Word Cloud CPV CodeBeginnend mit dem heutigen Tag werden auch bei EU-weiten Auftragsbekanntmachungen nur noch diejenigen entgegengenommen, deren CPV-Code-Klassifizierung der bereits Ende 2019 angekündigten Vorgabe der EU-Kommission entspricht. Die CPV-Code-Suchmaschine cpvcode.de wurde daher erweitert und hilft nun auch bei der Einhaltung der neuen Vorgabe.

Mit der sog. Regel ″R388″ fordert die EU-Kommission eine strikte Zuordnung der ausgeschriebenen Art der Leistung zum Haupt-CPV-Code.1  Entsprechend wurden die CPV-Codes bzw. Abteilungen eindeutig dem Bereich Lieferleistungen (CPV-Codes aus den Abteilungen 0 bis 44 oder 48), Bauarbeiten (CPV-Codes aus der Abteilung 45) und Dienstleistungen (CPV-Codes aus den Abteilungen 49 bis 98) zugeordnet.

Alle EU-weiten Vorinformationen, die in Bezug auf die Leistungsart keinen passenden Haupt-CPV-Code aufweisen, werden von der EU-Schnittstelle bei Entgegennahme der Bekanntmachungen abgelehnt. Seit dem heutigen Tag gilt diese Regel nun nicht mehr nur für Vorinformationen, sondern auch für Bekanntmachungen über Auftragsvergaben. Die richtige Zuordnung des CPV-Codes wird durch die Vergabeplattformen auf Basis der cosinex Technologie sowie im Vergabemanagementsystem bereits vor der Übermittlung der Bekanntmachung verifiziert, sodass Nutzer rechtzeitig auf einen ggf. nicht passenden CPV-Code hingewiesen werden. Den gesamten Artikel lesen…

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat in einer aktuellen Information über den weiteren Fahrplan zur Umsetzung der Vergabestatistikverordnung (VergStatVO) informiert und den bestehenden Leitfaden für Softwareanbieter aktualisiert.

Nachdem das parlamentarische Verfahren zur Novellierung der VergStatVO abgeschlossen ist, soll die Verordnung voraussichtlich Anfang April in Kraft treten.

Sobald die technischen Voraussetzungen zur Datenübermittlung erfüllt sind, gibt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) formal mit Vorlauf von mindestens drei Monaten im Bundesanzeiger bekannt, wann die Meldepflicht zur Vergabestatistik startet. Diese Zeitspanne soll Fachverfahrensherstellern für letzte Anpassungen der Systeme an die Liefervorgaben der Vergabestatistik zur Verfügung stehen.

Hieraus ergibt sich der folgende voraussichtliche Zeitplan: Den gesamten Artikel lesen…

Vergabemarktplatz BrandenburgDas Vergabeportal des Landes Brandenburg (vergabe.brandenburg.de) wurde vollständig überarbeitet und neu gestaltet. Mit neuen Funktionen stellt die elektronische Plattform jetzt alle Vergabeinformationen und Zugänge zum Vergabemarktplatz sowohl für öffentliche Vergabestellen als auch für private Unternehmen und Zuwendungsempfänger bereit.

Technische Basis des Portals und seiner Module sind neben der Software Vergabemarktplatz der cosinex insbesondere das Opensource-Framework zur Realisierung von Internet-Auftritten und Portalen deGov, welches maßgeblich von publicplan entwickelt wird.

Innenstaatssekretär und IT-Beauftragter, Klaus Kandt: „Mit der Neugestaltung und Einbindung neuer Funktionalitäten baut Brandenburg seinen landesweiten Standard für die elektronische Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand weiter aus. Damit hat sich die Plattform seit 2008 von einer reinen Veröffentlichungsplattform zu einer vollwertigen E-Vergabelösung gewandelt. Für die Zukunft sind weitere Funktionen, wie die Einbindung des elektronischen Kaufhauses der Zentralstelle für Beschaffung und die Anbindung an das Projekt E-Rechnung geplant.Den gesamten Artikel lesen…

Logo VergabemarktplatzBereits vor dem Jahresende wurde die Version 8.2 des Vergabemarktplatzes freigegeben. Parallel zu dieser Version wurde bereits an einer neuen Version 8.3 gearbeitet, die den Betreibern von E-Vergabeplattformen auf Basis des Vergabemarktplatzes in der vergangenen Woche bereitgestellt wurde. Schwerpunkte sind Anpassungen im Bereich der Größenbeschränkungen bei Vergabeunterlagen sowie die sich im Zuge der VOB/A 2019 ergebenden Änderungen der Formblätter des Vergabehandbuch des Bundes (VHB Bund), die laut Rundschreiben des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Zuständigkeitsbereich der Finanzbauverwaltungen ab dem 01. Februar 2020 pflichtig anzuwenden sind.

Aktualisierung der Größenbeschränkung der Vergabeunterlagen

Je Projektraum gelten für Vergabeunterlagen definierte Größenbeschränkungen. Gründe hierfür sind weniger softwareseitige Restriktionen als vielmehr Erfahrungswerte im Hinblick auf die eingesetzte Infrastruktur im jeweiligen Betrieb der Lösung, in unterschiedlichen Breitbandanbindungen der Unternehmen oder sicherheitstechnische Restriktionen (z.B. Firewall-Einstellungen der Firmen für Down- und Upload-Größen). Diese Erfahrungswerte im Hinblick auf erforderliche Größenbeschränkungen werden laufend evaluiert und bei Bedarf den aktuellen Gegebenheiten und Möglichkeiten – ggf. auch je Installation des Vergabemarktplatzes – angepasst. Den gesamten Artikel lesen…

Service-und Support cosinex

Anlässlich verschiedener Anregungen von Kunden und Nutzern passen wir unsere Support- und Servicezeiten an.

Ab dem 01.06.2020 ist unser Support-Team bereits ab 07:00 Uhr für Sie erreichbar.

Unser Team im technischen Support steht Ihnen (mit Ausnahme bundesweiter Feiertage) damit montags bis freitags in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung.

Sie erreichen unser Support-Team unverändert über unser Ticket-System im Support-Center unter https://support.cosinex.de, per E-Mail unter support@cosinex.de oder telefonisch unter den bekannten Kontaktdaten.

Die neuen Servicezeiten gelten selbstverständlich auch für Bewerber bzw. Bieter, die über von unseren Teams betreute Vergabeplattformen an Vergabeverfahren teilnehmen.

Wir hoffen, dass alle Nutzer unserer Lösungen diese Änderung als Mehrwert sehen. Den gesamten Artikel lesen…

Logo VergabemarktplatzDie Umsetzung neuer Validierungsregeln der EU für CPV- sowie NUTS-Codes bei der Erfassung von Verfahrensangaben im Oberschwellenbereich, Erleichterungen bei den Textlängenbeschränkungen bei EU-weiten Ausschreibungen, die verbesserte Integration von Planungswettbewerben sowie eine Schnittstelle zu einem kommenden Modul von vergabe.NRW für Vergabestellen in Nordrhein-Westfalen sind – neben einer Reihe kleinerer Verbesserungen – Schwerpunkte der neuen Version 8.2 des Vergabemarktplatzes, die den Betreibern der Vergabeplattformen auf Basis des cosinex Vergabemarktplatz bereits im Dezember zur Verfügung gestellt wurde.

Die Software Vergabemarktplatz ist technische Basis zahlreicher Vergabeplattformen in Deutschland, so z.B. vergabe.NRW, die Plattformen der Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, das Deutsche Vergabeportal (DTVP) oder die Vergabeplattformen der IHKs, der Techniker Krankenkasse, der Stadt Köln und viele andere.

Neuerungen im Bereich der Angaben bei EU-weiten Verfahren

Neue Vorgaben der EU zu den sog. Geschäftsregeln bei Verfahrensangaben

Neben den eigentlichen Vorgaben (EU-Schemata) zur Übermittlung von Bekanntmachungsinformationen an das Amt für Veröffentlichungen der EU müssen zusätzlich sogenannte Geschäftsregeln beachtet werden, die vom Amt für Veröffentlichungen in unregelmäßigen Abständen weiterentwickelt und aktualisiert werden. Den gesamten Artikel lesen…

Der eigene Internet-Auftritt ist ein vielfach unterschätztes Medium, um potentielle Bieter über laufende Vergabeverfahren zu informieren. Analysen ausgewählter Vergabeplattformen auf Basis der cosinex-Technologie zeigen: Viele Interessenten, die auf Vergabeunterlagen zugreifen möchten, finden diese über die Webseite der Vergabestellen, die unsere sog. TIS-Schnittstelle bereits eingebunden haben und so ihre Bekanntmachungen automatisiert auf der eigenen Homepage anzeigen. Insbesondere Gebietskörperschaften wie Kommunen und Kreisen kommt (mit Blick auf die regionale Wirtschaft und ein entsprechendes Informationsangebot) dabei eine besondere Bedeutung zu. Ergänzend werden heute oftmals weitere, zum Teil auftraggeberspezifische Informationen rund um das öffentliche Auftragswesen in diesem Rahmen angeboten. Gerade im kommunalen Bereich findet man hier mitunter die Möglichkeit, sich für beschränkte Ausschreibungen oder freihändige Vergaben in Bieterdatenbanken der Auftraggeber eintragen zu lassen.

Im Hinblick auf die Bekanntmachung tritt ein weiterer Effekt hinzu: Eine möglichst breite Streuung der Information und damit ein mehr an Transparenz erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf mehr und damit auch wirtschaftlichere Angebote; dies gerade in Zeiten der äußerst guten konjunkturellen Lage, in der sich viele Vergabestellen nicht über zu viele Angebote beklagen können. So belegen Untersuchungen aus dem EU-Ausland, dass Den gesamten Artikel lesen…

JustitiaNach wie vor treibt eine Reihe von Vergabestellen die Frage um, wie mit der Entscheidung der VK Südbayern umzugehen ist, die die Mitteilung nach § 134 GWB über E-Vergabeplattformen als einen Verstoß gegen die Anforderungen an die elektronische Textform gewertet hat. Mit dem Beschluss haben wir uns bereits im Rahmen eines Beitrags in diesem Blog befasst.

Da gegen diesen Beschluss sofortige Beschwerde bei dem Vergabesenat des OLG München eingelegt wurde, haben wir auf mehr Rechtssicherheit durch eine anstehende Entscheidung des OLG gehofft.

Das OLG München hat mit Beschluss vom 28.08.2019 (Aktenzeichen Verg 11/19) die Beschwerde als unzulässig zurückgewiesen. In der Sache ging es dabei (leider) lediglich um die prozessuale Frage, ob der Anbieter der seinerzeit betroffenen E-Vergabeplattform ein Recht auf Beiladung hat, was der Vergabesenat verneinte, weil dies nur Unternehmen zustehe, die ein Interesse an dem Auftrag hätten. Ausführungen zu der Zulässigkeit der Benachrichtigungen über E-Vergabeplattformen enthält der Beschluss daher nicht.

Damit wird die Entscheidung der VK Südbayern rechtskräftig. Bei der Bewertung dieses Beschlusses ist zu berücksichtigen, dass es sich lediglich um eine sog. Kostenentscheidung handelte. Der ursprüngliche Nachprüfungsantrag war zurückgenommen worden, sodass nicht mehr in der Hauptsache, sondern nur hinsichtlich der Kosten zu entscheiden war. Letztlich bleibt es Spekulation, ob die Entscheidung im Rahmen einer Hauptsacheentscheidung anders ausgefallen wäre. Den gesamten Artikel lesen…

Logo VergabemarktplatzNeue Veröffentlichungsmöglichkeiten unter anderem bei EU-weiten Ausschreibungen, Multi-Mandanten-Nutzer und ein überarbeitetes Statusmanagement sind Schwerpunkte der neuen Version 8.1 des Vergabemarktplatz.

Die Software Vergabemarktplatz ist die technische Basis zahlreicher Vergabeplattformen in Deutschland: Ob vergabe.NRW, die Plattformen der Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, das Deutsche Vergabeportal (DTVP) oder die Vergabeplattformen der IHKs, der Techniker Krankenkasse, Stadt Köln und vieler anderer.

Nach dem Major-Release Version 8 im April diesen Jahres stellt die neue Version 8.1 weitere zahlreiche Neuerungen zur Verfügung. Die wichtigsten möchten wir Ihnen kurz vorstellen:

Multi-Mandanten-Nutzer

Mit zunehmender Verbreitung der Lösung kommt es immer häufiger vor, dass sowohl Rechtsanwälte/Projektanten, aber – aufgrund behörden- oder verwaltungsübergreifender Zusammenarbeit – auch in anderen Konstellationen Nutzer in nicht nur einem technischen Mandanten bzw. einer Vergabestelle arbeiten und somit Zugang zu mehreren Mandanten benötigen. Ein weiteres Beispiel hierfür sind etwa Rechnungsprüfer eines Landkreises, die für mehrere Kommunen tätig werden. Den gesamten Artikel lesen…