Logo der Stadt SchwerteDie Stadt Schwerte setzt in vielen Bereichen auf den digitalen Fortschritt. Dazu gehört auch die E-Vergabe, daher erfolgt auch bei Unterschwellenvergaben im Baubereich seit dem 01. Juli 2020 die rein elektronische Durchführung von Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge.

In wesentlichen Bereichen wird der postalische Weg schon seit Anfang des Jahres nicht mehr beschritten. „Seit dem 1. Januar 2020 dürfen Unternehmen für Liefer- und Dienstleistungen Angebote in Textform ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel einreichen“, erklärt Nora Manka. Sie ist im Rechtsamt der Stadt Schwerte für Ausschreibungen und E-Vergaben und für Vergabeverfahren nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen zuständig.

Stichwort Bauleistungen: Auch in diesem Bereich läuft seit dem 1. Juli 2020 alles nur noch elektronisch. Angebote werden nicht mehr auf dem Postweg entgegengenommen. „Mit dieser Regelung verfolgt die Stadt Schwerte das Ziel, das Vergabewesen zu vereinheitlichen und durch die zentrale Abwicklung der Verfahren zu optimieren. Hierdurch wird auch ein Beitrag zur Vorbeugung gegen Korruption geleistet“, so Nora Manka. Den gesamten Artikel lesen…

Logo_Stadt-HammAm östlichen Rand des Ruhrgebiets gelegen gehört die kreisfreie Stadt Hamm mit rund 182.000 Einwohnern zu den 50 größten Kommunen in Deutschland. Beginnend mit dem 01. März stellt die Stadt nun ihre Ausschreibungs- und Vergabeverfahren schrittweise auf eine elektronische Abwicklung um.

So werden die Vergabeunterlagen für alle europaweiten Verfahren wie nationalen Öffentlichen Ausschreibungen elektronisch über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr bereitgestellt. Die Ausweitung auf Beschränkte Ausschreibungen und Freihändige Vergaben sowie die Entgegennahme elektronischer Angebote sollen sukzessive erfolgen. Die vollständig elektronische Abwicklung der Vergabeverfahren wird voraussichtlich 2017/2018 abgeschlossen sein. Das erste „elektronische Verfahren“ ist seit heute veröffentlicht, Gegenstand sind Bewachungsdienstleistungen für Sonderausstellungen.

Wesentliche Vorteile werden für alle Beteiligten gesehen. Gerade für Bewerber- und Bieterfirmen aber auch für die Stadt selbst sollen die Verfahren so schneller, kostengünstiger und noch transparenter durchgeführt werden können. Die elektronische Bereitstellung und Teilnahme am Verfahren ist für die Unternehmen vollständig kostenfrei. Darüber hinaus entspricht die Stadt Hamm so der kommenden Pflicht, ab dem 18.04.2016 für europaweite Ausschreibungen einen unentgeltlichen, uneingeschränkten, vollständigen und direkten Zugang über eine Internetadresse zu Bekanntmachungen und Vergabeunterlagen zu ermöglichen. Den gesamten Artikel lesen…