Bild zu Äpfel mit Birnen vergleichenHäufig werden Ausschreibungen noch nach dem günstigsten Preis vergeben, obwohl starke Leistungsunterschiede bemerkbar sind, sodass besser auch Leistungskriterien berücksichtigt werden sollten. Aber auch wenn Leistungskriterien zum Einsatz kommen, stehen öffentliche Auftraggeber mitunter vor dem Problem, dass letzten Endes ein Angebot bezuschlagt wird, obwohl ein anderes Angebot den eigenen Anforderungen und Gegebenheiten besser entsprochen hätte.

Eine neue Fortbildung der cosinex Akademie vermittelt Teilnehmern die Grundlagen der Angebotswertung und der verschiedenen Wertungsmethoden. Dabei wird auch für Nichtmathematiker verständlich vorgestellt, welche Faktoren bei der Auswahl der Wertungsmethode zu beachten sind und wie Kriterien passgenau ausgewählt und gewichtet werden können. Anhand der typischen Klassen von Wertungsmethoden wird auf die Funktionsweise der jeweiligen Methoden eingegangen und vermittelt, unter welchen Bedingungen eine Methode zum Einsatz kommen sollte und unter welchen Bedingungen sie für bestimmte Ausschreibungen nicht geeignet ist.

Die praxisnah gestaltete Fortbildung widmet sich darüber hinaus der Vermeidung von klassischen Fehlern bei der Angebotswertung und beleuchtet zudem die vergaberechtlichen Grundlagen sowie die einschlägigen Rechtsprechungen zur Angebotswertung ausführlich.

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Eine neue Veranstaltung von Dr. Angela Dageförde und Dr. Sven Höhne in der cosinex Akademie vermittelt Teilnehmern die Säulen einer erfolgreichen Vergabe von Konzessionsverträgen. Die am 08.05.2019 stattfindende Fortbildung widmet sich dabei den Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmekonzessionsverträgen.

Zur öffentlichen Beschaffung gehören gerade für Gebietskörperschaften und Versorgungs- oder Verkehrsunternehmen auch die Versorgung der Einwohner mit Strom, Gas, Wasser, Wärme oder Verkehrsleistungen. Die Einräumung des Wegerechts an Versorgungs- oder Verkehrsunternehmen, um die entsprechende Leistung durchzuführen, wird bekanntlich über Konzessionsverträge zwischen den Gebietskörperschaften und den Versorgern geregelt.

In der neuen Veranstaltung der cosinex Akademie setzen sich nun die bekannte Vergaberechtsfachanwältin Dr. Angela Dageförde und der auf Energierecht und Konzessionsvergaben spezialisierte Rechtsanwalt Dr. Sven Höhne mit der Frage nach der passgenauen Ausgestaltung von Konzessionsverträgen auseinander. Die Referenten geben einen Überblick über die typischen Inhalte der verschiedenen Konzessionsverträge sowie über die Anforderungen an die Gestaltung der entsprechenden Vergabeverfahren. Je nach Sparte weichen dabei die Regelungsinhalte und das anzuwendende Verfahrensrecht zum Teil erheblich voneinander ab. Im Rahmen der Fortbildung werden zudem auch aktuelle Probleme und Rechtsprechungen, etwa bei der Durchführung von Konzessionierungsverfahren nach §§ 46 ff. EnWG, erörtert.

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Logo cosinex AkademieDer Ausschluss von Angeboten wird zu häufig noch als bloße (Entscheidungs-)Möglichkeit der Vergabestelle im Vergabeverfahren angesehen. Dabei ist die konsequente und rechtsfehlerfreie Anwendung der zwingenden Ausschlussgründe im Wege des Rechtsschutzes durch unterlegene Bieter überprüfbar. Aufgrund ihrer Bedeutung befasst sich eine eintägige Fortbildung in der cosinex Akademie mit den im Rahmen der Vergaberechtsreformen neugefassten fakultativen wie zwingenden Ausschlussgründen im Ober- und Unterschwellenbereich. 

Immer mal wieder stehen Vergabepraktiker vor der Frage, ob ein Angebot überhaupt den Eignungskriterien genügt oder aufgrund fakultativer oder zwingender Ausschlussgründe aus der Wertung genommen werden kann oder sogar muss.

Dabei kann ein Ausschluss einerseits konkrete Angebote von Unternehmen betreffen, sodass diese von der Wertung ausgeschlossen werden (z.B. nach § 57 VgV); andererseits können aber auch ganze Unternehmen bei der Angebotswertung außen vor gelassen werden (§§ 123, 124 GWB). Den gesamten Artikel lesen…