5.000stes Unternehmen auf DTVP

Logo DTVPDas Deutsche Vergabeportal (kurz DTVP) ist seit nunmehr fast zwei Jahren online und bietet u.a. als „Vergabe-Marktplatz“ Öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen die Möglichkeit zur elektronischen Durchführung ihrer Vergabeverfahren (E-Vergabe) sowie unterschiedliche Mehrwertdienste nach Maßgabe vergaberechtlichen Vorgaben an – dies auch seit drei Monaten im Rahmen einer eigenständigen Organisation, der DTVP Deutsches Vergabeportal GmbH – einem Gemeinschaftsunternehmen des Bundesanzeiger Verlags und der cosinex.
Immer mehr Öffentliche Auftraggeber bzw. Vergabestellen nutzen die Möglichkeit, Vergabeverfahren vollständig elektronisch über diese E-Vergabeplattform abzuwickeln. Der Erfolg des Angebotes zeigt sich auch in Zahlen: Gestern hat sich das 5.000ste Unternehmen für DTVP registrieren lassen.

Über DTVP

Das Deutsche Vergabeportal ist ein Cloud-Dienst des Bundesanzeiger Verlags und der cosinex, der  nunmehr seit einigen Monaten durch ein Gemeinschaftsunternehmen betrieben wird. Ziel des Portals ist es, im Hinblick auf Funktionalitäten zur E-Vergabe aber perspektivisch auch im Hinblick auf weitere Dienste und Informationsangebote zu einem „Single Point of Contact“ für das Öffentliche Auftragswesen in Deutschland zu schaffen.
„Die Expertise der beiden Gesellschafter und Partner, Bundesanzeiger Verlag und cosinex, stellen sicher, dass dieses Portal die besten Startvoraussetzungen hat. Unser Anspruch verbirgt sich dabei bereits im Namen des Portals“, erläutert Uwe Mähren, Bereichsleiter Fachverlag beim Bundesanzeiger und Geschäftsführer von DTVP.
„Die positive Resonanz auf das Angebot DTVP in den ersten Monaten nach dem Beginn der Zusammenarbeit hat unsere Erwartungen bereits deutlich übertroffen“, ergänzt Carsten Klipstein, Geschäftsführer der cosinex und von DTVP.

Die Besonderheiten des Portals DTVP liegen einerseits in den umfassenden und über 120 ausgereiften und marktbewährten Funktionalitäten des Angebots für Vergabestellen im Hinblick auf die E-Vergabe; anderseits  – in dem vergaberechtskonformen Geschäftsmodell: So können Vergabestellen wählen, ob Sie eine Abrechnung je Transaktion oder eine „Flat-Fee“ nach der Anzahl der Mitarbeiter möchten.
Wohl einmalig am Markt ist das Modell für Unternehmen: Die Recherche nach Bekanntmachungen ist für Unternehmen ebenso kostenfrei wie die Teilnahme an elektronischen Vergabeverfahren.

Darüber hinaus werden auf der Unternehmensseite weitere Mehrwertdienste wie die Nutzung des Portals durch mehrere Nutzer angeboten.

Vorteile für Vergabestellen

Die Vorteile des Portals für Vergabestellen im Hinblick auf die angebotenen Funktionen und Möglichkeiten sind vielfältig. Einige wichtige Punkte sind:
•    Flexibilität: Nutzung eines sicheren Cloud-Dienstes mit unterschiedlichen Nutzungsmodellen je nach Nutzungsintensität.
•    Transparenz und Sicherheit: Einfach und schulungsfrei zu bedienende Technik, bei vielen tausend Vergabestellen bewährte E-Vergabesoftware.
•    Neue EU-Richtlinien: Die Vergabestellen, die DTVP nutzen, sind heute bereits für die kommende Pflicht zur elektronischen Vergabe gewappnet.
•    Bieterfreundlichkeit: Kostenfreie Recherche nach und Teilnahme an Vergabeverfahren für Ihre Bieter. Optional können Mehrwertdienste genutzt werden.
•    Kostenlose Weiterleitung: Schnittstellen zum Amt für Veröffentlichungen der EU, bund.de u.v.a.
•    …

Vorteile für Unternehmen

Die Registrierung lohnt sich für Unternehmen selbst dann, wenn im eigenen Gewerk und der Region, in dem das Unternehmen tätig ist, aktuell keine öffentliche Ausschreibung oder Teilnahmewettbewerb läuft: Die Registrierung auf DTVP führt dazu, dass für das registrierte Unternehmen ein sog. Unternehmens-Konto im System angelegt wird. Durch die Angabe der Gewerke, in denen ein Unternehmen tätig ist, wird eine Unternehmensdatenbank befüllt, die durch die registrierten Vergabestellen durchsucht werden kann.

Viele Vergabestellen nutzen diese Datenbank, um aktiv nach potentiellen Auftragnehmern bzw. Bewerbern auch für beschränkte Ausschreibungen und freihändige Vergaben zu recherchieren.

Kurz gesagt: wer registriert ist, seine Profildaten und Gewerke, in denen er tätig ist, möglichst vollständig hinterlegt hat, erhöht somit seine Chance, auch bei beschränkten Ausschreibungen und freihändigen Vergaben zur Angebotsabgabe aufgefordert zu werden.

Während bei öffentlichen Ausschreibungen und Teilnahmewettbewerben die Anzahl der Mitbewerber häufig sehr hoch ist, werden bei diesen nicht öffentlichen Verfahren regelmäßig nicht mehr als 5 bis 8 Bewerber (manchmal nur 3) zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Chance, bei diesen Verfahren einen Zuschlag zu erhalten, ist damit deutlich höher als bei den öffentlichen Verfahren.

Ausblick

Neben dem Aufbau des DTVP-Teams in Berlin steht in den kommenden Monaten auch die Weiterentwicklung des Portals an: Noch mehr Informationen und Angebote für Vergabestellen und Unternehmen.

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