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Bauplne / Architekt Mit dem Verständnis, dass jede Bauaufgabe eine Investition in unsere künftigen Lebensräume darstellt, beginnt ein neuer Leitfaden zur Vergabe von Architektenleistungen nach Maßgabe der neuen VgV.

Seit dem 18. April hat die neue VgV die VOF als Rechtsgrundlage für die Ausschreibung freiberuflicher Leistungen abgelöst und regelt damit auch die Vergabe öffentlicher Aufträge an Architekten, Stadtplaner, Innen- und Landschaftsarchitekten etc.

In der VgV wird eine Chance gesehen, künftig Vergabeverfahren effizienter durchzuführen, die Qualität der Leistung bei der Vergabe stärker zu gewichten sowie kleineren und mittleren Unternehmen den Zugang zu öffentlichen Aufträgen zu erleichtern. Der aktuelle Praxisleitfaden zur Vergabe von Architektenleistungen soll hierfür praxisrelevante Empfehlungen und Grundlagen bieten.

Der von den Architekten- und Planerverbänden herausgegebene und mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmte Leitfaden dokumentiert den gemeinsamen Willen von Auftraggebern und Auftragnehmern, der gesellschaftspolitischen Bedeutung des Bauens bereits im Vergabeverfahren mit einem hohen Anspruch an die Qualität der Planungsleistung gerecht zu werden. Inhaltlich stellt der Leitfaden über acht Kapitel im Schwerpunkt die verfahrenstechnischen Vergabeabläufe dar und wie sie von öffentlichen Auftraggebern in der Praxis durchgeführt werden: von Grundsätzen für die Vergabeverfahren über die Schätzung des Auftragswerts bis hin zu Empfehlungen für die Ausgestaltung von Verhandlungsverfahren. Den gesamten Artikel lesen…

stadt-nordhornNachdem sich das Land Niedersachsen bei dem Aufbau der neuen Landesplattform vergabe.Niedersachsen für den Vergabemarktplatz als technische Basis und eine Anbindung des Systems an das Deutsche Vergabeportal entschieden hat, setzen auch immer mehr niedersächsische Städte und Landkreise auf unsere Lösungen.

Mit der Stadt Nordhorn ist neben vielen Kommunen, Landesbehörden, Kliniken, Stadtwerken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen in Niedersachsen nun eine weitere Vergabestelle dazu gekommen.

Zum 1. Januar 2017 stellt die Stadt Nordhorn die Vergabe ihrer Aufträge im Bereich der Bau- und Dienstleistungen vom papiergebundenen Verfahren komplett auf die medienbruchfreie elektronische Vergabe um.

Was ändert sich für die Bieter der Stadt Nordhorn?

Mit der elektronischen Vergabe wird nach Angaben der Stadt der gesamte Beschaffungsvorgang online durchgeführt. Einerseits können die Ausschreibungsunterlagen aus dem Netz heruntergeladen werden. Die gesamte Ausschreibung wird im Internet abgewickelt. Andererseits können Bieter ihre Angebote ebenfalls online auf der entsprechenden Vergabeplattform abgeben. Papier muss zukünftig nicht mehr in die Hand genommen werden, erklärt die Kommune. Den gesamten Artikel lesen…

BarrierefreiEine am vergangenen Freitag veröffentlichte EU-Richtlinie schreibt der öffentlichen Hand nicht nur die barrierefreie Ausgestaltung ihrer Internet-Angebote sondern auch etwaiger Apps für mobile Endgeräte vor und geht mit dem Adressatenkreis „Öffentliche Stelle“ weit über den Bereich der Kernverwaltung hinaus.

Im Amtsblatt der EU wurde am 02. Dezember die neue Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen veröffentlicht (EU 2016/2102). Dank ihr soll Behinderten und älteren Menschen der Zugang zu Daten und öffentlichen Dienstleistungen im Internet deutlich erleichtert werden.

Dies entpuppt sich für Insider bei näherer Betrachtung angesichts der Barrierefreien Informationstechnik Verordnung (BITV) in Deutschland – und selbst im Vergaberecht mit der Neuregelung nach § 11 Abs. 2 VgV – in zweierlei Hinsicht als ein u.U. bedeutender, weiterer Schritt, der alle öffentlichen Auftraggeber in Deutschland betrifft, auch solche, die nicht zur sog. Kernverwaltung von Bund, Länder oder Kommunen gehören.

Öffentliche Auftraggeber im Fokus

Adressatenkreis der Richtlinie sind öffentliche Stellen. Bei der Frage, was unter öffentlichen Stellen im Sinne dieser Richtlinie zu verstehen ist, verweist diese auf die Begriffsbestimmung des Art. 2 Abs. 1 Nr. 4 der Richtlinie 2014/24/EU, der sog. klassischen Vergaberichtlinie. Den gesamten Artikel lesen…

Veranstaltungen E-Vergabe WebinareBereits am 18. April nächsten Jahres steht für zentrale Beschaffungsstellen die nächste Stufe der pflichtigen elektronischen Kommunikation im Zuge der Vergaberechtsreform an. Mit der neuen VOB/A und der kommenden UVgO sind und werden maßgebliche Vorgaben zur elektronischen Kommunikation auch für den Bereich der Unterschwellenvergaben übernommen. Unsere Lösung für diese Anforderungen lautet: cosinex Vergabemarktplatz (VMP). Viele E-Vergabeplattformen in Deutschland werden bereits auf Basis dieser Lösung betrieben. Mit der Lösung bieten wir die Möglichkeit, eine eigene E-Vergabeplattform aufzubauen oder bestehende Lösungen mitzunutzen. Einen Überblick – nicht nur für Kommunen – bietet unser Beitrag „Was kostet die E-Vergabe„.

Aber auch die elektronische Unterstützung der internen Prozesse und Dokumentation bekommt nicht nur durch das E-Government-Gesetz des Bundes und der Länder viel Rückenwind. Im Bereich der E-Vergabeakte und des Vergabemanagements bieten wir mit dem cosinex Vergabemanagementsystem (VMS) eine Lösung, die sowohl im Eigenbetrieb durch die Vergabestelle selbst aber auch als Cloud-Dienst „einfach mitgenutzt“ werden kann.

Um sich auf die kommenden Anforderungen einzustellen, haben wir für Sie einige kostenfreie Webinare für 2017 geplant, in denen unser Team „Produktberatung“ Ihnen unsere Lösungen und Möglichkeiten im Überblick vorstellt.

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degov-logoIn der vergangenen Woche hat die publicplan GmbH, ein Unternehmen der cosinex Gruppe, gemeinsam mit Partnern auf dem Anwendertag „Drupal in der öffentlichen Verwaltung“ in Düsseldorf „deGov“ vorgestellt, das erste Drupal 8 basierte Content Management System, das sich auf die Bedürfnisse der Öffentlichen Hand fokussiert.

Unter Federführung der publicplan GmbH und in enger Zusammenarbeit mit vielen weiteren Partnern wie der 1xINTERNET GmbH oder Reinblau e.G. entstand eine Distribution eines Content Management System (CMS), die sich auf die Bedürfnisse öffentlicher Verwaltungen in Deutschland fokussiert und kostenfrei eingesetzt werden kann.

deGov basiert auf Drupal 8, einem der weltweit populärsten Web Content Management Frameworks. In vielen Ländern wie Australien, den USA aber auch Belgien und England setzen Behörden und öffentliche Einrichtungen für ihre Internetseiten und Portale auf Drupal. Eines der zumindest medial populärsten Beispiele ist die Internetseite des Weißen Hauses unter www.whitehouse.gov.

Auf Basis der vielen Jahre Expertise und Erfahrung im Bereich von Web- und Open Source-basierten Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung wurde durch publicplan und die beteiligten Partner eine auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmte Distribution erstellt. deGov ist aktuell auf folgende Einsatzgebiete optimiert:

  • Internetauftritte für Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Universitäten
  • E-Government-Portale mit Serviceorientierung
  • Beteiligungsportale zur Politikkommunikation
  • Offenes Anliegenmanagement und Crowdmapping
  • Datenportale zur Katalogisierung, Veröffentlichung und Visualisierung von offenen Daten
  • Intranet/Extranet für Behörden

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In den vergangenen Tagen wurden den Nutzern und Betreibern die neuen Versionen unserer Kernlösungen für die E-Vergabe, der Vergabemarktplatz und das Vergabemanagementsystem, bereitgestellt.

Obwohl bereits die Vorarbeiten zur neuen Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) laufen, bieten die jüngsten Versionen eine Reihe von Neuerungen, die die Arbeit mit den Lösungen noch schneller und einfacher machen.

Neuerungen im Vergabemarktplatz

Logo VergabemarktplatzUnsere Softwarelösung Vergabemarktplatz ist die technische Basis für viele E-Vergabeplattformen in Deutschland. Neben einzelnen Anpassungen, die im Nachgang zur Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie und der Oberschwellenreform erforderlich wurden, gibt es auch im Vergabemarktplatz spannende neue Features.

Erweiterung der Funktion von Vorlagen

Für die Textfelder in den Verfahrensangaben der Bekanntmachung können individuelle Vorlagen hinterlegt werden. Diese Funktion stand im Zuge der Vergaberechtsreform seit April – auch vor dem Hintergrund der überarbeiteten Validierung der Verfahrensangaben nach Vorgabe der EU-Schnittstelle – nur einschränkt, d.h. für nationale Ausschreibungen zur Verfügung und wurde nun auch (wieder) für EU-weite Ausschreibungen bereitgestellt.

Nutzer mit der entsprechenden Berechtigung bzw. Rolle können Textvorlagen mandantenweit hinterlegen und verwalten.

Im Zuge dessen wurde auch die Möglichkeit umgesetzt, dass je Textfeld verschiedene Textvorlagen nacheinander ausgewählt werden können. Damit können statt ganzer Vorlagen auch einzelne Textbausteine je Feld hinterlegt werden. Den gesamten Artikel lesen…

Nachhaltigkeit - Word CloudIn Umsetzung des Art. 43 der Richtlinie 2014/24/EU können öffentliche Auftraggeber nunmehr nach § 34 VgV (bzw. § 32 SektVO) sog. Gütezeichen verlangen. Mit der Richtlinie wird die Möglichkeit der Nachweisführung durch Gütezeichen erstmalig ausdrücklich eingeführt und die sog. „Max-Havelaar-Rechtsprechung“ des EuGH in Teilen kodifiziert. Da öffentliche Auftraggeber den Wettbewerb durch die zwingende Vorgabe bestimmter Gütezeichen erheblich einschränken können, knüpft Artikel 43 der Richtlinie 2014/24/EU an deren Verwendung strenge Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen sind in § 34 VgV nachgebildet. So gibt Abs. 2 der Regelung die Anforderungen vor, die ein gefordertes Umweltzeichen (bzw. Gütezeichen) erfüllen muss:

Das Gütezeichen muss allen folgenden Bedingungen genügen:

  1. Alle Anforderungen des Gütezeichens sind für die Bestimmung der Merkmale der Leistung geeignet und stehen mit dem Auftragsgegenstand nach § 31 Absatz 3 in Verbindung.
  2. Die Anforderungen des Gütezeichens beruhen auf objektiv nachprüfbaren und nichtdiskriminierenden Kriterien.
  3. Das Gütezeichen wurde im Rahmen eines offenen und transparenten Verfahrens entwickelt, an dem alle interessierten Kreise teilnehmen können.
  4. Alle betroffenen Unternehmen haben Zugang zum Gütezeichen.
  5. Die Anforderungen wurden von einem Dritten festgelegt, auf den das Unternehmen, das das Gütezeichen erwirbt, keinen maßgeblichen Einfluss ausüben konnte.

Angesichts der strengen Anforderungen einerseits und der Vielzahl an Gütezeichen – gerade im Umweltbereich – andererseits fällt eine Auswahl über „Klassiker“ wie den Blauen Engel oft schwer. Den gesamten Artikel lesen…

Preis-Leistungs-VerhältnisDie Einhaltung der Formvorgaben bei Vergabeverfahren ist Schwerpunkt vieler Nachprüfungsverfahren und Beschlüsse von Vergabekammern. Dabei gerät eine der Kernfragen, nämlich wie die Wirtschaftlichkeit zu ermitteln ist – außerhalb von Vorgaben zur Transparenz – vergaberechtlich oftmals in den Hintergrund. Daher befassen wir uns im Rahmen des Blogs immer wieder mit Fragen rund um die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit sowie den Vor- und Nachteilen der einzelnen Formeln. Die Vergabekammer Südbayern hat sich mit einem Beschluss vom 30.8.2016 (Z3-3-3194-1-28-07/16) nun mit den rechtlichen Grenzen des Preis-Leistungs-Verhältnisses aus ihrer Sicht befasst. Ein Beitrag von Thomas Ferber gibt einen Überblick und ordnet den Beschluss im Kontext der gängigen Methoden zur Wirtschaftlichkeitsermittlung ein.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergaberecht

Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt gemäß § 127 Abs. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) auf der Grundlage des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die Vorschrift dient der Umsetzung von Art. 67 Abs. 2 der Richtlinie (RL) 2014/24/EU und findet sich ebenfalls in § 58 Abs. 2 S. 1 der Vergabeverordnung (VgV), § 52 Abs. 2 S. 1 der Sektorenverordnung (SektVO) sowie § 16d EU Abs. 2 Nr. 1 S. 3 VOB/A. Es stellt sich die Frage, wie der Begriff des Preis-Leistungs-Verhältnisses zu verstehen und zu interpretieren ist. Den gesamten Artikel lesen…

stadt-leverkusenSeit Jahren bewährt sich unsere Software Vergabemarktplatz als technische Basis für verschiedene E-Vergabeplattformen in Deutschland. Zu diesen gehört auch der Vergabemarktplatz Rheinland, der vom Kreis Mettmann betrieben und den Kommunen im Rheinland durch d-NRW angeboten wird.

Über die elektronische Unterstützung „klassischer“ Vergabeverfahren nach Maßgabe der VgV bzw. VOL/A und VOB/A hinaus, bietet die Lösung auch die Möglichkeit Ausschreibungen nach Maßgabe der Sektorenverordnung (SektVO) oder der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) abzuwickeln. Zudem können mit den sog. „Sonstigen Verfahren“ auch Ausschreibungen, Interessensbekundungen u.ä. durchgeführt werden, die zwar nicht nach Maßgabe vergaberechtlicher Vorgaben aber gleichwohl wettbewerbsorientert und transparent erfolgen sollen. Den gesamten Artikel lesen…

VergaberechtDie frei verfügbaren Informationsquellen rund um die Themen Vergaberecht und öffentliches Auftragswesen sind inzwischen vielfältig. Im Rahmen unseres Blogs befassen wir uns in eigenen Beiträgen im Schwerpunkt mit den Aspekten, die für die E-Vergabe und unsere Lösungen relevant sind und von Kunden häufig als Fragen oder Problemstellungen aus der Praxis an uns herangetragen werden. Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen einen Überblick über aus unserer Sicht interessante Beiträge der letzten Wochen geben, die uns bei unseren täglichen Recherchen besonders aufgefallen sind.

Diese haben wir erstmals themen- und stichwortbezogen für Sie zusammengestellt und um ein „Best-of“ der Beiträge aus unserem Blog ergänzt. Zur Zeit prüfen wir, ob wir in dieser Form und in einer regelmäßig erscheinenden Reihe einen Überblick über aktuelle, frei verfügbare Veröffentlichungen und Beiträge zum Vergaberecht geben. Vor diesem Hintergrund würden wir uns über Ihr Feedback zu einer solchen Beitrags-Reihe, etwa als Kommentar zu diesem Beitrag, freuen. Den gesamten Artikel lesen…