OJS eSender Zertifizierung der EU für cosinex

OJS eSender ZertifizierungAls einer der ersten Anbieter in Deutschland ist cosinex bereits seit einigen Jahren von der EU als sog. OJS eSender zertifiziert, um Bekanntmachungen an das Amt für Veröffentlichungen (Publications Office) über eine Schnittstelle vollelektronisch zu übermitteln.

Immer wieder wurde diese Zertifizierung erneuert und um neue Bekanntmachungstypen erweitert. Nunmehr hat das Amt für Veröffentlichungen diese Zertifizierung als sog. OJS eSender „Class D“ (Zertifizierung für Softwarehersteller) aktualisiert und um die Bekanntmachungen entsprechend der EU-Formulare 16 bis 18 (Verteidigung und Sicherheit) ergänzt. Diese Verfahrenstypen werden mit der nächsten regulären Version des Vergabemarktplatz allen Nutzern verfügbar gemacht.

Über das Amt für Veröffentlichungen, TED und SIMAP

Das Amt für Veröffentlichungen der EU (Publications Office) ist als Behörde u.a. zuständig für die offiziellen Publikationen der Europäischen Union. Hierzu gehört neben dem Amtsblatt selbst auch die sog. „Reihe S“, also das Supplement zum Amtsblatt, in dem u.a. alle EU-weiten Vergabeverfahren veröffentlicht werden.

Bereits seit vielen Jahren gibt es dieses Supplement nur noch in elektronischer Form: Entweder auf CD-ROM oder als sog. TED-Datenbank der EU, in der durch die potentiellen Bieter mehr oder weniger komfortabel nach elektronischen Bekanntmachungen gesucht werden kann.

Für alle Vergabestellen bedeutet dies aktuell, dass die Vergabebekanntmachungen entweder per E-Mail oder Fax übermittelt oder in das Portal der EU (SIMAP) eingegeben werden muss.

Der Nachteil liegt auf der Hand: Eine Bekanntmachung, die bereits in einem Formular erfasst wurde, muss an die bekannten Veröffentlichungsorgane und Ausschreibungsverlage weitergeleitet ggf. sogar noch einmal auf bund.de veröffentlicht werden. Eine direkte Erfassung in SIMAP ist erforderlich, um u.a. die Privilegien der Fristverkürzungen nutzen zu können.

OJS eSender

Dabei gibt es auch alternative Möglichkeiten, wie die Vergabeplattformen auf Basis unserer Technologie (vergabe.NRW, Vergabemarktplatz Brandenburg, vergabe.RLP, DTVP u.a.) zeigen: Über entsprechend zertifzierte Vergabeplattformen werden die Bekanntmachungen nicht nur einfach „hochgeladen“, sondern können in Systemen strukturiert erfasst werden. Mit diesen Daten werden sowohl die einschlägigen Formulare als PDF erzeugt (EU, VHB VOB Bund, VHB VOL NRW, HVA-B StB u.v.a.). Die gleichen Daten werden aber auch verwendet, um die Bekanntmachung in der jeweiligen Vergabeplattform strukturiert zu veröffentlichen sowie sie an andere Veröffentlichungsorgane wie das Amtsblatt S, bund.de oder private Dienstleiter weiterzuleiten.

Damit können mit einmaliger Erfassung der Bekanntmachungsinformationen alle weiteren „Ausgabeformate“ bedient werden. Der Vorteil für Vergabestellen: Geringerer Aufwand, keine Fehlerquellen durch Mehrfacherfassung und die Vorteile der Fristverkürzungsmöglichkeiten bei EU-weiten Vergabeverfahren!

Tipps für Vergabestellen

Für alle Vergabestellen, die nicht bereits die landesweiten Installationen unserer Software Vergabemarktplatz z.B. in Nordrhein-Westfalen oder Brandenburg nutzen, gibt es einen einfachen Weg, von den Vorteilen zu profitieren:

Logo DTVPDas Deutsche Vergabeportal bietet bereits ab 49,- € Monatspauschale je Vergabestelle die komplette E-Vergabe an. Das Angebot kann auch sukzessive eingeführt und genutzt werden: So kann zum Einen mit der bloßen Veröffentlichung (inkl. Generierung der Formulare und Übergabe der Bekanntmachungen an Veröffentlichungsorgane, inkl. OJS eSender-Schnittstelle) begonnen werden. Die Bereitstellung elektronischer Vergabeunterlagen oder die digitale Angebotsabgabe hingegen lassen sich auch später nutzen, sodass jede Vergabestelle für jedes Vergabeverfahren individuell entscheidet, wie umfassend die Lösung genutzt wird. Ohne Investitionskosten und schulungsfrei einsetzbar!

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