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Havel VergabestelleZentrale Vergabestellen liegen bei Kommunen nahezu aller Größenordnungen aus guten Gründen im Trend. Dabei stellt sich im Einzelfall immer wieder die Frage, welche Aufgaben von der zentralen Vergabestelle und welche Aufgaben weiterhin von den Fachbereichen im Rahmen des Vergabeprozesses übernommen werden sollen. In der Diskussion ist hierbei häufig auch die Frage, wie und insbesondere wann die Ausschüsse von Stadt- bzw. Kreisrat zu beteiligen sind. Ein aktueller Bericht über die jüngsten Reorganisationsansätze der Stadt Brandenburg an der Havel gibt interessante Einblicke.

Mit rund 71.000 Einwohnern ist die Stadt eine der vier Mittelzentren in Brandenburg und gemessen an der Fläche die größte kreisfreie Stadt des Landes. Im Jahr 2013 wurden Vergaben im Umfang von rund 22 Millionen Euro durchgeführt. 620 Vergaben fanden im Bereich der Bauleistungen statt, etwa 750 im Bereich der Liefer- und Dienstleistung. Über 100 Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren und sind an den Ausschreibungen beteiligt. Etwa 13.000 Euro wendet die Kommune allein für Schulungsmaßnahmen der Mitarbeiter im Bereich der Vergabe auf. Den gesamten Artikel lesen…

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Welchen Mehrwert bringen eine E-Vergabeakte und ein Vergabemanagementsystem für meine Vergabestelle? Wie einfach ist die Lösung zu bedienen? Können optional auch unsere individuellen Rollen und Prozesse abgebildet werden?

Egal, ob Sie bereits mit dem Vergabemarktplatz NRW, dem Vergabemarktplatz Brandenburg, dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) oder der e-Vergabe-online des Bundes arbeiten, lohnt ein Blick in unser Vergabemanagementsystem.

Einen ersten Einblick über die Möglichkeiten des Vergabemanagementsystems geben unsere Online-Präsentationen, zu denen Sie sich mit einem oder mehreren Mitarbeitern Ihrer Vergabestelle anmelden können.

  • Donnerstag, den 04.02.2016 von 10:00 bis 11:30 Uhr (hier anmelden)
  • Mittwoch, den 24.02.2016 von 10:00 bis 11:30 Uhr (hier anmelden)
  • Dienstag, den 15.03.2016 von 10:00 bis 11:30 Uhr (hier anmelden)

E-Vergabe mit dem Deutschen Vergabeportal (DTVP)

Für alle Vergabestellen, die noch keine E-Vergabeplattform im Einsatz haben oder über einen Wechsel des aktuellen Anbieters nachdenken, zeigen Ihnen die folgenden Webinare des Deutschen Vergabeportals, wie Sie ohne Softwareinstallation oder Einführungsprojekte die E-Vergabe in wenigen Tagen in Ihrer Vergabestelle einführen können. Schulungsfrei ab 49 € je Monat und Vergabestelle: Den gesamten Artikel lesen…

Bewertungsmethoden„Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt“ – dies schreibt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in § 97 Abs. 5 vor. Doch hinter dieser knappen Formulierung versteckt sich geradezu eine Wissenschaft, denn das Aufspüren des wirtschaftlichsten Angebots ist alles andere als trivial. Welche Methode ist die richtige, um Angebote zu werten und zu vergleichen? Vergabestellen können leicht den Eindruck gewinnen, den so ermittelten Ergebnissen ausgeliefert zu sein und greifen daher noch zu häufig auf den Preis als einziges Zuschlagskriterium zurück. Dabei sollte neben der Leistungsbeschreibung als Herzstück der Vergabe dem Kriterienkatalog und der Auswahl der geeigneten bzw. „richtigen“ Bewertungsformel besondere Bedeutung zukommen. Immerhin bestimmt diese nach einer Wertung letztendlich das Ergebnis der Ausschreibung.

Daher haben wir mit Herrn Thomas Ferber, Diplom-Mathematiker und Autor eines neuen Buches zu diesem Thema zu den Vor- und Nachteilen der Bewertungsmethoden und -kriterien gesprochen.

cosinex: Sehr geehrter Herr Ferber, Sie sind Diplom-Mathematiker und haben viele Jahre als Key-Account-Manager für den Geschäftsbereich „Forschung und Lehre“ bei Sun Microsystems gearbeitet. Wie kommt man da zum Vergaberecht? Den gesamten Artikel lesen…

Vergaberecht

Mit der anstehenden Vergaberechtsreform und insbesondere den Auswirkungen auf die E-Vergabe haben wir uns im Rahmen verschiedener Beiträge in unserem Blog bereits befasst. Ausgehend von den EU-Vergaberichtlinien über die Reform des GWB bis hin zu ersten Ideen zu den Regelungen in der Vergabeverordnung (VgV). Was aussteht, ist eine Analyse des aktuellen Standes der Entwürfe zu den „Vergabeverordnungen“ und ihrer Regelungen zur elektronischen Kommunikation.

In einem mehrteiligen Beitrag von Herr Michael Wankmüller befassen wir uns mit den anstehenden Änderungen auf Basis der Entwürfe. Im ersten Teil geht es um die Grundsätze der elektronischen Kommunikation. Die weiteren Teile werden sich mit den Ausnahmen zur elektronischen Kommunikation sowie mit den Anforderungen an die elektronischen Mittel befassen.

Die elektronische Kommunikation im Vergabeverfahren nach dem Verordnungsentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (E-Vergabe)

Teil I

Der Grundsatz der elektronischen Kommunikation

1. Einführung

Das Fundament für die große Vergaberechtsreform 2016 ist gelegt. Der Bundestag hat in der 2. und 3. Lesung am 17.12.2015 das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts verabschiedet. Der Bundesrat hat dem Gesetz schon am 18.12.2015 zugestimmt. Das Inkrafttreten des Gesetzes ist gesplittet: Die Verordnungsermächtigungen in den §§ 113 und 114 Abs. 2 S. 4 GWB-E treten am Tag nach der Verkündung in Kraft, die übrigen Vorschriften erst am 18.04.2016 (Ablauf der Umsetzungsfrist für die neuen EU-Vergaberichtlinien). Hintergrund ist, dass im Hinblick auf Art. 80 Abs. 1 GG die Ermächtigungsnormen im Gesetz vor den Verordnungen in Kraft treten müssen. Den gesamten Artikel lesen…

RatingenDas Interesse an praktikablen E-Vergabe-Lösungen nimmt, nicht zuletzt mit Blick auf die anstehende Vergaberechtsreform, unverändert zu. Für alle, die sich nicht bereits anlässlich der EU-Richtlinien mit dem Thema auseinandergesetzt haben, gibt der am 09. November 2015 auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte Referentenentwurf der neuen „Vergabeverordnungen“ klare Hinweise, worauf sich Vergabestellen einstellen sollten.

Für die erfolgreiche Einführung der E-Vergabe, aber auch für den Ausbau bestehender Lösungen gibt es unterschiedliche Strategien und Lösungsansätze. Diese sind zum Teil von der Größe der Organisation, bestehenden Strukturen aber auch den „Märkten“, in denen die Leistungen beschafft werden, bzw. den z.T. örtlichen Bieterstrukturen abhängig. Hier sehen sich gerade Kommunen aufgrund der Heterogenität der beschafften Leistungen und der besonderen Bedeutung lokaler Strukturen, etwa bei Handwerksleistungen, vor besonderen Herausforderungen.

Die besten Hinweise für eine effiziente Einführung aber auch den „Roll-out“ bestehender Lösungen geben erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Daher freuen wir uns, dass wir für unsere Reihe „Best Practices“ Herrn Karl-Heinrich Heide, Leiter der Zentralen Vergabestelle im Rechtsamt der Stadt Ratingen, für ein Interview gewinnen konnten. Den gesamten Artikel lesen…

Internet Explorer LogoMit den im Frühjahr 2016 erscheinenden Versionen des Vergabemarktplatz (6.7.2) sowie des Vergabemanagementsystem (6.5) wird analog der Produktzyklen von Microsoft auch ein weiterer Wechsel in Bezug auf Support und Qualitätssicherung für die Versionen des Microsoft Internet Explorer (kurz IE) vollzogen. Der nunmehr bereits fast sieben Jahre alte Internet Explorer 8 wird in unseren Standard-Testumgebungen sowie bei der zukünftigen Weiterentwicklung von dem neuen Browser aus dem Hause Microsoft („Edge“) abgelöst.

Für die bevorstehenden Herausforderungen im Kontext der vergaberechtlich notwendigen Änderungen (insb. im Rahmen der neuen Vergabeverordnungen) sowie der damit einhergehenden Anpassungen, u.a. an den Eingabemasken zur Befüllung der EU-Formulare, ist es sinnvoll, keine technischen Umleitungen für veraltete Browser mehr verwenden zu müssen,“ erklärt Carsten Eschenröder, Leiter Produktmanagement und Softwareentwicklung der cosinex. „Dies hilft uns auch, die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf Barrierearmut zu realisieren, da moderne Technologien hier eine wesentlich bessere Unterstützung „out of the box“ bieten.Den gesamten Artikel lesen…