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Stadtwerke SektorenverordnungNicht nur bei den „klassischen“ Öffentlichen Auftraggebern wird mit Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie der Einsatz der E-Vergabe pflichtig. Auch bei den Sektorenauftraggebern steht auf Grundlage der neuen Richtlinie 2014/25 EU neben einer Reihe von Änderungen der Sektorenverordnung der Umstieg auf die elektronische Kommunikation bei Vergabeverfahren ins Haus.

Vor diesem Hintergrund wurden im cosinex Vergabemarktplatz nun im Bereich der EU-weiten Vergabeverfahren die Verfahrensarten nach Sektorenverordnung (SektVO) ergänzt. Im Ergebnis können neben den bereits bestehenden Verfahrensarten und Veröffentlichungsmöglichkeiten nach VOL/A, VOB/A, VOF sowie der VSVgV nun auch Ausschreibungen nach Maßgabe der SektVO (einschließlich einer Generierung der entsprechenden EU-Bekanntmachungsformulare) elektronisch durchgeführt werden. Die Übermittlung der Bekanntmachungen an das Amt für Veröffentlichungen erfolgt – wie bei unseren Lösungen üblich – über eine durch das Amt für Veröffentlichungen zertifizierte Schnittstelle. Damit erfüllen wir heute bereits die ersten Anforderungen der kommenden Sektorenverordnung. Den gesamten Artikel lesen…

Vor rund drei Wochen hat das BMWi die Abstimmung zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform des Vergaberechts eingeleitet. Auch wenn der Entwurf der neuen und aus Sicht der Anwender mindestens ebenso wichtigen Vergabeverordnung (VgV) und die Abstimmung über den Entwurf zwischen den Bundesministerien und die Beteiligung der Länder, kommunalen Spitzenverbände und Verbände noch ausstehen, lohnt ein Blick in den Gesetzesentwurf. Im Rahmen eines Interviews sprachen wir mit Herrn Prof. Dr. Zeiss über die anstehende Vergaberechtsreform und den vorliegenden Entwurf.

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cosinex: Ein neues Vergaberecht kommt. Was erwartet uns, Herr Prof. Zeiss?

Hr. Prof. Dr. Zeiss: Wir müssen jedenfalls oberhalb der Schwellenwerte mit einer ganz neuen Struktur rechnen. VOL/A und VOF fallen weg. Die Verfahrensregelungen werden zum überwiegenden Teil in die neue VgV integriert. Die VOB/A wird schlanker: Auch hier werden zentrale Regelungen hochgezont. Wie sehr die praktische Bedeutung von GWB und VgV steigen wird, zeigt eindrucksvoll ein Blick in den bereits vorliegenden Referentenentwurf des GWB. Wenn im vierten Teil des GWB (welcher wesentliche Fragen des Vergaberechts regelt) bisher 43 Paragraphen enthalten waren, sind es jetzt 87. Auch wenn einige alte Regelungen schlicht in mehrere Paragraphen aufgespalten wurden, werden da zahlreiche neue Inhalte eingefügt.

cosinex: Was finden wir den nun inhaltlich im neuen Vergaberecht? Den gesamten Artikel lesen…

publicplanDie publicplan GmbH, eine Gesellschaft der cosinex-Gruppe und spezialisiert u.a. auf die Entwicklung von individuellen Softwarelösungen für die Öffentliche Hand, hat den Zuschlag für eine Rahmenvereinbarung rund um die Beratung und Umsetzung von Webangeboten des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration erhalten.

Im Zuge der von der Hessischen Landesregierung im Jahr 2013 entschiedenen technischen Neuausrichtung zu einer Verwendung von „Drupal“ auch für das Sozialnetz Hessen (www.sozialnetz.de) ist nunmehr beabsichtigt, alle neuen Internet-Angebote unter Einsatz dieser modernen Content Management-Lösung zu entwickeln. Der Auftrag umfasst die Bereiche Softwareentwicklung sowie die systemtechnische Beratung rund um den Einsatz der Technologie. Den gesamten Artikel lesen…

Logo VergabemanagementsystemIn den vergangenen Wochen wurde allen Kunden der Enterprise Edition die neue Version 6.2 des cosinex Vergabemanagementsystem (VMS)  bereitgestellt. Nutzer des VMS in der Cloud Edition steht die neue Version bereits seit Mitte April zur Verfügung.

Schwerpunkte der neuen Version betreffen den weiteren Ausbau sowie die Aktualisierung diverser Formularsätze. Aber auch funktional bietet die neue Version einiges an Neuerungen, die wir Ihnen im Überblick gerne vorstellen möchten.

Neue Rollen im Vergabemanagementsystem

Im Rahmen einer individuellen Ausprägung des VMS wird auch das Rollen- und Rechtekonzept der Lösung an die individuellen Anforderungen der Vergabestelle angepasst. Grundlage hierfür sind die im System vorgehaltenen Standard-Rollen, die für jede Vergabestelle individuell benannt und aktiviert werden können. Zudem lassen sich individuelle Rollen im Rahmen eines weiteren Customizing konfigurieren und ergänzen.

Die bereitgestellten Rollen im Standard wurden jüngst um zwei weitere Rollen erweitert:

  • Vorlagenverwaltung und
  • Projektant

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Wertgrenzenerlass Mecklenburg-VorpommernNachdem sich die Vergabekammer Südbayern für die Frage des „Angebotsausschlusses bei ungültiger Signatur“ bereits mit mathematischen Ketten- und Schalenmodellen rund um elektronische Angebote auseinandersetzen musste (Beschluss), hatte jüngst die Vergabekammer Nordbayern Gelegenheit, sich mit einer weniger technischen, dafür in der Praxis aber ebenfalls bedeutenden Frage rund um die elektronische Angebotsabgabe auseinanderzusetzen. Mit Beschluss vom 26.02.2015 (21.VK-3194-42/14) entschied sie: Wenn der Auftraggeber vorgibt, dass Angebote in elektronischer Form einzureichen sind, sind schriftliche Angebote auszuschließen.

Auch wenn der Leitsatz insbesondere für die Vergabestellen, die bereits mit der E-Vergabe arbeiten, vielleicht etwas mehr Rechtssicherheit gibt, in der Sache aber auf wenig Neues hinweist, lohnt ein Blick in den Beschluss, in dem eine Reihe praxisrelevanter Punkte inzident angesprochen werden. Diese betreffen:

  • Die Verwendung bzw. Befüllung von Formblättern für eine elektronische Angebotsabgabe.
  • Ansätze dafür, was dem Bieter zur Abgabe elektronischer Angebote zumutbar ist und
  • eine Klarstellung, dass eine postalisch übermittelte CD-ROM mit Angebotsschreiben kein elektronisches Angebot darstellt.

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ScrumDie neuesten Trends analysieren, hierbei erfolgreiche Wege auswählen und diese nachhaltig umzusetzen gehört sicher zu den bedeutenden Erfolgsfaktoren für Softwareanbieter, die ihren Kunden langfristig überdurchschnittliche Lösungen anbieten wollen. Diesem Anspruch folgend gehörte die Auswahl des Vorgehensmodells „Scrum“ bei cosinex zu einer der wichtigen Entscheidungen für unsere Software-Entwicklung.

Scrum (engl. „Gedränge“) wird eine Standardsituation im Rugby genannt, bei der sich beide Teams gegenüberstehen und koordiniert einen Spielzug durchführen, um den Ball zu erobern. Die agile Entwicklungsmethode Scrum hat sich ihren Namen aus dem Rugby-Sport entliehen, um genau dies zu betonen: Der Erfolg einer Entwicklung bzw. eines Projekts steht und fällt mit dem Team.

Nachdem wir bereits vor rund zwei Jahren in einem Blog-Beitrag die Anwendung dieser Methode bei cosinex vorgestellt haben, gibt nun Stephan Vielhaber, „Scrum Master“ bei cosinex für unsere Kernlösungen VMS und VMP im Bereich der E-Vergabe, mit diesem Beitrag einen Einblick in die Software-Entwicklung und langjährigen Erfahrungen mit Scrum.

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat in dieser Woche den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts vorgelegt (Vergaberechtsmodernisierungsgesetz – VergModG). Der Entwurf ist noch nicht mit den anderen Bundesressorts abgestimmt.

Die Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht soll wie bereits angekündigt nunmehr deutlich umfassender im Gesetz gegen Wettbeschränkungen (GWB) erfolgen. Zudem wird die Umsetzung zum Anlass genommen, den bisherigen Vierten Teil des GWB ebenfalls zu überarbeiten und neu zu strukturieren.

Im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte sollen die Struktur des deutschen Vergaberechts vereinfacht und damit anwenderfreundlicher, der bürokratische Aufwand  verringert und kommunale Handlungsspielräume ausgebaut werden. Zudem werden die Möglichkeiten erweitert, strategische Ziele und mittelständische Interessen im Vergabeverfahren zu berücksichtigen. Die Kommunikation im Vergabeverfahren soll in Umsetzung der Richtlinien grundsätzlich vollständig elektronisch erfolgen; ein weiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Den gesamten Artikel lesen…

Virtueller Touchscreen "Nachhaltigkeit"Was europaweit mit den neuen EU-Vergaberichtlinien gefördert werden soll, ist – getrieben durch die Tariftreue- und Vergabegesetze der Bundesländer – für viele Kommunen schon seit einigen Jahren gelebte Praxis: Die Berücksichtigung von Aspekten rund um das Thema Nachhaltigkeit, die deutlich über die rein ökonomischen Kriterien hinaus gehen und im Einkauf der öffentlichen Hand immer stärker berücksichtigt werden sollen. Ein Paradigmenwechsel auch für die Öffentliche Vergabe, bei der aus rechtlicher Sicht noch vor wenigen Jahren von vergabefremden Kriterien gesprochen wurde, die im Regelfall nicht oder nur sehr eingeschränkt berücksichtigt werden durften.

Die Veränderung unseres Einkaufsverhaltens und die Stärkung von nachhaltigen Konsummustern ist eine weltweit dringliche Aufgabe“, so Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der u.a. die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit berät. „Während sich unsere Informationshilfe „Der nachhaltige Warenkorb“ an die Konsumenten wendet, so muss die öffentliche Hand als größter deutscher Konsument endlich die Rahmenbedingungen so setzen, dass auf Einsicht auch wirkliches Handeln folgen kann“, so Bachmann weiter. Den gesamten Artikel lesen…