„Deutschland wird BIM-Land“: Wie die digitale Bauvergabe Fahrt aufnimmt
Bundesminister Schnieder hat BIM zum Regelverfahren erklärt. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz setzt den Rahmen. Was Vergabestellen jetzt vorbereiten sollten.
Bundesminister Schnieder hat BIM zum Regelverfahren erklärt. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz setzt den Rahmen. Was Vergabestellen jetzt vorbereiten sollten.
Die neue grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg will die Wertgrenzen für das Beschaffungswesen bis zur europarechtlichen Obergrenze anheben und sich am geplanten Digitalen Marktplatz Deutschland der Bundesregierung beteiligen. Für kommunale Auftraggeber im Land würde das mittelfristig weniger Formalpflichten bei der Vergabe unterhalb der EU-Schwellenwerte bedeuten. Was im Koalitionsvertrag fehlt: jedes Wort zur Tariftreue.
Die Vergabestelle ist die operative Einheit innerhalb eines öffentlichen Auftraggebers, die Vergabeverfahren durchführt – von der Ausschreibung bis zum Zuschlag. Wie sie organisiert, personell ausgestattet und abgegrenzt wird, entscheidet maßgeblich über Qualität und Rechtssicherheit der gesamten Beschaffung.
Öffentliche Auftraggeber stehen vor einer doppelten Herausforderung: KI regelkonform beschaffen und gleichzeitig die eigene Verwaltung damit modernisieren. Das Gemeinsame Forschungszentrum der EU-Kommission (JRC) hat im April 2026 einen Bericht vorgelegt, der zeigt, wie beides zusammenhängt – und warum Vergabeentscheidungen dabei weit mehr sind als ein technischer Einkaufsvorgang.
Wie KI die öffentliche Beschaffung entlastet – und welche Leitplanken dabei gelten. Drei Praxisbeispiele aus dem cosinex Intelligence Hub.
Der IT-Planungsrat und die FITKO (Föderale IT-Kooperation) haben ihren gemeinsamen Jahresbericht 2025/2026 veröffentlicht. Er dokumentiert zentrale Beschlüsse und Fortschritte bei der föderalen Verwaltungsdigitalisierung – von der Portfoliosteuerung über die Deutsche Verwaltungscloud bis zum Once-Only-Prinzip.
ZenDiS richtet sich neu aus: openDesk und openCode sollen als Open-Source-Infrastruktur für Verwaltungen in Deutschland und Europa skalieren.
Mit dem digitalen Angebot unterstützt das Land öffentliche Auftraggeber bei der Umsetzung des seit zwei Jahren geltenden Tariftreue- und Vergabegesetzes Sachsen-Anhalt.
Im täglichen Vergabegeschäft werden mitunter kreative Ideen entwickelt, um Vergabeverfahren technisch effizienter und an die „neuen“ Möglichkeiten angepasst abwickeln zu können.
Mit WebForms hat cosinex ein Dateiformat entwickelt, das die digitale Erfassung strukturierter Daten in Formularen spürbar vereinfacht. Das Format ermöglicht die standardisierte, barrierefreie Formularverarbeitung direkt im Browser.
Am Tag seiner Wahl durch den Deutschen Bundestag hat der Bundeskanzler per Organisationserlass das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) gebildet.
Die fortschreitende Erhöhung der Wertgrenzen für Direktaufträge verändert die öffentliche Beschaffung grundlegend. cosinex Geschäftsführer Carsten Klipstein ordnet ein, welche organisatorischen Weichen jetzt gestellt werden müssen – und warum die Diskussion gerade erst beginnt.