Über Carsten Czyszewski

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Von Interessenten wie auch von einigen Vergabestellen, die unsere Lösungen für die elektronische Bereitstellung der Vergabeunterlagen nutzen, aber noch keine elektronischen Angebote oder Teilnahmeanträge zulassen, werden wir immer wieder gefragt, welche Voraussetzungen für die Entgegennahme elektronischer Angebote existieren. Vor diesem Hintergrund möchten wir mit diesem Beitrag einen Überblick über die Anforderungen aus Sicht der Vergabestellen sowie einige Tipps im Hinblick auf unsere Lösungen für die Praxis geben.

Einsatz der elektronischen Signatur auf Seiten der Vergabestellen?

Häufig wird die Frage gestellt, ob auf Seiten der Vergabestelle für die Entgegennahme und Öffnung elektronischer Angebote auf dem PC des Sachbearbeiters eine Software zu installieren ist oder ob eine elektronische Signatur (z.B. fortgeschrittene elektronische Signatur) benötigt wird. Die Antwort lautet kurz und knapp: Nein! Die Angebotsöffnung bzw. Öffnung der Teilnahmeanträge erfolgt innerhalb der entsprechenden Module Vergabemarktplatz oder Vergabemanagementsystem gänzlich webbasiert und ohne den Einsatz elektronischer Signaturen.

Sowohl vor der letzten EU-Vergaberechtsreform als auch in der aktuellen VOL/A waren bzw. sind elektronische Angebote mit einer qualifizierten oder fortgeschrittenen elektronischen Signatur zu versehen. Einen Sonderfall stellen Angebote im sogenannten Mantelbogenverfahren dar, welches im Kern eine Variante der postalischen Angebotseinreichung darstellt (analog der elektronischen Steuererklärung mit handschriftlich unterschriebenem Mantelbogen). Den gesamten Artikel lesen…

EU_Publications_Office_LogoWie bereits an verschiedenen Stellen auch in diesem Blog berichtet, haben sich bei den Verfahrensangaben im Rahmen der EU-weiten Veröffentlichungen durch die neuen Vorgaben wesentliche Änderungen ergeben. So sind nun deutlich mehr Pflichtfelder vorgesehen als bislang und auch bei der Validierung der Daten gibt es Änderungen: Einzelne Eingaben (bzw. diese auch untereinander) werden noch strikter als bislang auf eine nach den Vorgaben des Amts für Veröffentlichungen „korrekte“ Eingabe geprüft. Erklärtes Ziel dieser Verschärfung ist die Erhöhung der Datenqualität sowie die Möglichkeit zur Erstellung entsprechender Auswertungen bzw. Statistiken durch die EU.

Mit weit mehr als 100 EU-weiten Bekanntmachungen in den letzten Tagen, die über unsere Lösungen an das Amt für Veröffentlichungen der EU übermittelt wurden, konnten wir bereits umfangreiche Erfahrungen sammeln. Alle Verfahren wurden für den Datenversand an die EU erfolgreich (d.h. valide im Sinne der Datenstrukturen der EU) übermittelt, die meisten sind schon veröffentlicht. Auf Grundlage dieser Erfahrungen sowie einer Reihe von Nachfragen und Rückmeldungen einzelner Nutzer konnten wir in der letzten Woche einige Anregungen an das zuständige Team des Amtsblatts der EU übermitteln. Kaum inkraft getreten, gibt es nun schon erste Änderungen – und aus unserer Sicht auch Verbesserungen – an der Schnittstellenspezifikation und den Vorgaben zur Dateneingabe. Im Rahmen dieses Beitrags möchte ich auf Basis der häufigsten Rückfragen, die unser Support-Team in den letzten Tagen erreicht haben, einen Überblick über den aktuellen Stand geben.

Neues Pflichtfeld „Auftragswert“

Die am meisten nachgefragte Änderung betrifft die nunmehr (bzw. eigentlich schon nicht mehr) pflichtige Angabe des geschätzten Auftragswertes (EU-Formular Nr. 2 / Auftragsbekanntmachung (bzw. EU-Formular Nr. 5 für Sektorenauftraggeber), hier Punkt II.2.6. der Maske bei SIMAP), die sowohl in der Definition der EU-Schnittstelle als Pflichtfeld definiert ist (bzw. war), als auch bei der direkten Erfassung einer Veröffentlichung in SIMAP. Den gesamten Artikel lesen…

Datensicherheit und E-VergabeNachdem sich bereits eine Reihe von Beiträgen in diesem Blog mit dem Thema „Datenschutz“ im Umfeld des Öffentlichen Auftragswesens und insbesondere der E-Vergabe auseinandergesetzt hat, möchte ich mich als Produktmanager des Vergabemarktplatz im Rahmen dieses Beitrags mit dem zum Datenschutz eng verwandten Thema Datensicherheit im Bereich der E-Vergabe auseinandersetzen.

Dabei geht es zum einen darum, was Datensicherheit im Kontext der E-Vergabe bedeutet, d.h. wie diese für Vergabeverfahren (insbesondere in E-Vergabeplattformen) effizient sichergestellt werden kann, zum anderen aber natürlich auch, was wir als cosinex heute bereits dafür tun, um die E-Vergabe mit unseren Lösungen nicht nur komfortabel und vergaberechtskonform, sondern auch technisch besonders sicher zu machen.

Ermittlung des Schutzbedarfs für die Datensicherheit

Ein entscheidender Aspekt und häufig erster Schritt für die Ableitung geeigneter Maßnahmen rund um das Thema „Datensicherheit“ ist die Bestimmung des sog. Schutzbedarfes. Mit der Schutzbedarfsfeststellung wird bestimmt, welcher Schutz für die jeweiligen Informationen und die eingesetzte Informationstechnik erforderlich und angemessen ist. Hierzu werden für jede Anwendung und die verarbeiteten Informationen denkbare Schäden betrachtet, die bei einer Beeinträchtigung von Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit entstehen können. Wichtig ist in diesem Kontext die realistische Einschätzung möglicher Folgeschäden, wenn Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit beeinträchtigt werden. Den gesamten Artikel lesen…

Amt für VeröffentlichungenWie in einem Gast-Beitrag in diesem Blog zu den neuen EU-Richtlinien und der anstehenden Vergaberechtsreform im Hinblick auf die E-Vergabe bereits vorgestellt, müssen sich Vergabestellen darauf einstellen, dass Bekanntmachungen EU-weiter Vergabeverfahren zukünftig nur noch elektronisch an das Amt für Veröffentlichungen der EU bzw. dessen Datenbanken übermittelt werden können. Konkret bedeutet dies, dass Bekanntmachungen entweder von OJS eSender-zertifizierten Vergabeplattformen übermittelt werden müssen oder händisch bei SIMAP durch die Vergabestelle zu erfassen sind.

Da die unterschiedlichen Begriffe und Informationswege immer wieder zu Nachfragen bei Kunden und Interessenten führen, möchte ich mit diesem Beitrag einen Überblick über den Umgang mit EU-weiten Bekanntmachungen und deren Übermittlung geben.

Amt für Veröffentlichungen der EU

Das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union ist das „Verlagshaus“ der Institutionen und Einrichtungen der Europäischen Union. Ihm obliegt die Veröffentlichung des Amtsblatt der EU bestehend aus den Reihen L (Rechtsvorschriften) sowie C (Mitteilungen und Bekanntmachungen“) und schließlich dem sog. Supplement (Reihe S „Bekanntmachungen öffentlicher Aufträge“). Den gesamten Artikel lesen…

Die Veröffentlichung der Bekanntmachungen von Ausschreibungen auf der eigenen Internetpräsenz gehört heute nicht nur für die meisten Kommunen sondern für viele Öffentliche Auftraggeber zum Standard. Mit der kommenden Version 6.5 des Vergabemarktplatz wird eine Schnittstelle bereitgestellt, mit der auf einfache Art und Weise die Bekanntmachungen auch auf der eigenen Internetpräsenz automatisiert veröffentlicht werden können. Dabei macht die Schnittstelle nicht nur die Veröffentlichung von Bekanntmachungen zu Ausschreibungen und Teilnahmewettbewerben möglich, sondern auch die von geplanten Ausschreibungen bzw. vergebenen Aufträgen.

Immer mehr Veröffentlichungswege für Bekanntmachungen

Viele Öffentliche Auftraggeber informieren insbesondere die regionalen Unternehmen über laufende Bekanntmachungen und Vergabeverfahren nicht nur über die einschlägigen Veröffentlichungsplattformen, Submissionsanzeiger sowie Amtsblätter, sondern auch auf der eigenen Internetpräsenz. Mit der Vielzahl der Veröffentlichungswege wird damit die Veröffentlichung einer Bekanntmachung zu einem echten  (Prozess-) Kostenfaktor bei Vergabeverfahren: Den gesamten Artikel lesen…

Ziel der XVergabe ist die Definition von Schnittstellen-Standards, um die        XVergabeInteroperabilität zwischen E-Vergabesystemen in Deutschland zu erhöhen. Hintergrund war und ist einerseits die Vielfalt der Vergabeplattformen und anderseits die daraus entstandene Schwierigkeit für Bieter, sich mit den unterschiedlichen Vergabeplattformen und deren Technologien – insbesondere im Hinblick auf die elektronische Angebotsabgabe – auseinanderzusetzen.

Von vielen Kunden hören wir, dass die Anzahl der Angebote unabhängig von der E-Vergabe auch im postalischen Verfahren in den letzten Jahren tendenziell rückläufig ist – vielleicht auch ein verspäteter Effekt des Konjunkturpaketes II. Jedenfalls führt die so entstandene Heterogenität nicht dazu, dass die Beteiligung an Vergabeverfahren für Unternehmen einfacher oder attraktiver wird. Den gesamten Artikel lesen…

Nachgelagerte Projekte anlegen - Vergabemarktplatz 6Vergabemarktplatz: Ankündigung der neuen Version

Der Abschluss der Version 6 läuft wie geplant. Damit werden wir pünktlich noch in diesem Jahr die kommende Version 6 des Vergabemarktplatz auch als technische Basis für die Vergabeplattformen u.a. der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Brandenburg sowie Rheinland-Pfalz bereitstellen. Den gesamten Artikel lesen…