Tablet mit Auswertungen aus dem Bereich MarketingDie AOK Hessen ist auf Agentursuche und vergibt im Wege eines EU-weiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb in fünf Losen Leistungen zu klassischer Kommunikation, digitalen Kampagnen, Media, Textbriefen und Marken/Corporate Identity elektronisch über das Deutsche Vergabeportal auf Basis der cosinex Technologie Vergabemarktplatz. Vergeben wird ein Gesamtbudget im mittleren einstelligen Millionenbereich.

Die Ausschreibung zeigt, wie breit die Leistungen sind, die von öffentlichen Auftraggebern inzwischen vollelektronisch vergeben werden. Eine Suche nach dem Stichwort „Marketing“ auf dem Deutschen Vergabeportal im Bereich geplanter und aktuell laufender Ausschreibungen ergibt regelmäßig über 50 potentielle Aufträge.

Die AOK Hessen hat im Februar 2018 damit begonnen, den Marketing-Bereich neu auszurichten. Im Zuge dessen soll nun auch die Agenturaufstellung überprüft werden. Die für die jeweiligen Leistungen gesuchten Agenturen sollen künftig im Rahmen eines Kollaborationsmodells zusammenarbeiten. So soll eine strategische und konzeptionelle Herangehensweise bei Marketingprojekten ermöglicht werden. Die Projektsteuerung liegt weiterhin bei den Marketingexperten der AOK Hessen. Den gesamten Artikel lesen…

Kalenderblatt, TermineEinige der letzten Fortbildungen der cosinex Akademie für dieses Jahr sind bereits ausgebucht, für fünf Termine gibt es noch freie Plätze.

Die Terminabstimmung mit unseren Referenten für das erste Halbjahr 2020 läuft bereits, die neuen Termine werden bis Anfang November veröffentlicht. Darüber hinaus bieten wir bis Ende des Jahres noch eine Reihe kostenfreier Webinare rund um unsere Lösungen an.

Wenn Sie Themen aus der Praxis in unserer Akademie vermissen oder Anregungen für Veranstaltungen haben, freut sich unser Akademie-Team über Ihre Hinweise an akademie(@)cosinex.de.

Fortbildungen

In der cosinex Akademie sind bis Ende des Jahres noch Plätze für folgende Veranstaltungen verfügbar:

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Wappenzeichen Baden-WürttembergNachdem sich bereits die Landesverwaltung für die E-Vergabe auf Basis der cosinex-Technologie entschieden hat, bietet das Deutsche Vergabeportal nun auf gleicher technischer Basis eine Vergabeplattform für Kommunen und sonstige öffentliche Auftraggeber in Baden-Württemberg.

Nachdem cosinex den Zuschlag des Landes für den Aufbau einer landesweiten Lösung erhalten hat, erfolgte der Start wie geplant pünktlich zum 01. Juli. Die Nutzung der Vergabeplattform sowie des zentralen Vergabemanagementsystems ist aktuell auf die Landesverwaltung beschränkt. Um Kommunen und sonstigen öffentlichen Auftraggebern die Nutzung der gleichen Technologie zu ermöglichen, wurde von DTVP in Kooperation mit cosinex das Vergabeportal Baden-Württemberg, erreichbar unter der Internet-Adresse www.vergabeportal-bw.de, Anfang September in Betrieb genommen. Für eine Pauschale ab monatlich 49,- EUR je Vergabestelle können öffentliche Auftraggeber aus Baden-Württemberg ihre Ausschreibungen elektronisch über das neue Portal abwickeln.

Für Bieter kostenfrei

Die Recherche nach Ausschreibungen sowie die Teilnahme an Verfahren ist für Bieter – wie auch bei allen anderen Vergabeplattformen auf Basis der cosinex-Lösungen – kostenfrei. Dank des neuen Multiplattform-Bietertools können mit dem Bietertool zudem  Angebote auch auf der Plattform der Landesverwaltung sowie auf allen anderen Vergabemarktplätzen auf Basis der cosinex-Technologie abgegeben werden. Den gesamten Artikel lesen…

Sowohl auf Bundesebene, als auch in einigen Bundesländern hat die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) die VOL/A bereits vollständig abgelöst. In anderen Bundesländern steht ihre Einführung unmittelbar bevor. Das Deutsche Vergabeportal setzt aufgrund zahlreicher Nachfragen seine bundesweiten DTVP-Regionalforen für Vergabepraktiker zur „Einführung der UVgO“ sowie rund um das Thema „E-Vergabe“ fort.

Die Vorträge geben einen kompakten Überblick über die bestehenden und geplanten landesrechtlichen Besonderheiten der nationalen Vergabeverfahren gemäß UVgO:

  • Vergaberecht: „Die UVgO und landesrechtliche Besonderheiten im jeweiligen Bundesland“, vorgestellt von Prof. Dr. Christian-David Wagner, Fachanwalt für Vergaberecht.
  • Best-Practice: Erfahrungsbericht zur E-Vergabe durch  den Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), vorgestellt von Herren Wolfgang Busch.
  • Durchführung eines Vergabeverfahrens nach UVgO am Beispiel von DTVP.

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Beipackzettel für E-VergabeFür das Senden, Empfangen, Weiterleiten und Speichern von Daten in einem Vergabeverfahren verwenden öffentliche Auftraggeber und Unternehmen grundsätzlich Geräte und Programme für die elektronische Datenübermittlung (elektronische Mittel). Damit Unternehmen angesichts der Vielzahl an Plattformen bereits frühzeitig wissen, worauf sie sich einstellen müssen, sind Auftraggeber gemäß den Anforderungen an den Einsatz elektronischer Mittel im Vergabeverfahren nach § 11 Abs. 3 VgV und deren Entsprechungen in der Sektorenverordnung, der Konzessionsvergabeverordnung und natürlich auch der VOB/A verpflichtet, Unternehmen alle notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen über

  1. die in einem Vergabeverfahren verwendeten elektronischen Mittel,
  2. die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen mithilfe elektronischer Mittel und
  3. verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren.

Mit der Frage, welche Informationen hierunter zu verstehen sind, haben wir uns bereits vor einiger Zeit in einem Beitrag befasst und stellen seither auch einen „Beipackzettel“ zur Verfügung, der als Vorlage für eine Ergänzung der Vergabeunterlagen um solche Erläuterungen dienen kann. Den gesamten Artikel lesen…

JustitiaE-Vergabe wird immer mehr zur Routine. Mit der steigenden Zahl an Nutzern und vollelektronisch abgewickelten Vergabeverfahren häufen sich naturgemäß auch die Anzahl von Bedienungsfehlern bei der Nutzung von E-Vergabelösungen auf Seiten der Bieter.

Die Vergabekammer Lüneburg hatte sich anlässlich eines solchen Falls in ihrem Beschluss vom 11.12.2018 (VgK-50/2018) unter anderem mit der Frage zu befassen, welche Kenntnisse und Sorgfalt einem Bieter im Hinblick auf den Umgang mit der von der Vergabestelle ausgewählten E-Vergabelösung zuzumuten sind und wie umfangreich diese die Funktionsweise der eingesetzten E-Vergabeplattform erläutern muss. Anlass war ein Bedienungsfehler, der dazu geführt hat, dass ein Bieter seinen Teilnahmeantrag über den dafür nicht vorgesehenen Kommunikationsbereich statt über den Bereich für Teilnahmeanträge und damit nicht verschlüsselt eingereicht hat.

Der Sachverhalt

Im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens zum Neubau eines Schulzentrums war ein Teilnahmeantrag elektronisch abzugeben. Die Verfahrensunterlagen wurden über das Deutsches Vergabeportal (DTVP) zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeanträge waren elektronisch über DTVP einzureichen. Etwaige Bieterfragen waren zudem per „Formblatt gemäß Anlage“ ausschließlich über den Kommunikationsbereich von DTVP in dem Projektraum „Neubau XXX Schulzentrum“ schriftlich zu stellen.

Ein Unternehmen, die spätere Antragsstellerin, reichte ihren Teilnahmeantrag nicht über den dafür vorgesehenen Bereich Teilnahmeanträge und damit mittels Bietertool ein, sondern über den Kommunikationsbereich, der für die Übermittlung der sonstigen Kommunikation im Verfahren wie etwa Bieterfragen und deren Antworten, Nachforderungen oder Absagemitteilungen u.a. vorgesehen ist. Technische Unterschiede zwischen diesen Bereichen sind insbesondere, dass über den Bereich Teilnahmeanträge (bzw. Angebote) die Daten mit Hilfe eines Bietertools „Ende-zu-Ende-verschlüsselt“, optional signiert werden können, dann an einen Intermediär übermittelt und bis zum Ablauf der Angebotsfrist gesondert, verschlüsselt aufbewahrt werden. Die Vergabestelle selbst erhält auf solche Teilnahmeanträge bzw. Angebote erst nach Ablauf der Angebotsfrist und nach einer Authentifizierung durch zwei berechtigte Nutzer (Vier-Augen-Login) Zugriff. Auf Daten, die über den Kommunikationsbereich übermittelt werden, ist naturgemäß ein unmittelbarer Zugriff möglich. Den gesamten Artikel lesen…

Jedermann-Wappen des Landes Schleswig-HolsteinDas Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein hat auf Anfrage der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein e.V. bestätigt, dass die bisherigen Wertgrenzen für freihändige Vergaben und beschränkte Ausschreibungen, die eigentlich zum 01.10. dieses Jahres auslaufen sollten, nunmehr unverändert bis Ende 2019 weiter gelten sollen.

Eine entsprechende Verordnung soll zeitnah im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes veröffentlicht werden. Die geplante Verlängerung bis Ende 2019 ist dem Vernehmen nach eine Übergangsregelung: Im Zuge der Reform des schleswig-holsteinischen Vergaberechts (u.a. Vergabegesetz Schleswig-Holstein anstelle des TTG SH und damit auch die Einführung der UVgO) wird eine unbefristete Wertgrenzenregelung angestrebt. Die Höhe der Wertgrenzen soll hierbei unverändert fortbestehen.

Einen Überblick der aktuellen Wertgrenzen finden Sie als PDF-Download auf den Seiten der Auftragsberatungsstelle Schleswig-Holstein. Den gesamten Artikel lesen…

Regional-Forum SH Auf der Ebene des Bundes aber auch in einigen Bundesländern hat die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) die VOL/A bereits abgelöst, in anderen Bundesländern steht die Einführung der UVgO unmittelbar bevor.

Anlässlich der anstehenden Einführung der UVgO in Schleswig-Holstein setzt das Deutsche Vergabeportal (DTVP) seine erfolgreiche Reihe der Regionalforen in Schleswig-Holstein fort. Die Veranstaltung bietet interessierten Vergabestellen einen Überblick über die geplanten und bestehenden landesrechtlichen Besonderheiten, die mit der Einführung der UVgO in Schleswig-Holstein einhergehen. Den Teilnehmern werden hierbei grundlegende Kenntnisse der nationalen Vergabeverfahren gemäß Unterschwellenvergabeordnung vermittelt. Die Vorträge bieten daneben eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Aspekte für einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in die E-Vergabe. Den gesamten Artikel lesen…

Die Lösungen der cosinex und insbesondere das Vergabemanagementsystem ist darauf ausgelegt, möglichst nahtlos in die bestehenden Systemlandschaften öffentlicher Auftraggeber integriert zu werden. Für viele Behörden steht eine Integration in bestehende ERP-Systeme ganz oben auf der Anforderungsliste. Gemeinsam mit unserem Partner, der MACH AG zeigen wir Ihnen im Rahmen eines Webinars, wie sich die E-Beschaffungslösung der MACH und die Module der cosinex zu einer integrierten Gesamtlösung zusammenfügen lassen.

Darüber hinaus möchten wir Sie über neue Veranstaltungen in unserer Akademie, Termine unserer bewährten Webinar-Reihen und Regionalforen Schleswig-Holstein zur E-Vergabe und der UVgO von DTVP in Kiel und Neumünster informieren.

Webinar MACH & cosinex: Ganzheitliche Beschaffung und rechtskonforme Vergabe für öffentliche Organisationen

Nicht erst seit der letzten Vergaberechtsreform sind die Themen „E-Beschaffung“ und „E-Vergabe“ ganz oben auf der Agenda öffentlicher Verwaltungen. Vergaben rechtskonform abzubilden und die Beschaffung transparent, effizient und möglichst sparsam zu organisieren, ist eine dringende wie gleichzeitig lohnende Aufgabe für öffentliche Auftraggeber. Dies war einer der Gründe, warum die MACH AG und die cosinex GmbH bereits vor Jahren ihre Fach- und Branchenkenntnisse gebündelt haben, um den Public Sector ganzheitlich unterstützen zu können. Den gesamten Artikel lesen…

Der diesjährige Hamburger Vergabepreis ging an den Norddeutschen Rundfunk (NDR), der im Bereich der E-Vergabe auf das Deutsche Vergabeportal setzt. Anlässlich der Preisverleihung haben wir Frau Manuela Haddadzadeh, Leiterin der Abteilung Einkauf & Logistik, zum Einkauf beim NDR aber auch zur Einführung der E-Vergabe interviewt.

cosinex / DTVP: Sehr geehrte Frau Haddadzadeh, zunächst unseren herzlichen Glückwunsch zum Hamburger Vergabepreis 2018. Der Preis wurde dem NDR für herausragende Beschaffungsprojekte verliehen. Sind diese Beschaffungsprojekte bereits digital abgewickelt worden?

Frau Haddadzadeh: Herzlichen Dank für die Glückwünsche. Wir, der gesamt NDR-Einkauf und ich, waren sehr überrascht und gleichzeitig erfreut darüber, insbesondere da wir uns auf den Preis nicht beworben haben. Nach meiner Kenntnis geht der Preis auf viele Projekte und gebündelte Vergaben zurück, die der NDR auch als Federführer für die ARD-Rundfunkanstalten getätigt hat, insbesondere auf dem Sektor Programmverbreitung. Dieser Sektor ist seit der Vergaberechtsreform im April 2017 ausschreibungspflichtig geworden, da die Rundfunkprivilegierung auf einem Teil dieser Leistungen entfallen ist. Diese Vergaben hatten wir noch nicht digital abgewickelt.

cosinex / DTVP: Sehr geehrte Frau Haddadzadeh, an anderer Stelle erwähnten Sie, dass eine der größeren Herausforderungen neben dem Thema Bedarfsbündelung die Organisation der EU-weiten Ausschreibungen darstellte. An den rechtlichen Herausforderungen und Rechtsschutzmöglichkeiten ändert natürlich auch die E-Vergabe nichts. Wie hat der NDR die Durchführung von Vergabeverfahren organisiert, zentral oder dezentral? Können Sie uns etwas über Ihre Organisation im Hinblick auf die Strukturen im Bereich der Vergabe verraten? Den gesamten Artikel lesen…