
Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik und die Universität der Bundeswehr München haben ein gemeinsames Projekt zur Stärkung der öffentlichen Beschaffung begonnen. Darüber berichtete KOINNO.
Das Projekt „Allianz Beschaffung“ startete am 2. Februar 2026. Es soll die öffentliche Beschaffung als strategischen Hebel stärken, damit der Staat seine digitale Souveränität, Innovationsfähigkeit und Resilienz ausbauen kann.
Im Fokus soll die Professionalisierung der fragmentierten Beschaffungslandschaft stehen. Auch soll Transparenz über Digitalausgaben geschaffen und strategische Kriterien wie digitale Souveränität in Beschaffungsprozessen verankert werden. Durch ein modernes Lieferketten- und Beschaffungsmanagement sollen Abhängigkeiten reduziert, Risiken beherrschbar gemacht und Investitionen der öffentlichen Hand auf strategische Ziele ausgerichtet werden.
Stakeholder-Dialoge als zentraler Baustein
Ein zentraler Baustein der Projektarbeit sind Stakeholder-Dialoge, in denen Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht werden. Diese Dialoge sollen Perspektiven bündeln, Herausforderungen frühzeitig erkennen und gemeinsam Handlungsempfehlungen für ein strategisches Beschaffungsmanagement entwickeln.
Sie schaffen einen Raum für Austausch, das Lernen von Best Practices und ermöglichen die Entwicklung konsistenter Standards sowie konkreter Reformvorschläge, die in politische und administrative Entscheidungsprozesse einfließen können.
Interessierte Organisationen und Personen, die sich in die Stakeholder-Dialoge oder das Projekt insgesamt einbringen möchten, können sich bei KOINNO-Ansprechpartner Peter Schlösser (peter.schloesser@bme.de) melden.
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