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Kommunale Vergabegrundsätze NRWDie Verordnungsermächtigung für die sog. „Kommunalen Vergabegrundsätze“ für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen ergibt sich aus § 25 Gemeindehaushaltsverordnung NRW (GemHVO NRW). Dieser sieht in Absatz 1 den grundsätzlichen Vorrang einer öffentlichen vor einer beschränkten Ausschreibung oder freihändigen Vergabe vor. Für Vergabeverfahren unterhalb der EU-Schwellenwerte wird in § 25 Abs. 2 eine Anwendung von Vergabebestimmungen festgelegt, die das Innenministerium bekannt gibt. Vor Auslaufen des entsprechenden Runderlasses des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zum 31.12.2013 zu den Vergabegrundsätzen für Gemeinden (GV) wurde dieser nun durch einen aktuellen Erlass um fünf Jahre verlängert. Der nunmehr verlängerte Erlass stammt aus Dezember 2012 und zeichnet sich aus Sicht der nordrhein-westfälischen Kommunen insbesondere durch eine weite Regelung bezüglich der Wertegrenzen für die unterschiedlichen Verfahrensarten aus. So wird bei Liefer- und Dienstleistungen bis zu einem vorab geschätzten Auftragswert in Höhe von 100.000 € (netto) wahlweise eine freihändige Vergabe oder eine beschränkte Ausschreibung für „vertretbar“ gehalten. Bei Bauleistungen können die kommunalen Vergabestellen eine beschränkte Ausschreibung bis zu einem vorab geschätzten Auftragswert in Höhe von 1.000.000 € (netto) durchführen. Bei einem Auftragswert bis zu 100.000 € (netto) können Bauleistungen freihändig vergeben werden. Den gesamten Artikel lesen…

Schwellenwerte (EU-Logo)Ab dem 1.1.2014 gelten neue Schwellenwerte für EU-weite Vergabeverfahren. Mit der Verordnung (EU) Nr. 1336/2013 der Kommission vom 13.12.2013 wurden ab 01.01.2014 die neuen geltenden EU-Schwellenwerte veröffentlicht. Aufgrund des nunmehr in der Vergabeverordnung enthaltenen dynamischen Verweises (§ 2 VgV) ist eine Aktualisierung der VgV nicht mehr erforderlich. Vielmehr gelten diese Schwellenwerte damit ab dem 01.01.2014 unmittelbar.

Die neuen EU-Schwellenwerte sind:

  • für Öffentliche Liefer- und Dienstleistungsaufträge der obersten oder oberen Bundesbehörden sowie vergleichbarerer Bundeseinrichtungen: 134.000,- Euro (statt bisher: 130.000,- Euro),
  • für Öffentliche Liefer- und Dienstleistungsaufträge sonstiger Öffentlicher Auftraggeber: 207.000,- € (statt 200.000,- Euro),
  • für verteidigungs- und sicherheitsrelevante Liefer- und Dienstleistungsaufträge: 414.000 Euro (statt bislang 400.000,- Euro),
  • für Bauaufträge gelten nunmehr 5.186.000,- Euro (bislang 5.000.000,- Euro),
  • im Sektorenbereich steigt der Wert von aktuell 400.000,- Euro auf 414.000,- Euro. Den gesamten Artikel lesen…

Logo VergabemarktplatzDer cosinex Vergabemarktplatz ist eine Software, die die technische Basis für viele erfolgreiche E-Vergabeplattformen in Deutschland darstellt. Von vergabe.NRW bis hin zum Deutschen Vergabeportal setzen inzwischen über 1.000 Vergabestellen für die Durchführung von elektronischen Vergabeverfahren (kurz E-Vergabe) auf diese Technologie. Mit der folgenden „Sneak Preview“ möchten wir Ihnen einen Ausblick auf die im 1. Quartal 2014 erscheinende Version 6.5 des cosinex Vergabemarktplatz geben.

In der letzten Version des Vergabemarktplatz bezogen sich einige der zahlreichen Neuerungen auf die Aktualisierung von Basiskomponenten und vorhandenen Schnittstellen; viele Änderungen an der Software waren damit für die Nutzer nicht sofort erkennbar.

Grund genug, zum Jahresende einen Ausblick auf Version 6.5 des Vergabemarktplatz zu geben.

Wichtige Neuerungen und Erweiterungen im Vergabemarktplatz 6.5

  • Schnittstelle zur automatischen Einbindung der Bekanntmachung in die eigene Homepage: Mit dieser Schnittstelle können alle Bekanntmachungen der über eine der Installationen des Vergabemarktplatz abgewickelten Vergaben und Veröffentlichungen auch automatisch auf der eigenen Homepage angezeigt werden (Näheres hierzu finden Sie auch in einem gesonderten Blog-Beitrag zu dieser neuen Funktion).
  • Vollständige Überarbeitung der EU-Verfahrensangaben: Die Webformulare zur Erfassung der EU-weiten Vergaben (SIMAP 1-3) wurden vollständig überarbeitet. Neben Anpassungen der Datenerfassung an neueste Web- und Usability-Standards sowie eine Verbesserung der Plausibilitätsprüfungen wurde auch die Ausgabe in PDF-Formulare aktualisiert. Ebenfalls wurde die OJS eSender-Schnittstelle grundlegend überarbeitet und auf die neueste XSD-Version der EU portiert. Diese Umstellung wurde durch die EU mit einer erneuten eSender-Zertifizierung bestätigt. Den gesamten Artikel lesen…

Mit den im Frühjahr erscheinenden Versionen Vergabemarktplatz 6.5, Vergabemanagementsystem 6.0 sowie dem Vergabekatalog 3.0 vollziehen wir im Hinblick auf den Support und die Qualitätssicherung für unsere Lösungen auch den nächsten Generationswechsel bei der Unterstützung der Browser. So wird mit Erscheinen der neuen Produkt-Versionen der inzwischen über sieben Jahre alte Internet Explorer 7 (IE 7) bei der Weiterentwicklung nicht mehr unterstützt. Stattdessen wird die aktuellste Version IE11 in die Standard-Testumgebung aufgenommen.

Als Hersteller webbasierter Lösungen gehört eine Testlandschaft mit den unterschiedlichsten Browsern und auch Versionen für uns zum Standard in der Qualitätssicherung“, erläutert Carsten Eschenröder, Leiter Produktmanagement und Softwareentwicklung der cosinex: „Aktuell befinden wir uns dank der Möglichkeiten von HTML5 gerade hier in einer spannenden Umbruchphase. Funktionen für webbasierte Anwendungen, die vor einigen Jahren ohne Plugins oder herstellerunabhängig gar nicht denkbar waren, werden mit den aktuellsten Browsern möglich“. Den gesamten Artikel lesen…

Die Veröffentlichung der Bekanntmachungen von Ausschreibungen auf der eigenen Internetpräsenz gehört heute nicht nur für die meisten Kommunen sondern für viele Öffentliche Auftraggeber zum Standard. Mit der kommenden Version 6.5 des Vergabemarktplatz wird eine Schnittstelle bereitgestellt, mit der auf einfache Art und Weise die Bekanntmachungen auch auf der eigenen Internetpräsenz automatisiert veröffentlicht werden können. Dabei macht die Schnittstelle nicht nur die Veröffentlichung von Bekanntmachungen zu Ausschreibungen und Teilnahmewettbewerben möglich, sondern auch die von geplanten Ausschreibungen bzw. vergebenen Aufträgen.

Immer mehr Veröffentlichungswege für Bekanntmachungen

Viele Öffentliche Auftraggeber informieren insbesondere die regionalen Unternehmen über laufende Bekanntmachungen und Vergabeverfahren nicht nur über die einschlägigen Veröffentlichungsplattformen, Submissionsanzeiger sowie Amtsblätter, sondern auch auf der eigenen Internetpräsenz. Mit der Vielzahl der Veröffentlichungswege wird damit die Veröffentlichung einer Bekanntmachung zu einem echten  (Prozess-) Kostenfaktor bei Vergabeverfahren: Den gesamten Artikel lesen…