E-Government-Landkarte gestartet

E-Government-LandkarteSeit Mitte vergangener Woche ist die „E-Government-Landkarte“ des IT-Planungsrates online. Mit der Plattform wurde eine datenbankbasierte Landkarte geschaffen, in der Projekte und Lösungen aller Verwaltungsebenen gesammelt und dargestellt werden, die im Sinne der Nationalen E-Government-Strategie (NEGS) realisiert wurden: von E-Government-Angeboten des Bundes, aller Bundesländer bis hin zu kommunalen Projekten.

Das Portal gibt transparente Auskunft zu den strategischen und operativen Zielen sowie zur Nachhaltigkeit der einzelnen Lösungen und Angebote, beschreibt die Meilensteine, gibt Auskunft zu Kosten und zum aktuellen Projektstatus.

Mit diesen Informationen soll auch das Ziel erreicht werden, Mehrfachentwicklungen in einzelnen Bereichen durch „Good-Practice“-Ansätze im Bereich E-Government zu vermeiden. Dabei sind aktuell bereits die unterschiedlichsten Projekte eingetragen: Von echten „Success Stories“ im Bereich E-Government wie dem „Maerker Brandenburg“ über Innovationen im Bereich Open Government wie die „Petitionsplattform“ bis hin zu solchen, die sicher nützlich allerdings nicht immer für alle Bürger gleich sympathisch sind, wie die Online-Auskunft im Flensburger Verkehrszentralregister.

cosinex Lösungen unter E-Government Best Practice

Obwohl bislang nur rund 170 E-Government Projekte gelistet sind, befinden sich hierunter bereits eine Reihe von Projekten, die auf Basis von cosinex Lösungen oder Technologien aus der cosinex Gruppe in ganz Deutschland realisiert wurden und an denen cosinex beteiligt war und ist: Neben der elektronischen Vergabe insbesondere im Bereich der Individualentwicklung.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir an so vielen der hier bereits benannten Projekte und Good- bzw. Best-Practices in unterschiedlichsten Phasen beteiligt sein durften,“ kommentiert Carsten Klipstein, Geschäftsführer der cosinex, das neue Informationsangebot. „Ein weiterer konsequenter Schritt zu zentralen Vorstellungen der bestehenden und erfolgreichen Ansätze nach der Vorstellung der Plattform GovApps.de auf dem letzten IT-Gipfel Ende 2012.

Initiiert wurde die E-Government-Landkarte im Rahmen der NEGS als Steuerungsprojekt. Die Verantwortlichkeit für dieses Angebot wurde u.a. durch die Geschäftsstelle des IT-Planungsrates im Bundesministerium des Inneren übernommen.

Durch die Möglichkeit, dass Projektträger ihre Lösungen und Praxis-Ansätze dort eintragen lassen können, dürften auf dieser Plattform in den nächsten Monaten sicher noch viele weitere Projekte dargestellt und veröffentlicht werden.

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