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cosinex Blog & News

Logo der Stadt EssenDie Stadt Essen fasst wesentliche Punkte ihrer „Social Media Guideline“, also Hinweise für die eigenen Mitarbeiter, in einem anschaulichen Youtube-Video zusammen. Die meisten Tipps sind aber auch auf Mitarbeiter anderer Kommunen und Öffentlicher Einrichtungen übertragbar.

Das „Social Web“, also die Nutzung sozialer Netzwerke im Internet, sowie das kollaborative Schreiben in Form von Blog-Beiträgen oder auch nur Kommentaren und Bewertungen sind heute für fast alle Internet-Nutzer selbstverständlich geworden. Trotz aktueller datenschutzrechtlicher Diskussionen rund um die Nutzung von Social Media-Plattformen wie Facebook & Co. sind öffentliche Einrichtungen zunehmend nicht nur mit statischen Internetauftritten im Netz vertreten, sondern präsentieren sich auch über LinkedIn, Google+, Twitter u.a. Parallel zu dieser Entwicklung, die sich in den letzten Jahren intensiviert hat, erkennen immer mehr Verwaltungen, dass hiervon auch die eigenen Mitarbeiter als Nutzer dieser Angebote betroffen sind und dienstliche Fragen hierbei nicht außen vor bleiben (müssen).

Die Trennung zwischen „privatem Surfen“ und dienstlichen Belangen wird mit den weiter zunehmenden Interaktionsmöglichkeiten immer schwieriger. Warum nicht über Xing nach Ansprechpartnern potentieller Lieferanten für eine Markterkundung suchen? Warum nicht in Fachgruppen oder speziellen Netzwerken wie Vergabeblog & Co. aktuelle vergaberechtliche Fragen der Behörde diskutieren? Warum nicht einen unfairen Beitrag über die eigene Kommune im Netz qualifiziert kommentieren, um die notwendige Transparenz zu schaffen? Den gesamten Artikel lesen…

BMWI DringlichkeitDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weist in einem aktuellen Rundschreiben auf den äußerst eng auszulegenden Anwendungsbereich der Ausnahmevorschriften hin, die aus dringlichen und zwingenden Gründen die Vergabe Öffentlicher Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb erlauben. Anlässlich eines konkreten EU-Pilotverfahrens (ein dem Vertragsverletzungsverfahren vorhergehendes informelles Verfahren) wurden durch das BMWi mit der Europäischen Kommission die Voraussetzungen hierzu erörtert.

Der Ausnahmetatbestand der „Besonderen Dringlichkeit“ begegnet uns als cosinex in vielen Projekten auch im Rahmen der Einführung und Ausprägung des Vergabemanagementsystems (VMS) an die Anforderungen unserer Kunden, wenn es darum geht, das System gemäß den individuellen Anforderungen einer Vergabestelle zu konfigurieren. Daher möchten wir mit diesem Blog-Beitrag nicht nur einen Überblick über die Anforderungen gemäß dem Rundschreiben des BMWi geben, sondern auch anhand dieses Beispiels die Konfigurationsmöglichkeiten des VMS  vorstellen. Den gesamten Artikel lesen…

wappen_Gemeinde VagenIn unregelmäßigen Abständen befassen wir uns in unserem Blog auch mit Themen “am Rande” des Öffentlichen Auftragswesens und aktuellen E-Government-Entwicklungen. Besonders positiv ist uns in letzter Zeit ein „E-Government“-Projekt durch die Berichterstattung des ZIM-Newsletters von Herrn Franz-Reinhard Habbel, dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), ins Auge gefallen, das wir gerne mit Ihnen teilen möchten: Hierbei handelt es sich um den oder vielmehr die Blogs des bayerischen Dorfes Vagen, die über das Leben im Dorf sowie über die Arbeit der Gemeinde umfassend informieren.

Die Ortschaft Vagen liegt im Mangfalltal und gehört mit ca. 1.800 Einwohnern zur westlichsten Gemeinde im Landkreis Rosenheim, der Gemeinde Feldkirchen-Westerham. Zwar würde man meinen, dass E-Government oder besser gesagt E-Demokratie wohl kaum in solchen kleinen Orten (und gerade vor dem Hintergrund der Einwohnerzahl) angekommen ist, jedoch geht hier Vagen mit seinem digitalen Bericht „aus dem Herzen“ des Dorfes mit bestem Beispiel voran. Dabei ist der Gemeinde-Blog gerade mal ein kleiner Bestandteil eines ganzen Portals für die Bürger von Vagen: Transparenz und Bürgernähe werden hier groß geschrieben, Open Government und Innovation ernst genommen. Den gesamten Artikel lesen…

Landesvergaberecht NRWMit vergaberechtlichen „Lesetipps“ außerhalb inzwischen etablierter Informationswege im Internet, in Datenbanken, Foren und Netzwerken tun wir uns schwer. Fast zu rasch vollziehen sich insb. landesrechtliche Änderungen, wirken richterliche Rechtsfortbildungen und werden Vergabehandbücher und Formulare rund um die Dokumentation oder Vorlagen für Eigenerklärungen aktualisiert; die anstehende Vergaberechtsreform tut ihr Übriges.

Wer allerdings insbesondere als kommunaler Beschaffer mit einem Landesvergabegesetz von der Komplexität des nordrhein-westfälischen Tariftreue- und Vergabegesetzes konfrontiert wird, wird rasch nach einem Überblick suchen. Spätestens mit dem TVgG NRW hat sich der Schreibtisch des Beschaffers in ein juristisches „Minenfeld“ verwandelt: Es sollen allgemeine politische Ziele in Einklang mit Haushaltsrecht gebracht werden. Daher geht es nicht mehr „nur“ um das Finden des wirtschaftlichsten Angebots, ein transparentes Verfahrens und eine (ohnehin nicht einfache) ausreichende Dokumentation des Vergabeverfahrens, vielmehr wird der Beschaffungsvorgang durch z.T. konkurrierende Wertgrenzen, Tariftreue und Mindestlohn, Energieeffizienz, ILO-Normen, Gütezeichen und Frauenförderung immer komplizierter. Dazu einige Beispiele: Den gesamten Artikel lesen…

Stadt Marl LogoZentral oder dezentral? Am besten gemischt und wenn die Organisation steht, dann gerne auch elektronisch!

Wie unkompliziert und schnell die Einführung eines Vergabemanagementsystems und einer E-Vergabeplattform gelingen kann, zeigt das Beispiel der Stadt Marl. Von der Entscheidung bis zum produktiven Einsatz in nur vier Wochen!

Immer komplexer werdende vergaberechtliche Regeln, länderspezifische Vorgaben in Form von Tariftreue- und Vergabegesetzen, die Berücksichtigung sozialer sowie nachhaltiger Aspekte, Berücksichtigung regionaler Unternehmen – und natürlich bitte immer schön wirtschaftlich…

Die autonome Durchführung von Vergabeverfahren durch die Fachämter (als dezentrale Bedarfsträger) und Beschaffungsstellen stellt insbesondere für Kommunen eine immer größer werdende Herausforderung dar, die ohne Mithilfe entsprechend qualifizierter externer Projektanten oder bestenfalls zentraler Vergabestellen oder des Rechtsamts insbesondere bei EU-weiten Vergabeverfahren kaum noch zu bewältigen ist. Ein seit vielen Jahren propagierter Ansatz ist die Bündelung der Vergabeaktivitäten in sog. zentralen Vergabestellen. Den gesamten Artikel lesen…

E-Vergabe in deutscher CloudIn den vergangenen Monaten haben wir die Betriebskonzepte und -umgebungen für unsere „Software as a Service“-Angebote (also die Möglichkeit unsere Lösungen im Bereich der E-Vergabe nicht nur im Rahmen eines Eigenbetriebs sondern auch als „Dienst“ zu nutzen) an unsere erweiterten Anforderungen angepasst.

Als einer der Pioniere der E-Vergabe und Vollanbieter im Bereich der elektronischen Unterstützung des Öffentlichen Auftragswesens stellen wir verschiedene Softwaremodule als Lizenzlösung für Vergabestellen zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir unsere Module auch als einfach zu nutzende „Software as a Service“-Lösungen (SaaS-Lösung) an. Statt eine Software zu erwerben und diese durch die eigene IT-Abteilung oder den IT-Dienstleister betreiben zu lassen, können unsere Lösungen auch webbasiert als SaaS-Lösung, ohne Installationen und Betriebsaufwand genutzt werden. Zu diesen Angeboten gehören neben dem Deutschen Vergabeportal (DTVP) insbesondere das Vergabemanagementsystem in den sog. Cloud-Editionen. Gerade für kleinere und mittelgroße Vergabestellen sowie für einen ersten Einstieg in die E-Vergabe und die E-Vergabeakte eignen sich diese SaaS-Angebote besonders gut. Den gesamten Artikel lesen…

AuftragswertDie Auswahl der Verfahrensart und zum Teil auch die Frage, welche internen Genehmigungen einzuholen oder Mitzeichnungen einzuhalten sind, ergeben sich maßgeblich aus der Höhe des Auftragswerts. Die Ermittlung des richtigen Auftragswerts hat mithin nicht nur – aber auch – vielfältige vergaberechtliche Implikationen. Ein Gastbeitrag von Herrn Dr. Christian-David Wagner befasst sich mit der Frage, wie bzw. unter Berücksichtigung welcher Aspekte der Auftragswert korrekt zu ermitteln ist:


 

Zur korrekten Ermittlung des Auftragswertes

Um ein Vergabeverfahren einleiten und korrekt durchführen zu können, muss vorab der Wert des auszuschreibenden Auftrags ermittelt werden. Wie bei der Wertermittlung konkret vorzugehen und worauf dabei besonders zu achten ist, ist Inhalt des folgenden Beitrags.

Bedeutung des Auftragswertes

Bedeutung erlangt die korrekte Bestimmung des Auftragswerts in zweierlei Hinsicht. Zum einen aus haushaltsrechtlicher Sicht, um feststellen zu können, ob die notwendigen finanziellen Mittel überhaupt zur Verfügung stehen. Zum anderen ist die Wertermittlung ausschlaggebend dafür, ob ein nationales oder europaweites Vergabeverfahren durchzuführen ist. Überschreitet der Auftragswert den jeweiligen Schwellenwert sind grundsätzlich die europäischen Vergabevorschriften zu beachten und es ist somit europaweit auszuschreiben. Den gesamten Artikel lesen…