Weiter geht’s: Entwicklung der E-Vergabe in Bayern

Zitiervorschlag:
cosinex Redaktion: „Weiter geht’s: Entwicklung der E-Vergabe in Bayern“, in cosinex Blog. URL: https://csx.de/9WyD. (Abgerufen am: Uhr)

E-Vergabe Bayern

In vielen deutschen Bundesländern und Kommunen steht die Umstellung auf E-Vergabe weit oben auf der Prioritätenlisten im Bereich E-Government – in wieder anderen ist sie längst vollzogen.

Wir haben in unserem Blog bereits einige der Vorreiter vorgestellt, die Stadt Köln z.B. oder die Länder Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen, deren erfolgreiche Vergabe-Lösungen auf der cosinex-Technologie „Vergabemarktplatz“ basieren (https://vergabe.stadt-koeln.dehttp://www.evergabe.nrw.de und http://vergabe.rlp.de).

Auch in Bayern läuft  die E-Vergabe jedenfalls bei der Staatsbauverwaltung vielsprechend: Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern (betreibt elektronische Vergabe seit 2003) schreibt in einem neuen Informationspapier, die Erfahrungen mit der E-Vergabe sind „durchwegs positiv und die Akzeptanz der Unternehmen für E-Vergabe“ sehr hoch. In dem Informationspapier hat sie neue Maßnahmen ab dem 01.10.2013 angekündigt.

Maßnahmen der Bayerischen Staatsbauverwaltung zur E-Vergabe

Bereits seit 2010 wurden für Vergaben die sog. Vergabeunterlagen exklusiv elektronisch angeboten. Ab dem 01. Oktober 2013 soll eine Ausdehnung der E-Vergabe in der Weise erfolgen, dass bei europaweiten Ausschreibungen mit einem geschätzten Umfang in Höhe von ab 100.000 Euro (je Los) nur noch elektronische Angebote zugelassen werden.

Bei nationalen Bauvergaben unterhalb des EU-Schwellenwertes (in Höhe von 5 Millionen Euro netto) darf man wohl annehmen, dass gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 VOB/A 2012 weiterhin die Zulassung schriftlich eingereichter Angebote gelten wird. Bei Auftragswerten ab 5 Millionen netto kann die Vergabestelle aber in der Tat ausschließlich elektronische Angebote entgegennehmen. Auf alle Kontingentlose mit einem Auftragswert von mehr als 100.000 Euro werden dann ab dem 01.10.2013 künftig wohl nur mehr elektronische Angebote zugelassen.

Elektronische Signatur

Voraussetzung für elektronische Angebotsverfahren ist eine qualifizierte elektronische Signatur. Firmen benötigen diese in Verbindung mit einem Kartenlesegerät, oder ein Softwarezertifikat, um an den entsprechenden Verfahren teilnehmen zu können.

Signaturkarten und Softwarezertifikate können bei verschiedenen Trustcentern erworben werden, zum Beispiel: Signtrust, D-Trust, S-Trust etc.

E-Vergabe für bayerische Vergabestellen

Für bayerische Vergabestellen bietet insbesondere das Deutsche Vergabeportal einfache und kostengünstige Varianten an, um in die E-Vergabe einzusteigen. Ohne Lizenzkosten, Softwareinstallationen oder Projektaufwand.

Auch im Bereich Vergabemanagementsystem (Vergabeworkflow und elektronische Vergabeakte) hat cosinex moderne Cloud-Angebote im Angebot, um rasch und aufwandsarm in die Unterstützung der internen Vergabeprozesse einzusteigen.

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