Logo der EU-KommissionAuf eine Ausschreibung der EU-Kommission zur geplanten Überarbeitung des CPV-Codes (Common Procurement Vocabulary) hat cosinex den Zuschlag erhalten. Im Rahmen eines Beratungsprojekts wird bis zum Herbst diesen Jahres u.a. eine Expertengruppe mit dem Ziel begleitet, Maßnahmen für die Überarbeitung des CPV-Codes zu definieren. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus möglichst vielen EU-Mitgliedsstaaten sollen in Abstimmung mit der Expertengruppe Ansatzpunkte gefunden werden, den Klassifikationsstandard dergestalt zu überarbeiten, dass zukünftig sowohl öffentliche Auftraggeber als auch Unternehmen bzw. potentielle Bieter im Rahmen öffentlicher Aufträge noch zielgerichteter zueinander finden.

Wir freuen uns, als Teil dieses Projekts u.a. die Moderation sowie die Steuerung der Expertengruppe in Abstimmung mit der EU-Kommission zu übernehmen und die Ergebnisse unseres Forschungsprojekts in die länderübergreifende Neuordnung des CPV-Codes einbringen zu können. Regelmäßige Leser unseres Blogs wissen, dass wir uns im Rahmen dieses Forschungsprojektes, u.a. in Zusammenarbeit mit der Ruhr Universität Bochum, bereits mit unterschiedlichen statistischen Analysen, qualitativen und quantitativen Aspekten des CPV-Codes sowie den Wechselwirkungen in der Praxis befasst haben. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Vergabestellen mit elektronischer Unterstützung geeignete CPV-Codes finden und umgekehrt Unternehmen eine qualifiziertere „Treffermenge“ bei der Suche nach öffentlichen Aufträgen erhalten (vgl. hierzu die Beiträge „Empirische Studie zur Verwendung des CPV-Codes“ oder „Ergebnisse einer Umfrage zum CPV-Code“). Den gesamten Artikel lesen…

stadt-nordhornNachdem sich das Land Niedersachsen bei dem Aufbau der neuen Landesplattform vergabe.Niedersachsen für den Vergabemarktplatz als technische Basis und eine Anbindung des Systems an das Deutsche Vergabeportal entschieden hat, setzen auch immer mehr niedersächsische Städte und Landkreise auf unsere Lösungen.

Mit der Stadt Nordhorn ist neben vielen Kommunen, Landesbehörden, Kliniken, Stadtwerken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen nun eine weitere Vergabestelle dazu gekommen.

Zum 1. Januar 2017 stellt die Stadt Nordhorn die Vergabe ihrer Aufträge im Bereich der Bau- und Dienstleistungen vom papiergebundenen Verfahren komplett auf die medienbruchfreie elektronische Vergabe um.

Was ändert sich für die Bieter der Stadt Nordhorn?

Mit der elektronischen Vergabe wird nach Angaben der Stadt der gesamte Beschaffungsvorgang online durchgeführt. Einerseits können die Ausschreibungsunterlagen aus dem Netz heruntergeladen werden. Die gesamte Ausschreibung wird im Internet abgewickelt. Andererseits können Bieter ihre Angebote ebenfalls online auf der entsprechenden Vergabeplattform abgeben. Papier muss zukünftig nicht mehr in die Hand genommen werden, erklärt die Kommune. Den gesamten Artikel lesen…

stadt-leverkusenSeit Jahren bewährt sich unsere Software Vergabemarktplatz als technische Basis für verschiedene E-Vergabeplattformen in Deutschland. Zu diesen gehört auch der Vergabemarktplatz Rheinland, der vom Kreis Mettmann betrieben und den Kommunen im Rheinland durch d-NRW angeboten wird.

Über die elektronische Unterstützung „klassischer“ Vergabeverfahren nach Maßgabe der VgV bzw. VOL/A und VOB/A hinaus, bietet die Lösung auch die Möglichkeit Ausschreibungen nach Maßgabe der Sektorenverordnung (SektVO) oder der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) abzuwickeln. Zudem können mit den sog. „Sonstigen Verfahren“ auch Ausschreibungen, Interessensbekundungen u.ä. durchgeführt werden, die zwar nicht nach Maßgabe vergaberechtlicher Vorgaben aber gleichwohl wettbewerbsorientert und transparent erfolgen sollen. Den gesamten Artikel lesen…

logo-stadt-hagenNachdem bereits wesentliche Vergabestellen der Stadtverwaltung seit Jahren auf den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr setzen, hat auch die Vergabestelle für Bauvergaben der Stadt Hagen auf die aktuellen Veränderung im Vergaberecht reagiert und stellt sich der Herausforderung der E-Vergabe.

In einem ersten Schritt wurde seit dem 18. April diesen Jahres für bestimmte Phasen des Vergabeverfahrens (elektronische Bekanntmachung von Ausschreibungen und elektronische Verfügbarmachung von Ausschreibungsunterlagen) die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel verbindlich eingeführt. Dies galt für alle Ausschreibungen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauvergaben (VOB) ab dem Veröffentlichungstermin 18. April 2016. Ferner soll zukünftig (voraussichtlich ab April 2018) ausschließlich auf die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel einschließlich der elektronische Angebotsannahme umgestellt werden.

Dies bedeutet für Unternehmen, dass alle Ausschreibungen der Stadtverwaltung auch im Bereich der Vergaben nach Maßgabe der VOB/A seit April auf dem Vergabemarktplatz der Metropole Ruhr zu finden sind.

Um am E-Vergabeverfahren teilzunehmen, bedarf es keiner besonderen technischen Vorraussetzungen. Die Stadt Hagen empfiehlt allen interessierten Bewerbern, sich kostenlos auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr zu registrieren. Den gesamten Artikel lesen…

Logo der Stadt SeelzeDie Stadt Seelze hat jüngst eine zentrale Vergabestelle für ihre öffentlichen und europaweiten Ausschreibungen eingerichtet und setzt für die E-Vergabe auf das Deutsche Vergabeportal.

Mit über 30.000 Einwohnern gehört die Stadt Seelze zu einer der größeren Kommunen der Region Hannover. Im Bereich des Öffentlichen Auftragswesens zeigt sie nun, dass zu einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie häufig auch organisatorische Aspekte gehören und hat eine zentrale Vergabestelle eingerichtet: Seit Anfang Oktober sind Marianne Stronk und Petra Friedrichs direkte Ansprechpartnerinnen für alle Firmen, die ein Angebot für einen ausgeschriebenen Auftrag der Stadt einreichen.

Bisher hat jede Fachabteilung ihre Ausschreibungen selbst organisiert“, sagt Marianne Stronk vom Verwaltungsmanagement. Allerdings gebe es sehr viele Vordrucke, komplexe Inhalte und auch immer wieder Neuerungen. „Für eine zentrale Stelle ist es daher einfacher, auf dem Laufenden zu bleiben“, erläutert sie die Vorteile.

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Logo der Stadt BonnUnternehmen, die an Vergabeverfahren der Stadt Bonn teilnehmen wollen, erhalten seit einigen Wochen die Möglichkeit, ihr Angebot unter Berücksichtigung der elektronischen Textform gem. § 126b BGB auch online einzureichen.

Seit einigen Wochen haben Unternehmen bei städtischen Vergabeverfahren zur Durchführung von Bauleistungen sowie für Liefer- und Dienstleistungen die Möglichkeit, ihr Angebot auf elektronischem Wege über den Vergabemarktplatz Rheinland einzureichen. Hierbei setzt die Stadt Bonn auch für Ausschreibungen unterhalb der EU-Schwellenwerte auf die elektronische Textform. Die Angebote genügen hinsichtlich der erforderlichen Unterschrift bereits den Anforderungen, soweit diese der Textform (nach § 126b BGB) entsprechen. Eine kostenpflichtige Signatur ist nicht mehr erforderlich. Die Bieter sparen sich den Postweg und haben so auch mehr Zeit, ihre Angebote zu kalkulieren und vorzubereiten.

Die Stadt Bonn stellt bereits seit einigen Jahren die Vergabeunterlagen auf dem Vergabemarktplatz Rheinland kostenfrei zum Download zur Verfügung und nutzt auch für die sichere Kommunikation bei Bieterfragen o.ä. die Möglichkeiten der E-Vergabeplattform. Sehr früh hat die Stadt sich dafür entschieden, die eigenen Bekanntmachungen über die sog. TIS-Schnittstelle automatisiert in die eigene Homepage zu integrieren; als erste Kommune in Deutschland hat sie diese Schnittstelle genutzt, um die Bekanntmachungsinformationen hierüber auch in ihrem Open-Data Portal zur Verfügung zu stellen, so dass die Angaben frei und offen durch Dritte weiterverarbeitet werden können (vgl. hierzu unseren Beitrag von Nov. 2014 unter diesem Link). Den gesamten Artikel lesen…

E-Vergabe-Tag NRWEnde letzter Woche fand – traditionell zum (meteorologischen) Herbstanfang – zum wiederholten Male der Nordrhein-westfälische E-Vergabe-Tag von d-NRW statt. Die Fachtagung – dieses Jahr erstmalig unter der Schirmherrschaft des Finanzministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen – im Bereich des Öffentlichen Auftragswesens hat sich mittlerweile zu einem gerne wahrgenommenen Termin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vergabestellen der Landes- und Kommunalverwaltung entwickelt und sorgte – wie auch in den Vorjahren – für ein „volles Haus“ in Dortmund.

Vergaberechtliche Fragestellungen waren und sind seit jeher ein Schwerpunkt der Veranstaltung, nahmen auch aufgrund des Stichtags „18. April 2016“ in diesem Jahr aber eine besondere Rolle ein. Zudem standen die geplanten Neuregelungen der Unterschwellenvergabe (UVgO) sowie die Reform des TVgG-NRW im Mittelpunkt der Fachtagung. Die Referenten (u.a. Hr. Ralf Sand (Finanzministerium NRW), Hr. Mirko Jularic (Wirtschaftsministerium NRW) und Fr. Barbara Meißner (Städtetag NRW)) nahmen in ihren Vorträgen dabei sowohl eine Einordnung in den allgemeinen Rechtsrahmen vor, als auch eine tiefere Betrachtung ausgewählter Einzelthemen, die sich vielfach in der täglichen Arbeit der Teilnehmer aus den öffentlichen Beschaffungsstellen widerspiegeln. Die Fragestellungen zur Schwellenwertberechnung, Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder elektronischen Kommunikation in Vergabeverfahren wurden abgerundet durch einen Praxisbeitrag zur Organisation zentraler Vergabestellen im Kommunalbereich am Beispiel der Stadt Lüdenscheid (Hr. Ralf Ziomkowski) und einen Blick in die Zukunft der Module von vergabe.NRW (Vergabemarktplatz, Vergabemanagementsystem und Einkaufskatalog) durch den Entwicklungsleiter der cosinex, Hr. Carsten Eschenröder. Nach derzeitigem Stand ist auch 2017 eine Neuauflage der Fachveranstaltung geplant. Den gesamten Artikel lesen…

Logo Stadt KrefeldDie niederrheinische „Samt- und Seidenstadt“ Krefeld ist mit über 220.000 Einwohnern eine der 15 größten Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Für die E-Vergabe setzt die Stadt Krefeld mit dem Vergabemarktplatz Rheinland auf eine E-Vergabeplattform auf Basis der cosinex Technologie.

Seit dem 18. April 2016 ist bei EU-weiten Vergabeverfahren Bietern ein unentgeltlicher, uneingeschränkter und vollständiger direkter elektronischer Zugang zu Bekanntmachungen und Vergabeunterlagen zu ermöglichen. Die Stadt Krefeld startet die E-Vergabe entsprechend der vorgenannten neuen Vorgaben mit EU-weiten Vergabeverfahren, zudem werden auch die nationalen Vergabeverfahren entsprechend bekannt gemacht. Die bisherige Form der Bekanntmachung von Vergabeverfahren im Krefelder Amtsblatt in Verbindung mit einem Hinweis in der örtlichen Presse entfällt. Für die Umsetzung arbeitet die Stadt Krefeld mit d-NRW als Partner zusammen und nutzt als E-Vergabeplattform den regional geprägten Vergabemarktplatz Rheinland. Zudem werden über die sog. TIS-Schnittstelle des Vergabemarktplatz im Internet-Auftritt der Stadt (unter www.krefeld.de) die Bekanntmachungen automatisch veröffentlicht. Den gesamten Artikel lesen…

IHK Logo

Die drei Buchstaben „IHK“ hat jeder schon mal gehört. Sie stehen für das Netzwerk der 79 Industrie- und Handelskammern und somit auch für die wohl größte Kammerorganisation bzw. berufsständische Körperschaft in Deutschland. Die IHKs sind Einrichtungen der Wirtschaft für die Wirtschaft und haben als eigenverantwortliche öffentlich-rechtliche Körperschaften u.a. die Aufgabe, das Gesamtinteresse der ihnen zugeordneten Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige und Betriebe ausgleichend zu berücksichtigen.

Dabei sind die IHKs vielfach auch (öffentlicher) Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Vorgaben: Vom Druck der monatlichen Kammerzeitschrift über die Möblierung bis hin zu komplexen IT-Bedarfen werden vielfältige Beschaffungen in unterschiedlichsten Bereichen durchgeführt.

IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung entscheidet sich für die E-Vergabe mit DTVP und cosinex-Technologie

Nicht zuletzt aufgrund der anstehenden Rechtsänderungen hat sich die IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung (IHK-GfI) als IT-Dienstleister und Den gesamten Artikel lesen…

Logo OsnabrueckMitten im Herzen Niedersachsens liegt die kreisfreie Stadt Osnabrück, die neben Münster insb. auch als Ort der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 bekannt ist. Mit rund 165.000 Einwohnern liegt die drittgrößte Stadt Niedersachsens im Schnittpunkt wichtiger europäischer Wirtschaftsachsen und entwickelte sich dadurch zu einem relevanten Logistikzentrum, in dem sich auch bedeutende Unternehmen aus der Auto-, Metall- und Papierindustrie angesiedelt haben.

Im Vorgriff auf die Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien und die anstehende „Pflicht zur E-Vergabe“ hat sich auch die Stadt Osnabrück im letzten Jahr für die Nutzung der E-Vergabe mit dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) entschieden.

Um Praxiserfahrungen schon vor der pflichtigen Nutzung der E-Vergabe zu sammeln, setzte die Stadt bereits im Mai 2015 auf die E-Vergabe mit DTVP. Da Bietern ein stufenweiser Umstieg ermöglicht werden soll, wird im Rahmen der Einführung noch die ge­wohnte Form der (analogen) Vergabe mit der Abgabe von Angeboten in Papierform weitergeführt. Mit DTVP kann bereits jetzt der kommenden Pflicht zur elektronischen Vergabe vollständig entsprochen werden. Die Bewerber erhalten hierbei die Vergabeunterlagen unentgeltlich und ohne gesonderte Kosten für Recherche, den Abruf der Bekanntmachung sowie die Angebotsabgabe. Den gesamten Artikel lesen…