform zu bieten. Das Angebot des Landkreises: Auch die Mitgliedskommunen können die Dienste der ZVS nutzen – wovon ab sofort auch die Gemeinde Bissendorf Gebrauch macht. Die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter und Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter unterzeichneten jetzt die Vereinbarung.

Zum 1. Januar 2017 war die Vergabestelle eingerichtet worden, die seitdem auch 20 EU-weit ausgeschriebene sogenannte Oberschwellenvergaben abgeschlossen hat. Mehr als 80 Verfahren laufen zudem derzeit parallel.

Seit Ende 2018 übernahm die ZVS schrittweise die Verfahrensführung auch für die Gemeinden Bad Essen, Bad Laer, Belm, Bohmte, Hilter und Ostercappeln sowie die Samtgemeinde Fürstenau mit ihren Mitgliedsgemeinden. Über eine Zweckvereinbarung wurden dabei alle Aufgaben der formellen Abwicklung auf die ZVS übertragen, die somit einen umfassenden Service über das gesamte Verfahren hinweg leistet. Das Ergebnis: Die Stelle hat bereits mehr als 100 Verfahren für die Kommunen abgewickelt. Davon wird nach der Unterschrift von Bürgermeister Halfter auch künftig Bissendorf profitieren. Damit hat der Landkreis sein Versprechen eingelöst, alle aktuell an dieser Form der Kooperation interessierten Gemeinden so zügig anzuschließen, dass sie ohne Übergangslösung fristgerecht entsprechend den Vorgaben zur E-Vergabe arbeiten können. Den gesamten Artikel lesen…

HWK Osnabrück: Veranstaltung zur E-Vergabe

Am kommenden Donnerstag, den 21.04.2016, findet in Osnabrück von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr ein Infoabend der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zum Thema „E-Vergabe – wie kommt man zukünftig an öffentliche Aufträge?“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird einerseits zu den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und der konkret erforderlichen Umsetzung seitens der Vergabestellen referiert, andererseits wird das Ganze auch aus Sicht der Bieter erläutert und insb. auf technische Voraussetzungen und in diesem Zusammenhang heute bereits verfügbare Lösungen eingegangen.

Nach einer Begrüßung sowie Vorstellung der Referenten durch Hrn. Beckmann (HWK Osnabrück- Emsland-Grafschaft Bentheim) stehen folgende Vorträge auf der Agenda:

Herr Börger (Stadt Osnabrück):

  • Grundlagen der öffentlichen Vergabe
  • Der Prozess der öffentlichen Ausschreibung: Von der Entwicklung der Ausschreibungsunterlagen bis zur Auftragsvergabe
  • Verfahren der E-Vergabe
  • Hinweise für interessierte Handwerksbetriebe in Sachen E-Vergabe

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Logo OsnabrueckMitten im Herzen Niedersachsens liegt die kreisfreie Stadt Osnabrück, die neben Münster insb. auch als Ort der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 bekannt ist. Mit rund 165.000 Einwohnern liegt die drittgrößte Stadt Niedersachsens im Schnittpunkt wichtiger europäischer Wirtschaftsachsen und entwickelte sich dadurch zu einem relevanten Logistikzentrum, in dem sich auch bedeutende Unternehmen aus der Auto-, Metall- und Papierindustrie angesiedelt haben.

Im Vorgriff auf die Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien und die anstehende „Pflicht zur E-Vergabe“ hat sich auch die Stadt Osnabrück im letzten Jahr für die Nutzung der E-Vergabe mit dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) entschieden.

Um Praxiserfahrungen schon vor der pflichtigen Nutzung der E-Vergabe zu sammeln, setzte die Stadt bereits im Mai 2015 auf die E-Vergabe mit DTVP. Da Bietern ein stufenweiser Umstieg ermöglicht werden soll, wird im Rahmen der Einführung noch die ge­wohnte Form der (analogen) Vergabe mit der Abgabe von Angeboten in Papierform weitergeführt. Mit DTVP kann bereits jetzt der kommenden Pflicht zur elektronischen Vergabe vollständig entsprochen werden. Die Bewerber erhalten hierbei die Vergabeunterlagen unentgeltlich und ohne gesonderte Kosten für Recherche, den Abruf der Bekanntmachung sowie die Angebotsabgabe. Den gesamten Artikel lesen…