Das waren unsere Highlights im cosinex Blog 2022

Zitiervorschlag:
Witte: „Das waren unsere Highlights im cosinex Blog 2022“, in cosinex Blog. URL: https://csx.de/r9rT. (Abgerufen am: Uhr)

Ein ereignisreiches Jahr liegt bald hinter uns – auch was die öffentliche Beschaffung, das Vergaberecht und die cosinex selbst betrifft. Mit diesem Jahresrückblick schauen wir in jeden Monat des Jahres 2022 und beleuchten die wichtigsten, interessantesten oder meistgelesenen Meldungen.

Januar: Spatenstich für die neue Firmenzentrale

Die ersten Bleche hängen…“ lautete jüngst die frohe Kunde im firmeninternen Wiki. Damit hat die neue Firmenzentrale der cosinex inzwischen beträchtliche Fortschritte gemacht. Der Auftakt der Bautätigkeiten fand am 26. Januar 2022 mit dem ersten Spatenstich auf dem Gesundheitscampus in Bochum statt. Bezogen wird der neue Hauptsitz mit ca. 5.200 Quadratmetern Fläche für rund 210 Kolleginnen und Kollegen Mitte 2023. Wir zählen schon die Tage.

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Kleine Skulptur der JustitiaFebruar: Das „technische Alleinstellungsmerkmal“

Die Berufung auf ein technisches Alleinstellungsmerkmal ist nur unter sehr strengen Voraussetzungen zulässig, die der Vergabesenat bei dem OLG Celle in einem Beschluss (09.11.2021, 13 Verg 9 / 21) herausgearbeitet hat. Norbert Dippel nimmt diesen gewohnt fundiert unter die Lupe und erläutert, wie sich Vergabestellen – vor dem Hintergrund der gravierenden Rechtsfolgen – am besten aufstellen.

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März: Die Folgen des Krieges

Wenige Tage nach dem Beginn von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine haben Bund, Länder und Kommunen schnell und besonnen reagiert: Mit Vergabeerleichterungen vereinfachten viele Bundesländer etwa die Aufnahme und Versorgung der ukrainischen Kriegsflüchtlinge, die in Deutschland Schutz fanden. Unser vielgelesener Überblicksartikel stellt die Aktivitäten gebündelt vor.

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April: Sanktionen!

Die vergaberechtlichen Folgen des russischen Angriffskriegs setzten sich fort: Im April wiesen wir auf die Abkopplung Russlands von öffentlichen Aufträgen und europäischen Geldern als Folge des fünften Sanktionspakets der EU-Kommission hin. Der Beitrag mit Mustereigenerklärung des BMWK sowie einer Eigenerklärung für das Vergabehandbuch Nordrhein-Westfalen stieß auf großes Interesse.

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Mai: Vergabesymposium

Das Vergabesymposium in der Bochumer Jahrhunderthalle

2 Tage – 20 Referenten – über 400 Teilnehmer: Ende Mai kam die deutsche Vergabeszene erstmals in Bochum zum Vergabesymposium zusammen. Der große Erfolg bestärkte uns darin, es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung zu belassen: Für das Vergabesymposium 2023, das am 6. und 7. Juni in der Jahrhunderthalle in Bochum stattfindet, steht bereits das Programm und die Anmeldung ist selbstverständlich möglich.

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Juni: VMS 10

Das VMS 10 führt viele neue Funktionen ein.Bereits im Mai begann der Roll-out eines der größten Versionsupdates unserer Firmengeschichte. Das Vergabemanagementsystem (VMS) in der Version 10 umfasst einen derart großen Umfang neuer Funktionen, dass wir diese in einer achtteiligen Beitragsreihe über mehrere Wochen hinweg vorstellten – beginnen beim kollaborativen Arbeiten mit dem Team-Board über das Modul Kriterienkatalog bis hin zur überarbeiteten Leistungsbewertung.

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Juli: „Herzlich willkommen bei Vergabe kompakt“

Im Juli haben wir mit Vergabe kompakt den cosinex Podcast aus der Taufe gehoben und bieten seitdem monatlich aktuelle Vergabe-News und unsere wichtigsten Blogbeiträge gebündelt und kompakt als Audioformat. Inzwischen blicken wir – nicht ohne Stolz – auf ein halbes Jahr Vergabe kompakt zurück. Im November haben wir das Format zudem erstmals zu Vergabe kompakt im Dialog ausgebaut und mit Norbert Dippel kritisch über die Lockerungen und Erleichterungen des Vergaberechts diskutiert.

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August: Wege durch den Wald der Wertung

Welche Probleme bei der Einbeziehung von Leistungskriterien in die Angebotswertung bestehen und wie mit diesen in der Praxis umzugehen ist, das zeigte Stefan Krusenbaum in dem Beitrag Wege durch den Wald der Wertung. Beleuchtet werden darin alle Aspekte, die für die Angebotswertung insgesamt notwendig sind: die Bewertung von qualitativen und quantitativen Kriterien, ihre Gewichtung und ihre Gegenüberstellung. Krusenbaum, der zum gleichen Thema in der cosinex Akademie schult, verfasste damit einen Beitrag mit immenser Reichweite im Spätsommer und Herbst.

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Die Textform wird in den verschiedenen Vergaberegimen an unterschiedlichen Stellen vorgeschrieben.September: Ungewöhnlich niedriges Angebot? Aktuelles zu § 60 VgV

Der Umgang mit ungewöhnlich niedrigen Angeboten war Gegenstand eines ebenfalls viel gelesenen Übersichtsartikels von Norbert Dippel im September. Neben der Vorstellung der in jüngerer Zeit ergangenen Beschlüsse der Nachprüfungsinstanzen enthält der Beitrag auch eine Erläuterung zu der Frage, wie das Vergabemanagementsystem von cosinex bei diesem Thema unterstützen kann.

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Oktober: Was sind eigentlich eForms?

Ab dem 25. Oktober 2023 werden die sogenannten eForms bei EU-weiten Vergaben zur Pflicht. Was eForms sind und was ihre Einführung für die Bekanntmachung von Vergaben und Aufträgen bedeutet, erläuterten wir in einem FAQ-Beitrag. Eng an dieses Thema angelehnt ist überdies die vom Bund vorgesehene Einführung eines nationalen Bekanntmachungsservice bis Herbst 2023, über den wir ebenfalls berichteten.

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November: Zuschlag erhalten!

Im November hat cosinex den Zuschlag für den Aufbau eines interkommunalen E-Vergabesystems für den Zweckverband elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern (eGo-MV) erhalten. Dessen rund 90 Mitgliedskommunen nutzen künftig unsere Lösungen. Eine Meldung in eigener Sache, die wir entsprechend gerne verkündeten.

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Dezember: Neuregelung der EU-Schwellenwerte? Vorstoß aus Bayern

Immer wieder wird eine Erhöhung der Schwellenwerte gefordert. Die Forderung scheiterte bislang an dem Umstand, dass sich diese aus dem GPA ergeben. Einen neuen Angang hat der Freistaat Bayern im Bundesrat unternommen: Zukünftig soll die Inflation bei der Festlegung der EU-Schwellenwerte berücksichtigt werden.

Bilder: Friedhelm Krischer, BCFC – shutterstock.com, Peggy_Marco – Pixabay, Katrin Hauter, Lukasz Szmigiel – Unsplash, Gerd Altmann – Pixabay, Dawid Zawiła – Unsplash

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