Vergabestatistik 2024: Amtlicher Bericht meldet Höchstwerte bei Vergaben und Auftragsvolumen
Amtlicher Bericht zur Vergabestatistik 2024: 199.334 Vergaben, 135,2 Milliarden Euro Volumen, 82 Prozent der Zuschläge an KMU – die Kennzahlen im Überblick.
Amtlicher Bericht zur Vergabestatistik 2024: 199.334 Vergaben, 135,2 Milliarden Euro Volumen, 82 Prozent der Zuschläge an KMU – die Kennzahlen im Überblick.
Die vergaberechtsfreie Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Auftraggebern setzt eine echte Kooperation voraus – die bloße Beschaffung einer Leistung gegen Kostenerstattung genügt nicht. Ein Beschluss des EuGH bestätigt diese Linie.
Wer den Markt nicht kennt, schreibt an ihm vorbei aus. Die Markterkundung nach § 28 VgV und § 20 UVgO verschafft öffentlichen Auftraggebern vor dem Vergabeverfahren das nötige Marktwissen – von zulässigen Abfragen bis zur Dokumentation. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Deutsche und europäische Unternehmen sollen künftig häufiger den Zuschlag bei Projektvergaben der finanziellen Entwicklungszusammenarbeit erhalten.
Nachhaltigkeitspolitik bürgernäher, wirkungs- und handlungsorientierter auszurichten – das ist die Zielsetzung des Aktionsplans „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“. Das Konzept berührt auch die nachhaltige öffentliche Beschaffung.
Der Rechnungshof Baden-Württemberg hat in 60 Prozent der geprüften öffentlich geförderten Baumaßnahmen Vergabefehler festgestellt. Die Bewilligungsstellen prüften die Vergaben kaum und forderten Fördermittel nur in Ausnahmefällen zurück.
Das Bundeskartellamt hat gegen sechs Unternehmen Geldbußen von insgesamt rund 60,3 Millionen Euro verhängt. Sie hatten über Jahre Aufträge für eine Bauweise zur Straßensanierung untereinander aufgeteilt und Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber mit Schutzangeboten abgesichert.
In unserer jährlichen Trendbefragung zum öffentlichen Auftragswesen fragen wir unter anderem nach Hürden beim Einsatz künstlicher Intelligenz und den Erwartungen bezüglich Vergabebeschleunigung und Tariftreue.
Die Europäische Kommission stellt ihren Vorschlag für den Public Procurement Act am 9. September 2026 vor. Dieser Beitrag bündelt alle Verfahrensschritte, die Positionen der Beteiligten und den Zeitplan. Er wird fortlaufend aktualisiert.
Schleswig-Holstein hat seine Wertgrenzen im Mai 2026 deutlich angehoben: Direktaufträge sind bei Liefer- und Dienstleistungen bis 50.000 Euro zulässig, bei Bauleistungen bis 100.000 Euro, Beschränkte Ausschreibungen am Bau bis zu einer Million.
Ob gemeinsame IT-Systeme, Eigengesellschaften oder Abfallentsorgung im Verbund: § 108 GWB bestimmt, wann öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit ohne Vergabeverfahren zulässig ist. Das seit dem 1. Juli 2026 geltende Vergabebeschleunigungsgesetz präzisiert die Vorschrift und schafft neue Spielräume – vor allem für gemeinsam getragene Gesellschaften und die Verwaltungsdigitalisierung. Öffentliche Auftraggeber arbeiten täglich mit anderen öffentlichen Stellen zusammen: Kommunen betreiben […]
Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Entwurf für eine grundlegende Neufassung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) vorgelegt.