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Was kostet die E-Vergabe für Kommunen?Was kostet die E-Vergabe für Kommunen? Muss zukünftig auch ein Vergabemanagementsystem eingesetzt werden? Kann die E-Vergabe nicht einfach über Downloads auf der eigenen Homepage und per E-Mail erledigt werden?

Diese und eine Reihe weiterer Fragen haben wir in den letzten Monaten von Interessenten insbesondere aus dem kommunalen Umfeld immer häufiger gestellt bekommen. Mit der Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien stehen auch die über 11.000 Kommunen in Deutschland vor einer pflichtigen Durchführung ihrer Ausschreibungen auf elektronischem Wege. Auch wenn im ersten Schritt „nur“ die EU-weiten Vergabeverfahren betroffen sind, werden vergleichbare Regelungen für die Unterschwellenvergaben sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen. Viele Praxisbeispiele aus dem Kommunalbereich zeigen zudem, dass „man“ die E-Vergabe zukünftig nicht nur machen muss, sondern auch sollte, weil sie erhebliche, unmittelbare wirtschaftliche Vorteile (für Vergabestellen wie für Unternehmen) bietet.

Unser Team Produktberatung hat aus vielen Gesprächen der letzten Monate mit zahlreichen Vertretern kommunaler Vergabestellen die häufigsten Fragen und unsere Empfehlungen für Sie zusammengestellt: Den gesamten Artikel lesen…

Nachhaltigkeit - Word CloudDie Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei Öffentlichen Aufträgen steht nunmehr seit einer Dekade auf der Agenda der EU. Mit der anstehenden Novelle des Vergaberechts im April kommenden Jahres werden auch im deutschen Vergaberecht, über die bestehenden landesrechtlichen Regelungen hinaus, die Vorgaben der EU zur umweltfreundlichen und sozial verträglichen Beschaffung umgesetzt und zum Teil bereits bestehende Regelungen verschärft.

Auch wenn es politisch sinnvoll ist, werden die neuen und erweiterten Vorgaben das Leben öffentlicher Beschaffer jedenfalls nicht vereinfachen. Mit diesem Beitrag möchten wir – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einige aus unserer Sicht hilfreiche Informationsangebote und kostenfreie Datenbanken für öffentliche Beschaffer vorstellen.

Verfolgt wird das erklärte Ziel, die erheblichen Beschaffungsvolumina öffentlicher Auftraggeber und damit auch deren Marktmacht zu nutzen, um die Bewerber (und mittelbar ggf. auch die Produzenten) zu einem nachhaltigeren Wirtschaften zu motivieren. Gleichwohl sollen unverändert die Gesetze des Marktes gelten: Belohnt werden die Markteilnehmer, die das nachhaltigste Angebot abgeben. Dadurch wird der Angebotspreis als Zuschlagskriterium zwar nicht abgeschafft, aber relativiert, denn Umwelt- und Sozialaspekte können als Eignungs- und Leistungskriterien ebenso eine Rolle spielen, wie die Lebenszykluskosten, die – neben den reinen Anschaffungskosten – auch die Betriebskosten und den Aufwand für die Verwertung oder Entsorgung des Produkts am Ende des Lebenszyklus umfassen. Was einige versöhnlich stimmen dürfte: Nachhaltig muss nicht unwirtschaftlich sein. Den gesamten Artikel lesen…

Seit knapp einem Jahr ist das Deutsche Vergabeportal mit einem eigenen Youtube-Kanal online. Grund genug, die Videos mit einem Überblick für Vergabestellen und Bieter zu aktualisieren. Einen Überblick für Vergabestellen finden Sie direkt unter diesem Link.

Den Trailer finden Sie hier. Einfach „Anschnallen“ und auf [>] drücken…

Den Youtube-Kanal von DTVP mit allen Beiträgen finden Sie hier.

Logo_Deutsches_VergabeportalIm ICE die Zeit nutzen, um auf dem Smartphone nach interessanten Ausschreibungen zu stöbern – mit modernem Responsive Design auf seiner neuen Website geht das Deutsche Vergabeportals wichtige Schritte dahin. „Damit reagieren wir auf das geändertere Nutzungsverhalten unserer Zielgruppe“, sagt Geschäftsführer Carsten Klipstein. „Immer mehr Vertriebler erledigen viele ihrer Aufgaben von unterwegs. Smartphones und Tablets verändern unsere Arbeitswelt.“ Vergabeverfahren auch für mobile Endgeräte gut zugänglich zu machen, erleichtert den tausenden täglichen Nutzern des DTVP Deutschen Vergabeportals, für sie interessante Ausschreibungen schnell und bequem aufzufinden. Auch für Vergabestellen wird es so erleichtert, ihre Aufträge auszuschreiben.

Dank Responsive Webdesign wird erkannt, ob die DTVP-Website von einem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone besucht wird und die Darstellung von Navigation, Seitenspalten und Texten erfolgt optimiert. Vor allem die Nutzung der Eingabemethoden Maus (klicken, überfahren) oder Touchscreen (tippen, wischen) wird automatisch berücksichtigt. „Damit ist das Deutsche Vergabeportal als zentraler Marktplatz für Vergabestellen und Bieter auch technologisch ein Vorreiter“, erklärt DTVP-Geschäftsführer Uwe Mähren. „In einem nächsten Schritt sollen die Module rund um die Teilnahme an Ausschreibungen, also der E-Vergabe, noch weiter den Anforderungen mobiler Endgeräte angepasst werden.“ Den gesamten Artikel lesen…

e-Vergabe-Online„e-Vergabe-Online“ ist die offizielle Vergabeplattform des Bundes, die durch das Beschaffungsamt des Bundesministerium des Innern insbesondere den Vergabestellen der Bundesverwaltung zur Verfügung gestellt wird.

Über eine neue Schnittstelle ist es nun möglich, aus dem cosinex Vergabemanagementsystem (VMS) heraus die gesamte Kommunikation mit den Bietern elektronisch auch über die e-Vergabe-Online als Vergabeplattform durchzuführen.

Durch den modularen Aufbau und die Trennung zwischen E-Vergabeplattform und Vergabemanagementsystem konnten Nutzer der cosinex-Lösungen bislang immer entscheiden, ob sie „nur“ eine E-Vergabeplattform für die elektronische Kommunikation zwischen Vergabestelle und Bieter oder ergänzend auch ein Vergabemanagementsystem (VMS) einsetzen möchten.

Nutzer des VMS haben heute bereits eine breite Auswahl an unterschiedlichen E-Vergabeplattformen, vom Deutschen Vergabeportal über vergabe.NRW, den Vergabemarktplatz Brandenburg und vielen anderen, über die die elektronische Kommunikation mit den Bewerbern rechtssicher durchgeführt werden kann. Mit der neuen Schnittstelle bieten wir nun auch Nutzern der Vergabeplattform des Bundes eine umfassende Integrationsmöglichkeit an“, erklärt Carsten Eschenröder, Leiter des Bereiches Produktmanagement bei cosinex. Den gesamten Artikel lesen…

HeeresinstandsetzungslogistikE-Vergabelösungen sollten modular sein. So modular, dass jede Vergabestelle für sich entscheiden kann, welche Module (E-Vergabeplattform/Vergabemarktplatz oder auch ein Vergabemanagementsystem) genutzt und ob diese sukzessive eingeführt werden sollen. So ergänzen immer mehr Vergabestellen, die eine E-Vergabeplattform auf Basis des cosinex Vergabemarktplatz nutzen, diese um ein komplementäres Modul Vergabemanagement.

Die Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL GmbH) ist als 100%ige Tochter des Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) u.a. für die Sicherstellung der Verfügbarkeit landbasierter Waffensysteme der Bundeswehr zuständig. Mit rund 1.800 Mitarbeitern in drei Werken und fünf Niederlassungen sowie an 52 Stützpunkten übernimmt die HIL GmbH integrierte Logistikdienstleistungen und die Instandhaltung bedeutender Waffensysteme wie dem bekannten Kampfpanzer Leopard 2.

Bereits seit einigen Jahren setzt die HIL GmbH auf den Vergabemarktplatz, um die zum Teil sehr spezifischen Bedarfe u.a. nach Maßgabe der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) auszuschreiben. Nunmehr hat sich die HIL GmbH nach einer wettbewerblichen Ausschreibung auch für die Einführung des Vergabemanagementsystems (VMS) der cosinex entschieden. Den gesamten Artikel lesen…

EU-Deutschland-FahneDer mit Spannung erwartete Referentenentwurf der neuen Vergabeverordnung (VgV) ist auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlicht worden. Dabei ist die VgV nur ein Teil einer sogenannten Mantelverordnung, die Entwürfe zu den weiteren Verordnungen sowie der Vergabestatistikverordnung (VergStatVO) enthält.

Die Entwürfe für die Rechtsverordnungen greifen die allgemeinen Regelungen des Gesetzentwurfs auf und ergänzen diese in zahlreichen Detailfragen. Im Einzelnen enthält die Mantelverordnung folgende Verordnungen und Regelungen:

  • Vergabeverordnung (VgV) in Artikel 1, in der die Vergabe von öffentlichen Aufträgen durch öffentliche Auftraggeber näher ausgestaltet wird (sog. „klassische Auftragsvergabe“).
  • Sektorenverordnung (SektVO) in Artikel 2, die für Vergaben von Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung durch Sektorenauftraggeber Regelungen trifft.
  • Konzessionsvergabeverordnung (KonzVgV) in Artikel 3, die als neu zu erlassende Rechtsverordnung erstmals umfassende Bestimmungen für Bau- und Dienstleistungskonzessionen enthält.
  • Vergabestatistikverordnung (VergStatVO) in Artikel 4, mit der erstmals eine Statistik über die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen eingeführt wird.
  • Die Artikel 5 bis 7 enthalten Folgeänderungen in der Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) sowie in anderen Rechtstexten und Bestimmungen zum Inkrafttreten/Außerkrafttreten.

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Cottbus E-VergabeFür viele Vergabestellen, die vor der Einführung der E-Vergabe stehen oder sich über den weiteren Ausbau Gedanken machen, können Best Practices, also bewährte Methoden oder Vorgehensweisen zur Einführung der E-Vergabe, hilfreich sein. Diese stammen optimalerweise als Erfahrungsberichte von anderen Vergabestellen und beschreiben, welche Erfahrungen diese gemacht haben, aber auch welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Interview mit Frau Ines Lange, Leiterin der Zentralen Vergabestelle und Projektleiterin für die E-Vergabe in der Stadt Cottbus geführt. Dabei ging es uns auch um organisatorische Veränderungen sowie Strategien und Erfolgsfaktoren bei der Einführung der E-Vergabe und in diesem Fall auch der E-Vergabeakte.

Die Stadt Cottbus ist mit knapp 100.000 Einwohnern eine der vier kreisfreien Städte in Brandenburg und gehört seit Jahren zu einem der Vorreiter im Bereich der E-Vergabe in der Region. Sehr früh hat die Stadt auf die E-Vergabeplattform des Landes Brandenburg gesetzt. Innerhalb von nur drei Monaten führte die Stadtverwaltung hiernach die elektronische Vergabeakte (E-Vergabeakte) auf Basis des cosinex Vergabemanagementsystems (VMS) ein. Konsequenterweise ist Cottbus auch einer der ersten Öffentlichen Auftraggeber in Brandenburg, der bei vielen Vergabeverfahren im Anwendungsbereich der VOL nur noch elektronische Angebote zulässt.

cosinex: Sehr geehrte Frau Lange, zum Einstieg in das Thema eine allgemeine Frage vorab: Wie kam es dazu, dass sich die Stadt Cottbus im Vergleich zu vielen anderen doch recht früh mit der E-Vergabe befasst hat bzw. was war der Anlass?

Fr. Lange: Die Vorgabe der EU, die E-Vergabe zu nutzen, wird ja seit 10 Jahren angekündigt. Wir wollten darauf vorbereitet sein und wurden durch unsere Den gesamten Artikel lesen…

LebenszykluskostenBei einer nachhaltigen, also unter anderem auch umweltverträglichen, Beschaffung sollen nicht nur die Beschaffungskosten, sondern sämtliche, über die Lebensdauer eines Produktes entstehenden Kosten betrachtet werden. Nachhaltigkeitsaspekte können gerade unter dem Gesichtspunkt der Lebenszykluskosten zu wirtschaftlichen Ergebnissen führen. Hierauf wies jüngst auch das Umweltbundesamt (kurz UBA) hin, denn preiswerte Produkte verursachen im Vergleich zu teureren Alternativen z.T. höhere Folgekosten. Diese können sich beispielsweise aus dem Verbrauch an Hilfsstoffen oder Energie während der Nutzungsdauer ergeben oder aufgrund von Installations- und/oder Entsorgungskosten sowie der überhaupt möglichen oder erwartbaren Nutzungsdauer. Die Lebenszykluskostenrechnung bezieht diese Faktoren bei der Berechnung der tatsächlichen Kosten für ein Produkt mit ein. Vor diesem Hintergrund kann die Methode auch zur Förderung umweltfreundlicher Produkte genutzt werden und gleichzeitig zu einer Entlastung der Umwelt beitragen. Den gesamten Artikel lesen…

Logo der Auftragsberatungsstellen | InformationsanspruchZum Teil „nur“ ein Ärgernis, zum Teil auch mehr: Die Themen rund um die Zweitverwertung von Informationen im Rahmen öffentlicher Vergabeverfahren entwickeln sich zunehmend zu einem Dauerbrenner.

Während es sich bei Bekanntmachungen öffentlicher Aufträge per se um öffentliche Informationen handelt und eine breite Streuung im Regelfall auch im Sinne der Transparenz sowie eines breiten Wettbewerbs wünschenswert ist (vorausgesetzt die Bekanntmachungen werden auch richtig und vollständig veröffentlicht), sieht dies etwa bei einer (insbesondere) entgeltlichen Verbreitung von Vergabeunterlagen schon ganz anders aus. So können hier Informationen enthalten sein, an denen Urheberrechte Dritter bestehen, wie etwa bei Plänen im Rahmen von Baumaßnahmen oder andere. Besonders problematisch sind allerdings Anfragen bezüglich Submissionsergebnissen auf vermeintlicher Grundlage von Informationsfreiheits- oder Pressegesetzen privater „Informationsdienstleister“, mit dem Ziel, die so erhaltenen Informationen weiter zu verwerten. Den gesamten Artikel lesen…