Blog
& News
cosinex Blog & News

Die Leistungsfähigkeit und die Potentiale einer E-Vergabeplattform zeigen sich nicht nur bei der Durchführung vermeintlich klassischer Vergabeverfahren. Spannend wird es, wenn es nicht um verhältnismäßig typische Gewerke oder Ausschreibungsarten geht, sondern wenn aufgrund sehr spezifischer Leistungen besondere Bieterkreise angesprochen werden sollen oder auch dann, wenn die Vergabeplattform etwa für Auslobungsverfahren genutzt werden soll.

In diesem Sinne ist das Brandenburger Forstministerium (Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, kurz MLUL) einen innovativen Weg gegangen und nutzt die Vergabeplattform des Landes für ein Interessenbekundungsverfahren der besonderen Art. So eröffnet das Ministerium ausgebildeten Forstexperten die Möglichkeit, an einem Auswahlverfahren zur Anerkennung als Berater teilzunehmen.

Um den Beraterkreis zu erweitern hat das Ministerium bis zum 31. Januar ein entsprechendes Verfahren auf dem Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg freigeschaltet. Anerkannte Berater erhalten die Möglichkeit, für die fachliche Beratung von Privat- und Kommunalwaldbesitzern eine finanzielle Förderung zu beantragen.

Auf den 650.000 Hektar Waldfläche, die sich im Land Brandenburg in privater wie in kommunaler Hand befinden, verbergen sich nach Einschätzung des Ministeriums unverändert erhebliche wirtschaftliche wie ökologische Potentiale. Zum einen warten Holzmengen auf ihre Ernte und Vermarktung, zum anderen können potentiell größere Waldflächen in nachhaltigere und insbesondere klimaflexible Mischwälder umgebaut werden. Um diese Potenziale erkennen und heben zu können, greifen Waldeigentümer auf freiberufliche Forstsachverständige zurück. Den gesamten Artikel lesen…

Logo Brandenburg - VergabegesetzMit Wirkung zum 1. Oktober 2016 ist das überarbeitete Brandenburgische Vergabegesetz in Kraft getreten. Die Novellierung erstreckt sich inhaltlich im Wesentlichen auf die Erhöhung des Mindestentgeltes auf 9,00 € je Stunde (ggü. der Altregelung von 8,50 € je Stunde analog den Vorgaben des MiLoG) sowie auf die Überarbeitung der Vorgaben zur Sicherstellung der Zahlung des Mindestentgeltes und deren Kontrollen.

Ab Inkrafttreten sind Vergabestellen verpflichtet, über die ebenfalls aktualisierten Formblätter den erhöhten Mindestlohn zum Bestandteil ihrer Vergabeunterlagen und damit auch zum Vertragsinhalt zu machen.

Unternehmer sind in laufenden Verträgen nur dann zur Zahlung des erhöhten Mindestentgelts an ihre Mitarbeiter verpflichtet, wenn die zugrunde liegenden Verträge eine Lohngleitklausel enthalten. Insoweit ist zu beachten, dass das Mindestentgelt nach BbgVergG – anders als der gesetzliche Mindestlohn nach MiLoG – unmittelbar wirkt. Erhöht sich der MiLoG-Mindestlohn zum 1. Januar 2017, sind Unternehmer ohne Weiteres verpflichtet, ihren Mitarbeitern den höheren Lohn zu bezahlen. Eine Umlegung der erhöhten Kosten auf den Auftraggeber ist allerdings nur möglich, wenn der Vertrag eine entsprechende Preisgleitklausel enthält. Unternehmer sollten daher im eigenen Interesse immer dann, wenn die Vergabestelle Festpreise ausschreibt, prüfen, ob eine Preisgleitklausel existiert. Die Durchführungsverordnung zum BbgVergG befindet sich in der Überarbeitung. Den gesamten Artikel lesen…

Land BrandenburgWährend im Zuge des VergRModG 1 nach § 119 Abs. 2 GWB – also oberhalb der EU-Schwellenwerte – der Vorrang des offenen Verfahrens aufgegeben wurde und Vergabestellen nun frei darin sind, auch ohne Vorliegen von Ausnahmetatbeständen zwischen offenem Verfahren und nicht offenem Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb zu wählen, gilt in vielen Bundesländern auf landesrechtlicher Ebene (noch) der Vorrang der öffentlichen Ausschreibung – nicht nur aufgrund des „alten“ nationalen Vergaberechts sondern im Regelfall auch aufgrund haushaltsrechtlicher Vorgaben.

Mit Schreiben vom 13. April kündigte nun das brandenburgische Innenministerium an, dass eine entsprechende Anpassung auf Landesebene geplant sei und setzte im gleichen Zug den aktuell noch in § 30 Abs. 1 KomKHV 2 geregelten Grundsatz des Vorrangs der öffentlichen Ausschreibung mit einem abweichenden Begriffsverständnis de facto außer Kraft. Den gesamten Artikel lesen…

cosinex CeBITWenn am kommenden Montag die diesjährige CeBIT in Hannover beginnt, denken nur wenige noch an das „Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation“. Zu ihrem 30sten Jubiläum ist die Veranstaltung unverändert die weltweit größte Messe für Informationstechnik. Pünktlich zur CeBIT hat daher wohl auch die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin entsprechend „geflaggt“ (wie unser Bild zeigt).

Auch wenn die anstehende Vergaberechtsreform die elektronische Vergabe stärker in den Kontext des Themas Vergaberecht und entsprechender Veranstaltungen rückt, ist die E-Vergabe unverändert ein Instrument der elektronischen Verwaltungsmodernisierung und damit Teil einer modernen und integrierten E-Government-Strategie. Daher ist cosinex-Technologie (wie in den vergangenen Jahren) auch 2016 über Partner und Kunden auf der CeBIT an unterschiedlichen Ständen vertreten. Zwei Anlaufstellen, um sich über die Lösungen auf Basis der cosinex-Technologie zu informieren, möchten wir Ihnen mit diesem Beitrag vorstellen. Den gesamten Artikel lesen…

Cottbus E-VergabeFür viele Vergabestellen, die vor der Einführung der E-Vergabe stehen oder sich über den weiteren Ausbau Gedanken machen, können Best Practices, also bewährte Methoden oder Vorgehensweisen zur Einführung der E-Vergabe, hilfreich sein. Diese stammen optimalerweise als Erfahrungsberichte von anderen Vergabestellen und beschreiben, welche Erfahrungen diese gemacht haben, aber auch welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Interview mit Frau Ines Lange, Leiterin der Zentralen Vergabestelle und Projektleiterin für die E-Vergabe in der Stadt Cottbus geführt. Dabei ging es uns auch um organisatorische Veränderungen sowie Strategien und Erfolgsfaktoren bei der Einführung der E-Vergabe und in diesem Fall auch der E-Vergabeakte.

Die Stadt Cottbus ist mit knapp 100.000 Einwohnern eine der vier kreisfreien Städte in Brandenburg und gehört seit Jahren zu einem der Vorreiter im Bereich der E-Vergabe in der Region. Sehr früh hat die Stadt auf die E-Vergabeplattform des Landes Brandenburg gesetzt. Innerhalb von nur drei Monaten führte die Stadtverwaltung hiernach die elektronische Vergabeakte (E-Vergabeakte) auf Basis des cosinex Vergabemanagementsystems (VMS) ein. Konsequenterweise ist Cottbus auch einer der ersten Öffentlichen Auftraggeber in Brandenburg, der bei vielen Vergabeverfahren im Anwendungsbereich der VOL nur noch elektronische Angebote zulässt.

cosinex: Sehr geehrte Frau Lange, zum Einstieg in das Thema eine allgemeine Frage vorab: Wie kam es dazu, dass sich die Stadt Cottbus im Vergleich zu vielen anderen doch recht früh mit der E-Vergabe befasst hat bzw. was war der Anlass?

Fr. Lange: Die Vorgabe der EU, die E-Vergabe zu nutzen, wird ja seit 10 Jahren angekündigt. Wir wollten darauf vorbereitet sein und wurden durch unsere Den gesamten Artikel lesen…

Land BrandenburgSeit der Bund die Richtlinien für Planungswettbewerbe für die Bundesverwaltung (RPW) beschlossen und diese auch den Ländern zur Anwendung empfohlen hat, steigt die Zahl der Planungswettbewerbe laut Angabe der Auftragsberatungsstelle des Lands Brandenburg kontinuierlich.

Nachdem sich die Richtlinien für Planungswettbewerbe auch im Land Brandenburg als klare und leicht verständliche Richtschnur für die Praxis der öffentlichen und privaten Bauherren bewährt haben, hat das Brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Architektenkammer sowie der Brandenburgischen Ingenieurkammer eine neue Arbeitshilfe zu den Richtlinien für Planungswettbewerbe erarbeitet.

Bereits seit dem 1. März 2013 ist die novellierte Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) in der Fassung vom 31. Januar 2013 in Kraft. Die neue RPW 2013 ersetzte die RPW 2008 und steht unverändert für strukturierte, transparente Verfahren, die auf elementaren Grundsätzen und Prinzipien wie Gleichbehandlung aller Teilnehmer (auch im Bewerbungsverfahren), klaren und deutlichen Aufgabenstellungen u.a. basieren. Sie ist in Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer erarbeitet und mit den Ländern sowie den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt worden. Das Land Brandenburg legt nun nach. Den gesamten Artikel lesen…

Logo Brandenburg VergabemarktplatzNachdem wir jüngst einen Überblick über das Erfolgsprojekt in Brandenburg auf Basis des cosinex Vergabemarktplatz gegeben haben, möchten wir Ihnen eine aktuelle Presseerklärung des Ministerium des Innern Brandenburg zu diesem Projekt nicht vorenthalten.

Besonders stolz sind wir darauf, dass – wie bei unseren anderen Projekten auch – die Mehrwerte des Ansatzes unserer Lösung auf Seiten der Vergabestellen sowie der Wirtschaft gesehen werden und dass Land aber auch die Interessenvertreter der Wirtschaft an „einem Strick ziehen“. So gelingen erfolgreiche E-Government-Projekte!

Potsdam – Während die Gartenarbeiten einer Kommune neu ausgeschrieben werden, erhält ein Brandenburger Unternehmen gerade den Zuschlag für die Lieferung von Büromöbeln. Auf dem elektronischen Vergabemarktplatz Brandenburg herrscht gut sechs Jahre nach dem Start reges Treiben. Seit dieser Woche nutzen bereits 30.000 Unternehmen die Möglichkeiten, ihre Angebote auf die Ausschreibungen von rund 500 Vergabestellen des Landes und der Kommunen in dem Portal papierlos abzugeben, wie Innen- und Wirtschaftsministerium heute in Potsdam mitteilten.

Gerade für die Brandenburger Unternehmen bietet das Portal mit den Bekanntmachungen, der Möglichkeit zur elektronischen Teilnahme an Vergabeverfahren, aber auch mit den allgemeinen Informationen zum Vergaberecht einen sehr guten Einstieg in das öffentliche Auftragswesen“, ist Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers überzeugt.

Einmalig in Deutschland ist die breite Akzeptanz bei Vergabestellen der Landesverwaltung sowie der Kommunen. Den gesamten Artikel lesen…

LOGO_Brandenburg VergabemarktplatzDer Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg ist die zentrale E-Vergabeplattform der Landesregierung sowie der Kommunen in Brandenburg. Sie bewährt sich seit über sechs Jahren im Praxiseinsatz für Vergabestellen des Landes und der Kommunen. Das Land Brandenburg gehört damit im Bereich der elektronischen Vergabe (kurz E-Vergabe) sicher zu einem der Vorzeige-Bundesländer in Deutschland. Die Besonderheit der Vergabeplattform des Landes ist u.a., dass den Kommunen und kommunalen Vergabestellen in den letzten Jahren die Möglichkeit der kostenfreien Mitnutzung des Systems eingeräumt wurde und in den vergangenen Jahren immer mehr Kommunen von diesem Angebot auch Gebrauch gemacht haben.
Dass sich gerade im Bereich kommunal-staatlicher Zusammenarbeit ein langer Atem lohnt, zeigte sich in der vergangenen Woche: In dieser wurde die 500`ste Vergabestelle im Vergabemarktplatz Brandenburg eingerichtet. Das Land ist damit auf dem Weg zu einer nahezu 100%igen Abdeckung. Den gesamten Artikel lesen…

LOGO_BrandenburgDas Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg (MWE) wird zukünftig einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den Vergabestellen des Landes und der Kommunen durchführen. Der erste Termin fand u.a. unter Beteiligung der Auftragsberatungsstelle Brandenburg in Potsdam statt.

In diesem Zusammenhang wurde durch das MWE eine Arbeitsgruppe zur Überarbeitung des Vergabehandbuchs für VOL-Leistungen (VHB VOL Brandenburg) ins Leben gerufen. Das Handbuch und seine Formulare sind zum Teil stark veraltet und dadurch in der Praxis unbrauchbar. Die Arbeitsgruppe wird sich mit der Struktur und einer entsprechenden Aktualisierung auseinandersetzen. Den gesamten Artikel lesen…