Ein neuer Leitfaden des Umweltbundesamtes unterstützt bei der umweltfreundlichen Beschaffung von Telefonanlagen und schnurgebundenen Voice over IP Telefonen. Er basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel.

Das Telefonieren in öffentlichen Verwaltungen erfolgt zunehmend mit Hilfe von Telefonanlagen, die über Computernetzwerke gesteuert werden. Zugleich ersetzten Voice over IP-Telefone in Büroanwendungen analoge oder ISDN-Telefongeräte. Den gesamten Artikel lesen…

Kon struk tive r­Ho lzschut z im Spielplatzbereich ohne BiozideEine Handreichung des Umweltbundesamts gibt praxisnahe Hinweise für Kommunen, um den Einsatz von Schädlings­bekämpfungs­mitteln – so genannten Biozidprodukten – zu reduzieren. Ihr liegt ein Forschungsvorhaben der Universität Würzburg zugrunde, das anhand von Fallstudien untersucht hat, wie Kommunen bereits heute dazu beitragen, dass weniger biozide Wirkstoffe in die Umwelt gelangen.

Biozidprodukte kommen auch in Kommunen nach wie vor vielfältig zum Einsatz – etwa in Holzschutzmitteln, bei der Grünbelagsentfernung oder bei der Schädlings- und Lästlingsbekämpfung. Zugleich können sie durch den Eintrag in Gewässer und den Boden die Biodiversität negativ beeinflussen und zum Insektensterben beitragen. Den gesamten Artikel lesen…

Die Vergabe von IT-Leistungen bringt ihre eigenen Anforderungen und Herausforderungen mit sich. Eine Übersicht der Kanzlei kbk Rechtsanwälte bietet Handlungsempfehlungen für öffentliche Auftraggeber in kompakter Form.

In ihrem Aufbau bildet die Handreichung – ganz Sinne einer Best Practice – das in der praktischen Beratung bei der Vergabe von IT-Leistungen bewährte Verfahren ab. Dabei werden insgesamt 14 Schritte vorgestellt, knapp beschrieben sowie um Hinweise und die jeweils typischen Fehler ergänzt. Insbesondere die Iterationen und Reifegrade der Vergabeunterlagen finden in diesem Aufbau Berücksichtigung. Den gesamten Artikel lesen…

Logo des UmweltbundesamtesIT-Produkte sind bei ihrer Herstellung, Verwendung und Entsorgung mit großer Umwelteinwirkung und sozialen Risiken verbunden. Deshalb sollten Organisationen und Unternehmen bei der Auftragsvergabe für IT-Produkte Nachhaltigkeitsanforderungen wie soziale Verantwortung in der Produktion, Anwendersicherheit, Ergonomie und Umwelteigenschaften während des gesamten Produktlebenszyklus stellen.

Aus einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) ergeben sich interessante Ergebnisse für den nachhaltigen Beschaffungsalltag:

Arbeitsplatzcomputer länger zu nutzen, spart Kosten und ist gut für das Klima

In den Fokus geraten dabei die kurzen Austauschzyklen der Hardware. Bei einer Verlängerung der Nutzungsdauer eines Notebooks von 3 auf 6 Jahren, in einem Zeitraum von 10 Jahren, verringern sich das Treibhauspotenzial um ca. 390 kg CO2e (~28%) und die Lebenszykluskosten um ca. 530 € (~28%). Den gesamten Artikel lesen…

BundesarchitektenkammerDie Bundesarchitektenkammer (BAK) hat im Rahmen der BAK Arbeitsgruppe Leistungswettbewerb einen neuen Praxisleitfaden zur Vergabe von Planungsleistungen unter dem VgV-Schwellenwert veröffentlicht. Ziel des Dokumentes ist es, Anwender zu sensibilisieren, dass Architektenleistungen stets im Leistungswettbewerb vergeben werden sollen, weil sie sich im Vorfeld der Ausschreibung nicht eindeutig genug beschreiben lassen. Der Leitfaden zielt damit auch auf die Neufassung der HOAI, die seit Anfang 2021 gilt, ab und strebt die Vermeidung der reinen Auswahl eines Angebots auf Basis des günstigsten Preises an.

Im Leitfaden wird in diesem Zusammenhang betont, dass unterhalb der einschlägigen Schwellenwerte – etwa im Hinblick auf Objektivität und Transparenz – die gleichen Vergabegrundsätze wie oberhalb der Schwellenwerte gelten sollten.

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EU-KommissionDie Europäische Kommission hat eine aktualisierte Version des Leitfadens für sozialorientierte Beschaffung (Sozialorientierte Beschaffung – ein Leitfaden für die Berücksichtigung sozialer Belange bei der Vergabe) veröffentlicht. Mit dem Leitfaden rückt die Kommission einmal mehr die Vorbildfunktion, die öffentlichen Auftraggebern bei der Beschaffung im Hinblick auf Nachhaltigkeitsziele zukommt, in den Vordergrund.

Konkret heißt es in dem Leitfaden, dass öffentliche Auftraggeber mittels kluger Vergabestrategien Beschäftigungschancen, Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen für Arbeitskräfte, menschenwürdige Arbeit, soziale Inklusion, Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung, Zugänglichkeit, Design für alle, ethisches Handeln und die umfassendere Einhaltung sozialer Standards fördern können. In dem Leitfaden wird anhand verschiedener Praxisbeispiele entsprechend erläutert, wie diese Untergebiete der sozialverträglichen Beschaffung Berücksichtigung in der Vergabe finden können.

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