Laut einer aktuellen Studie des Digitalverbands Bitkom setzt erstmals mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland auf standardisierte E-Rechnungsformate wie EDI, ZUGFeRD oder XRechnung.

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Besonders bei großen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern ist die Nutzung von E-Rechnungen weit verbreitet, hier liegt der Anteil bei 96 %. Selbst bei kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern hat die Nutzung von E-Rechnungen die 50 %-Marke überschritten.

Die Studie zeigt einen klaren Trend zur Digitalisierung von Rechnungsprozessen. Im Vergleich zum Vorjahr, als der Anteil der Unternehmen, die E-Rechnungen nutzten, noch bei 45 % lag, ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Im Jahr 2020 lag dieser Anteil bei nur 30 % und 2018 sogar bei nur 19 %.

Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom, betont die Vorteile von E-Rechnungen: Sie reduzierten den Zeitaufwand, die Fehleranfälligkeit und Kosten. Zudem seien sie sicherer und ressourcenschonender als Papierrechnungen und könnten leichter in bestehende digitale Abrechnungssysteme integriert werden.

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Trotz der zunehmenden Verbreitung von E-Rechnungen nutzen viele Unternehmen weiterhin unstrukturierte digitale Formate wie Standard-PDFs. Nur 8 % der Unternehmen erstellen Rechnungen noch ausschließlich in Papierform, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 14 % vor fünf Jahren.

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 500 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Mitarbeitern.

Quelle: Automatisierung statt Aktenberg: E-Rechnungen weiter auf dem Vormarsch

Titelbild: Lukas Blazek – Unsplash