Die meisten Leser unseres Blogs kennen cosinex als Lösungsanbieter für den Bereich der E-Vergabe. Dabei entwickeln wir über das Öffentliche Auftragswesen hinaus im Rahmen der Unternehmensgruppe verschiedenste moderne E-Government-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen. Ein Projekt möchten wir Ihnen anlässlich der letzten Sitzung des IT-Planungsrats auf der diesjährigen CeBIT und eines Awards der EU-Kommission auf einer Tagung in Lissabon in der vergangenen Woche vorstellen: Die Online-Sicherheitsüberprüfung, kurz OSiP.

Im Zuge der Anschläge am 11. September 2001 wurde 2005 das Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) erlassen und u.a. Personengruppen definiert, die zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs sicherheitsüberprüft werden müssen, bevor sie Zugang zu sensiblen Bereichen u.a. in Flughäfen erhalten. Die Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung, die weitgehend analog dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) erfolgt, wurde in den folgenden Jahren sukzessive ausgeweitet, z.B. auf die Bereiche Atom(-anlagen), Hafensicherheit, Einbürgerung und Aufenthalt sowie Waffenbesitz. Weitere Anwendungsbereiche befinden sich aufgrund der jüngsten Vorkommnisse in Planung. Den gesamten Artikel lesen…

Controlling Für viele Behörden und Organisationen steht eine strukturierte Auswertungsmöglichkeit über die eigenen Ausschreibungen ganz oben auf der Liste der Anforderungen an die E-Vergabe. Häufig ist sogar der Wunsch nach transparenten Auswertungen und einem effizienten Controlling auch Treiber für die Einrichtung zentraler Vergabestellen.

Für diejenigen, die bereits erste Ansätze realisiert haben, lautet das Werkzeug meist „Excel“. Neben dem Umstand, dass eine gesonderte Erfassung in (elektronischen) Listen im Regelfall mit einer aufwändigen Doppelerfassung verbunden ist, ist zudem eine revisionssichere Dokumentation über Excel-Listen kaum möglich. Weitere Probleme werden spätestens dann deutlich, wenn eine Auswertung über Daten erfolgen soll, die bislang gar nicht eingetragen wurden und somit nacherfasst werden müssen.

Am Beispiel unserer Lösungen zeigen wir im Rahmen dieses Beitrags auf, wie unterschiedliche Funktionen und Module für effiziente Auswertungen, Statistiken und ein Controlling rund um Vergabeverfahren genutzt werden können.

Auswertungen im Vergabemarktplatz

Der Vergabemarktplatz bietet als technische Basis für E-Vergabeplattformen ein Modul zur Generierung von Berichten. Nutzer mit der Rolle „Controller“ erhalten Zugriff auf ein Modul „Berichte“, welches die letzten zehn generierten Berichte anzeigt und das Erstellen neuer Berichte ermöglicht. Den gesamten Artikel lesen…

Foto vom Landtag NRWEin Gastbeitrag von Frau Janine Pleus und Herrn Daniel Förster gibt einen Überblick wie die E-Vergabe in Nordhein-Westfalen im Rahmen einer kommunal-staatlichen Zusammenarbeit auf Basis der cosinex Technologie funktionieren kann.

Der Beitrag wurde in der Verbandszeitschrift „Eildienst“ des Landkreistags Nordrhein-Westfalen veröffentlicht und leitet das Schwerpunktthema E-Vergabe der aktuellen Ausgabe ein. Weitere Beiträge geben Erfahrungsberichte der Kreise Soest und Steinfurt zur Nutzung der regionalen Vergabemarktplätze in Nordrhein-Westfalen.

Mit den regionalen Vergabemarktplätzen Metropole Ruhr, Rheinland und Westfalen erhalten Kreise und Kommunen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, die E-Vergabe-Lösung des Landes NRW zu nutzen. Von der Veröffentlichung der Vergabeunterlagen über die elektronische Bieterkommunikation bis hin zum Abschluss eines Verfahrens können alle Schritte eines elektronischen Vergabeverfahrens über die Vergabemarktplätze abgewickelt werden.

Die E-Vergabe kommt! Nach Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien, aber auch durch die neue Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) sowie die neue VOB/A wird die elektronische Kommunikation bei förmlichen Vergabeverfahren bis auf wenige Ausnahmen ab dem 18. Oktober 2018 verpflichtend. Dabei sind nicht nur EU-weite Verfahren betroffen, sondern – mit etwas Verzögerung – auch der Bereich der Unterschwelle.

vergabe.NRW

Mit vergabe.NRW bietet die Landesverwaltung NRW für eigene Vergabestellen und interessierte Unternehmen, aber auch für die nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise ein zentrales Portal rund um das öffentliche Auftragswesen. Durch einen sukzessiven Ausbau um viele funktionale Module hat sich diese Anlaufstelle in den letzten Jahren zu einer der führenden Portallösungen in Europa entwickelt. Ein zentraler Baustein ist dabei sicherlich der Vergabemarktplatz des Landes Nordrhein-Westfalen und die drei regionalen Vergabemarktplätze. Kommunen, die die Möglichkeiten des Portals und des Moduls Vergabemarktplatz für Bekanntmachungen nutzen möchten, stehen unterschiedliche Wege offen: Den gesamten Artikel lesen…

Logo Polizei BrandenburgSeit Inkrafttreten der EU-Vergaberichtlinien sind zentrale Beschaffungsstellen verpflichtet, EU-weite Vergabeverfahren spätestens ab dem 18. April diesen Jahres vollelektronisch durchzuführen. Dies umfasst den Prozess von der Bekanntmachung bis zur Zuschlagserteilung. Zentrale Beschaffungsstellen sind im Sinne der Richtlinie öffentliche Auftraggeber, die auch für andere öffentliche Auftraggeber in Vergabeverfahren beschaffen. Das kann beispielsweise bei einer Einkaufskooperation, aber auch im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit der Fall sein.

Dies bedeutet konkret, dass die Vergabeunterlagen den Teilnehmern bei einem Vergabeverfahren nicht nur (kosten-)frei, direkt und vollständig zur Verfügung gestellt werden müssen, sondern auch die Kommunikation zwischen Bieter und Vergabestelle ausschließlich auf elektronischem Weg erfolgen darf. Dazu gehört insbesondere die Übermittelung der Angebote. Die Frist für die Kommunikation, Zuschlagserteilung und den Informationsaustausch in elektronischer Weise sowie die elektronische Angebotsabgabe verlängert sich für Vergabestellen, die keine zentrale Funktion für andere öffentliche Auftraggeber erfüllen, bis zum 18.10.2018. Den gesamten Artikel lesen…

Logo der EU-KommissionAuf eine Ausschreibung der EU-Kommission zur geplanten Überarbeitung des CPV-Codes (Common Procurement Vocabulary) hat cosinex den Zuschlag erhalten. Im Rahmen eines Beratungsprojekts wird bis zum Herbst diesen Jahres u.a. eine Expertengruppe mit dem Ziel begleitet, Maßnahmen für die Überarbeitung des CPV-Codes zu definieren. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus möglichst vielen EU-Mitgliedsstaaten sollen in Abstimmung mit der Expertengruppe Ansatzpunkte gefunden werden, den Klassifikationsstandard dergestalt zu überarbeiten, dass zukünftig sowohl öffentliche Auftraggeber als auch Unternehmen bzw. potentielle Bieter im Rahmen öffentlicher Aufträge noch zielgerichteter zueinander finden.

Wir freuen uns, als Teil dieses Projekts u.a. die Moderation sowie die Steuerung der Expertengruppe in Abstimmung mit der EU-Kommission zu übernehmen und die Ergebnisse unseres Forschungsprojekts in die länderübergreifende Neuordnung des CPV-Codes einbringen zu können. Regelmäßige Leser unseres Blogs wissen, dass wir uns im Rahmen dieses Forschungsprojektes, u.a. in Zusammenarbeit mit der Ruhr Universität Bochum, bereits mit unterschiedlichen statistischen Analysen, qualitativen und quantitativen Aspekten des CPV-Codes sowie den Wechselwirkungen in der Praxis befasst haben. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Vergabestellen mit elektronischer Unterstützung geeignete CPV-Codes finden und umgekehrt Unternehmen eine qualifiziertere „Treffermenge“ bei der Suche nach öffentlichen Aufträgen erhalten (vgl. hierzu die Beiträge „Empirische Studie zur Verwendung des CPV-Codes“ oder „Ergebnisse einer Umfrage zum CPV-Code“). Den gesamten Artikel lesen…

stadt-nordhornNachdem sich das Land Niedersachsen bei dem Aufbau der neuen Landesplattform vergabe.Niedersachsen für den Vergabemarktplatz als technische Basis und eine Anbindung des Systems an das Deutsche Vergabeportal entschieden hat, setzen auch immer mehr niedersächsische Städte und Landkreise auf unsere Lösungen.

Mit der Stadt Nordhorn ist neben vielen Kommunen, Landesbehörden, Kliniken, Stadtwerken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen nun eine weitere Vergabestelle dazu gekommen.

Zum 1. Januar 2017 stellt die Stadt Nordhorn die Vergabe ihrer Aufträge im Bereich der Bau- und Dienstleistungen vom papiergebundenen Verfahren komplett auf die medienbruchfreie elektronische Vergabe um.

Was ändert sich für die Bieter der Stadt Nordhorn?

Mit der elektronischen Vergabe wird nach Angaben der Stadt der gesamte Beschaffungsvorgang online durchgeführt. Einerseits können die Ausschreibungsunterlagen aus dem Netz heruntergeladen werden. Die gesamte Ausschreibung wird im Internet abgewickelt. Andererseits können Bieter ihre Angebote ebenfalls online auf der entsprechenden Vergabeplattform abgeben. Papier muss zukünftig nicht mehr in die Hand genommen werden, erklärt die Kommune. Den gesamten Artikel lesen…

stadt-leverkusenSeit Jahren bewährt sich unsere Software Vergabemarktplatz als technische Basis für verschiedene E-Vergabeplattformen in Deutschland. Zu diesen gehört auch der Vergabemarktplatz Rheinland, der vom Kreis Mettmann betrieben und den Kommunen im Rheinland durch d-NRW angeboten wird.

Über die elektronische Unterstützung „klassischer“ Vergabeverfahren nach Maßgabe der VgV bzw. VOL/A und VOB/A hinaus, bietet die Lösung auch die Möglichkeit Ausschreibungen nach Maßgabe der Sektorenverordnung (SektVO) oder der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) abzuwickeln. Zudem können mit den sog. „Sonstigen Verfahren“ auch Ausschreibungen, Interessensbekundungen u.ä. durchgeführt werden, die zwar nicht nach Maßgabe vergaberechtlicher Vorgaben aber gleichwohl wettbewerbsorientert und transparent erfolgen sollen. Den gesamten Artikel lesen…

logo-stadt-hagenNachdem bereits wesentliche Vergabestellen der Stadtverwaltung seit Jahren auf den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr setzen, hat auch die Vergabestelle für Bauvergaben der Stadt Hagen auf die aktuellen Veränderung im Vergaberecht reagiert und stellt sich der Herausforderung der E-Vergabe.

In einem ersten Schritt wurde seit dem 18. April diesen Jahres für bestimmte Phasen des Vergabeverfahrens (elektronische Bekanntmachung von Ausschreibungen und elektronische Verfügbarmachung von Ausschreibungsunterlagen) die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel verbindlich eingeführt. Dies galt für alle Ausschreibungen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauvergaben (VOB) ab dem Veröffentlichungstermin 18. April 2016. Ferner soll zukünftig (voraussichtlich ab April 2018) ausschließlich auf die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel einschließlich der elektronische Angebotsannahme umgestellt werden.

Dies bedeutet für Unternehmen, dass alle Ausschreibungen der Stadtverwaltung auch im Bereich der Vergaben nach Maßgabe der VOB/A seit April auf dem Vergabemarktplatz der Metropole Ruhr zu finden sind.

Um am E-Vergabeverfahren teilzunehmen, bedarf es keiner besonderen technischen Vorraussetzungen. Die Stadt Hagen empfiehlt allen interessierten Bewerbern, sich kostenlos auf dem Vergabemarktplatz Metropole Ruhr zu registrieren. Den gesamten Artikel lesen…

Logo der Stadt SeelzeDie Stadt Seelze hat jüngst eine zentrale Vergabestelle für ihre öffentlichen und europaweiten Ausschreibungen eingerichtet und setzt für die E-Vergabe auf das Deutsche Vergabeportal.

Mit über 30.000 Einwohnern gehört die Stadt Seelze zu einer der größeren Kommunen der Region Hannover. Im Bereich des Öffentlichen Auftragswesens zeigt sie nun, dass zu einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie häufig auch organisatorische Aspekte gehören und hat eine zentrale Vergabestelle eingerichtet: Seit Anfang Oktober sind Marianne Stronk und Petra Friedrichs direkte Ansprechpartnerinnen für alle Firmen, die ein Angebot für einen ausgeschriebenen Auftrag der Stadt einreichen.

Bisher hat jede Fachabteilung ihre Ausschreibungen selbst organisiert“, sagt Marianne Stronk vom Verwaltungsmanagement. Allerdings gebe es sehr viele Vordrucke, komplexe Inhalte und auch immer wieder Neuerungen. „Für eine zentrale Stelle ist es daher einfacher, auf dem Laufenden zu bleiben“, erläutert sie die Vorteile.

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Logo der Stadt BonnUnternehmen, die an Vergabeverfahren der Stadt Bonn teilnehmen wollen, erhalten seit einigen Wochen die Möglichkeit, ihr Angebot unter Berücksichtigung der elektronischen Textform gem. § 126b BGB auch online einzureichen.

Seit einigen Wochen haben Unternehmen bei städtischen Vergabeverfahren zur Durchführung von Bauleistungen sowie für Liefer- und Dienstleistungen die Möglichkeit, ihr Angebot auf elektronischem Wege über den Vergabemarktplatz Rheinland einzureichen. Hierbei setzt die Stadt Bonn auch für Ausschreibungen unterhalb der EU-Schwellenwerte auf die elektronische Textform. Die Angebote genügen hinsichtlich der erforderlichen Unterschrift bereits den Anforderungen, soweit diese der Textform (nach § 126b BGB) entsprechen. Eine kostenpflichtige Signatur ist nicht mehr erforderlich. Die Bieter sparen sich den Postweg und haben so auch mehr Zeit, ihre Angebote zu kalkulieren und vorzubereiten.

Die Stadt Bonn stellt bereits seit einigen Jahren die Vergabeunterlagen auf dem Vergabemarktplatz Rheinland kostenfrei zum Download zur Verfügung und nutzt auch für die sichere Kommunikation bei Bieterfragen o.ä. die Möglichkeiten der E-Vergabeplattform. Sehr früh hat die Stadt sich dafür entschieden, die eigenen Bekanntmachungen über die sog. TIS-Schnittstelle automatisiert in die eigene Homepage zu integrieren; als erste Kommune in Deutschland hat sie diese Schnittstelle genutzt, um die Bekanntmachungsinformationen hierüber auch in ihrem Open-Data Portal zur Verfügung zu stellen, so dass die Angaben frei und offen durch Dritte weiterverarbeitet werden können (vgl. hierzu unseren Beitrag von Nov. 2014 unter diesem Link). Den gesamten Artikel lesen…