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cosinex Blog & News

Logo VergabemanagementsystemIn den vergangenen Wochen wurde den Nutzern des cosinex Vergabemanagementsystems (VMS) in der Cloud Edition sowie Betreibern der Enterprise Edition die neue Version 6.6 bereitgestellt.

Schwerpunkte der neuen Version betreffen insb. den neuen VMS-Connector, mit dem die Anbindung von unterschiedlichen Drittsystemen vereinfacht und standardisiert wird, Erweiterungen der im System abgebildeten Vergabeordnungen und Verfahrensarten (wie der Sektorenverordnung (SektVO) oder der Vergabeverordnung für die Bereiche Verteidigung und Sicherheit (VSVgV)) sowie die Möglichkeit der Dokumentation von Vergabeverfahren und Beschaffungsmaßnahmen, die nicht nach Maßgabe des deutschen Vergaberechts durchgeführt wurden.

Neuer VMS Connector und Erweiterung um eine Standard-ERP-Schnittstelle

Bei vielen Vergabestellen bestehen rund um die Vergabe öffentlicher Aufträge bereits zahlreiche Drittsysteme, um die unterschiedlichen komplementären Prozesse und Aufgaben zu verwalten. Gerade Vergabemanagementsysteme sollten sich daher möglichst flexibel und kosteneffizient in die bestehende IT-Landschaft der Organisation integrieren lassen. Die Anforderungen und eingesetzten IT-Lösungen sind dabei so unterschiedlich, wie die Vergabestellen selbst. Sei es durch den Einsatz verschiedener Dokumentenmanagement- bzw. Archivsysteme, die Nutzung von ERP-Systemen wie MACH oder SAP, Beschaffungs- bzw. GAEB-Lösungen wie myFutura oder die Nutzung unterschiedlichster E-Vergabeplattformen für die Kommunikation zwischen Vergabestelle und Bietern. Den gesamten Artikel lesen…

Supply_logoMOb Bau, Energie, IT oder Marketing, die öffentliche Hand vergibt in nahezu jedem Wirtschaftszweig Aufträge in erheblichem Umfang. Hierbei sind die formalen und regulatorischen Anforderungen unabhängig vom Markt, in denen eine Leistung beschafft wird, für alle Marktteilnehmer gleich – Grundlage bildet das Vergaberecht. Dennoch gibt es in jeder Branche vielfältige kulturelle und fachspezifische Vorgehensweisen, der sich Bewerber, Berater und Vergabestellen täglich aufs Neue stellen.

Das neue Magazin SUPPLY beleuchtet den öffentlichen Ausschreibungsmarkt branchenspezifisch, bietet Informationen zur aktuellen Rechtsprechung sowie Grundlagenwissen und hat den Anspruch auch „hinter die Kulissen“ der Beschaffer und Bieter zu blicken.

Das Magazin richtet sich an Auftragnehmer sowie verantwortliche Mitarbeiter der öffentlichen Hand wie auch privatwirtschaftliche organisierte Vergabestellen. Den gesamten Artikel lesen…

Bundesvesverwaltungsgericht in LeipzigEin aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichts befasst sich mit der Frage, ob ein Informationsanbieter einen Anspruch darauf hat, dass ihm Bekanntmachungen öffentlicher Ausschreibungen durch die Vergabestelle zur Verfügung gestellt bzw. übermittelt werden. Dieses Urteil hat gerade im Hinblick auf die wohl wieder verstärkt geltend gemachten Auskunftsbegehren einzelner Informationsanbieter in unterschiedlichen Fallgruppen bei einigen Vergabestellen mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Ein aktueller Beitrag von Carsten Klipstein und Dr. Georg Jacobs gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Fallgruppen der Auskunftsbegehren und eine Einschätzung, welche Auswirkungen das Urteil für die Vergabestellen in der Praxis haben könnte.

Auskunftsansprüche von Informationsanbietern gegenüber Vergabestellen – Was bedeutet das neue Urteil des BVerwG?

Mit Urteil vom 14.04.2016 (7 C 12.14) hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschieden, dass ein Zugangsrecht im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 des Informationsweiterverwendungsgesetzes (IWG) auch zu den Informationen besteht, die eine öffentliche Stelle von sich aus veröffentlicht hat. Öffentliche Auftraggeber sind hiernach verpflichtet, ausschreibungsbezogene Bekanntmachungen auf Anfrage nach Maßgabe des § 3 Abs. 2 Satz 1 IWG unverzüglich nach Veröffentlichung in einem Publikationsorgan zur Verfügung zu stellen. Den gesamten Artikel lesen…

Veranstaltungen E-VergabeIm April und Mai diesen Jahres haben wir eine Reihe von Online-Webinaren durchgeführt, in denen wir Nutzer unserer Lösungen die Änderungen und Erweiterungen, die anlässlich der Vergaberechtsreform von uns umgesetzt wurden, vorgestellt haben. Aufgrund des großen Zuspruchs und vieler positiver Rückmeldungen, die wir hierzu erhalten haben, starten wir ab Herbst eine Reihe unterschiedlicher Online-Seminare, in denen wir Kunden und Nutzern bestimmte Themenbereiche pointiert vorstellen und vertiefte Tipps zur Anwendung geben möchten. Den Anfang dieser Reihe macht ein Online-Seminar über die technischen Möglichkeiten zur Abbildung individueller Organisationsstrukturen.

Online-Seminare: Abbildung von Organisationsstrukturen in der E-Vergabe

Vergabestellen in Deutschland unterscheiden sich im Vergabe- und Beschaffungsbereich nicht nur aufgrund ihrer Größe, der Art des Auftraggebers bzw. der Behörde sowie der Märkte, in denen Leistungen vergeben werden, sondern häufig auch in ihren Aufbau- und Ablauforganisationen.

Die E-Vergabeplattformen auf Basis des cosinex Vergabemarktplatz (VMP) sowie das Vergabemanagementsystem (VMS) bieten unterschiedliche Möglichkeiten, um die Anforderungen der Behörden und Einkaufsorganisationen individuell abzubilden und ggf. auch schrittweise Fachbereiche und Bedarfsträger mit in den elektronischen Prozess einzubinden. Den gesamten Artikel lesen…

Entwurf VOB/A Haus §§Bereits im Zuge der Umsetzung der Richtlinie 2014/24/EU in den Abschnitt 2 der VOB/A wurden auch im 1. Abschnitt für den Bereich der Unterschwellenvergaben punktuelle Anpassungen umgesetzt. Im Nachgang zum Umsetzungsprozess hat der DVA nun weitere Änderungen für den Abschnitt 1 der VOB/A beschlossen. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte Anfang Juli. Die Überarbeitung dient dazu, kurzfristig in zentralen Punkten einen möglichst weitgehenden Gleichlauf der Regelungen für die Vergabe von Bauleistungen im Unter- und Oberschwellenbereich herzustellen. Dies betrifft insb. die Vorgaben rund um die elektronische Kommunikation im Vergabeverfahren bzw. der E-Vergabe.

Schwerpunkte der Neufassung sind:

  • In § 4a wurde auch für den Unterschwellenbereich nunmehr eine Regelung zu Rahmenverträgen aufgenommen. Sie übernimmt bewusst nicht die sehr detaillierte, eng dem Richtlinientext folgende Formulierung des § 4a EU VOB/A, um dem Rahmenvertrag im Gefüge der Vertragsarten nicht überproportional Gewicht zu verleihen. Vielmehr lehnt sie sich an die Formulierung des § 4 VOL/A an.
  • Der Auftraggeber soll im Unterschwellenbereich künftig die Wahl haben, welche Kommunikationsmittel er im Vergabeverfahren einsetzt (§§ 11 ff. VOB/A). Der DVA führt – anders als im Abschnitt 2 VOB/A – bewusst nicht den Grundsatz der elektronischen Kommunikation (insb. elektr. Angebotsabgabe) ein. Allerdings sind Vergabeunterlagen bereits vorher elektronisch zur Verfügung zu stellen und zwar analog der Regelungen in Abschnitt 2 „unter einer elektronischen Adresse unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt“.
  • Ebenfalls entsprechend der Vorgaben im Oberschwellenbereich ist im Regelfall die elektr. Textform nach § 126b BGB vorgesehen, im Einzelfall bei erhöhten Anforderungen an die Sicherheit können auch eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur gefordert werden.
  • § 13 VOB/A sah bislang vor, dass der Auftraggeber (anders als in der VOL/A) schriftliche Angebote immer zulassen musste, also nicht vollständig auf die E-Vergabe umstellen konnte. Dies gilt nun noch bis zum 18. Oktober 2018, also dem Zeitpunkt, ab dem im Oberschwellenbereich die E-Vergabe spätestens verpflichtend wird. Nach diesem Zeitpunkt kann der Auftraggeber im Unterschwellenbereich die Form der einzureichenden Angebote bestimmen. Er kann wählen, ob er weiterhin schriftliche Angebote zulässt oder ausschließlich elektronische.
  • Entschließt sich der Auftraggeber nach dem 18. Oktober 2018, Angebote auch in schriftlicher Form zuzulassen, führt er weiterhin einen herkömmlichen Eröffnungstermin unter Anwesenheit der Bieter durch. Lässt er nur elektronische Angebote zu, führt er einen Öffnungstermin nach dem Vorbild von § 14 EU VOB/A durch, bei dem zwar die Anwesenheit der Bieter entfällt, diese aber die maßgeblichen Informationen des Öffnungstermins unverzüglich nach seiner Durchführung elektronisch mitgeteilt bekommen (vgl. die §§ 14, 14a VOB/A).

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CPV-Code, empirische StudieNicht zuletzt aufgrund der schrittweise umzusetzenden Verpflichtung zur elektronischen Kommunikation in Vergabeverfahren kommt der E-Vergabe zurzeit eine besondere Aufmerksamkeit zu. Mit ihr soll die Kommunikation zwischen Vergabestelle und Bietern vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Dabei wird einem vorhergehenden Schritt im Vergabeprozess in der aktuellen Diskussion zunehmend weniger Beachtung geschenkt: der Suche von Unternehmen nach Ausschreibungen, die dem eigenen Leistungsbereich entsprechen. Diese müssen sich mit immer mehr – häufig kostenpflichtigen – Informationsquellen auseinandersetzen. Auch wenn Dank eines neuen Urteils des Bundesverwaltungsgerichts Bekanntmachungstexte auf Anfrage auch an andere Ausschreibungsdienste als das zur Veröffentlichung vorgesehene Publikationsorgan überlassen werden müssen (und damit zu erwarten ist, dass die Transparenz von Bekanntmachungen in den kommenden ein bis zwei Jahren deutlich zunehmen wird), bleibt in der Menge der Informationen immer noch die Herausforderung, die „passenden“ Aufträge zu finden.

Dabei haben eine transparente Veröffentlichung und ein schnelles Auffinden potentieller Aufträge u.a. durch die Verwendung der richtigen CPV-Codes nicht nur für die Bewerber, sondern auch für die ausschreibenden Vergabestellen evidente Vorteile: Je mehr Unternehmen eine Ausschreibung finden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf gute bzw. marktgerechte Angebote und Preise und je schneller ein Bewerber von der Ausschreibung Kenntnis erhält, desto mehr Zeit hat er, seine Angebotskalkulation zu erstellen ohne z.B. einen „Risikoaufschlag“ in sein Angebot einpreisen zu müssen. Den gesamten Artikel lesen…

Stellenangebote … können Sie woanders!

Unser Anspruch ist es, mit modernen Technologien intuitive Software-Lösungen und smarte Cloud-Angebote für Öffentliche Verwaltungen zu entwickeln. Damit wollen wir unseren Kunden und Partnern bieten, was man von Fachanwendung erwarten darf: Echte Mehrwerte.

Nicht nur im Bereich der E-Vergabe entwickeln sich die Unternehmen und Beteiligungen der cosinex Gruppe dynamisch und bewähren sich in vielen anspruchsvollen E-Government-Projekten in ganz Deutschland. Dabei unterscheidet uns von vielen anderen IT-Dienstleistern und Lösungsanbietern vor allem eins: Eine klare Fokussierung auf die spezifischen Anforderungen der öffentlichen Hand.

Aktuell suchen wir auf Basis des gesunden Wachstums unserer Unternehmensgruppe für unsere interdisziplinär besetzten Teams Verstärkung u.a. in den folgenden Bereichen: Den gesamten Artikel lesen…

Veranstaltungsort E-Vergabe-TagEs ist fast schon gute Tradition: Auch in diesem Jahr lädt unser Partner d-NRW zum nunmehr 9. Mal die nordrhein-westfälischen Mitarbeiter/innen der Vergabestellen der Landes- und Kommunalverwaltungen aus Nordrhein-Westfalen zum E-Vergabe-Tag nach Dortmund ein.

Am 15. September 2016 haben die Teilnehmer/innen vor Ort dann (wieder) die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu vielen aktuellen vergaberechtlichen Themen zu informieren bzw. sich im kollegialen Umfeld auszutauschen. Inhaltliche Schwerpunkte in diesem Jahr sind u.a.:

  • Rückblick auf die Umsetzung der EU-Vergaberichtlinien
  • ein Ausblick auf die kommenden Neuregelungen der Unterschwellenvergabe
  • die anstehende Reform des TVgG-NRW
  • Erfahrungsberichte zur E-Vergabe in der Praxis und Neuerungen rund um vergabe.NRW

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MAcH AG PartnerschaftGanzheitliche Beschaffung und rechtskonforme Vergabe für öffentliche Organisationen

Vergaben rechtskonform abzubilden und die Beschaffung transparent, effizient und möglichst sparsam zu organisieren, ist eine dringende wie gleichzeitig lohnende Aufgabe für öffentliche Auftraggeber. Die MACH AG und die cosinex GmbH bündeln nun ihre Fach- und Branchenkenntnisse, um den Public Sector ganzheitlich zu unterstützen.

Die neuen EU-Vergaberichtlinien verpflichten öffentliche Auftraggeber, Vergaben im Oberschwellenbereich elektronisch abzuwickeln. Seit April 2016 ist die erste Stufe in Kraft, weitere folgen in den nächsten zwei Jahren. Aber auch über die Vorgabe zur E-Vergabe-Richtlinie hinaus ist die öffentliche Beschaffungs- und Vergabepraxis sehr komplex, sodass Vergabestellen von IT-Unterstützung profitieren können.

Hierfür bindet MACH das Vergabemanagementsystem der cosinex GmbH an die etablierte MACH E-Beschaffungslösung an. Die E-Vergabe-Lösungen von cosinex bewähren sich bei über 2.000 öffentlichen Vergabestellen im Praxiseinsatz und erfüllen alle rechtlichen Vorgaben. „Bei der Auswahl des Partners waren höchste fachliche Ansprüche unser Maßstab“, so Stefan Kröll, Produktmanager E-Beschaffung bei MACH. „Uns ist zusätzlich auch eine Partnerschaft auf Augenhöhe wichtig, um mehr als die Summe zweier Teile zu sein und um unsere Kunden noch besser bei der Modernisierung ihres Beschaffungswesens zu unterstützen.Den gesamten Artikel lesen…

Nachträge Vergaberecht Mit Inkrafttreten der Vergaberechtsreform wurde auch die ausschreibungsfreie Vergabe von Nachträgen an den bisherigen Auftragnehmer in Umsetzung der wesentlichen Leitlinien der hierzu ergangenen Spruchpraxis von Vergabekammern bzw. der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte kodifiziert und zum Teil konkretisiert. Die nun gefassten Regelungen haben eine besondere Bedeutung, weil sie auch bereits bestehende und nach dem „alten“ Vergaberecht gefasste Verträge betreffen. Von der Kanzlei CBH wurde nun eine Handreichung herausgegeben, die die wesentlichen Änderungen prägnant zusammenfasst.

Die Behandlung von Nachträgen nach dem Inkrafttreten des Vergaberechtsmodernisierungsgesetzes

Am 18.04.2016 ist das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz in Kraft getreten, welches die neuen Vergaberichtlinien der Europäischen Union im deutschen Recht verankert. In diesem Gesetz wird die ausschreibungsfreie Vergabe von Nachträgen an den bisherigen Auftragnehmer in stärkerer Weise formalisiert. Dies ist künftig auch in bereits bestehenden Verträgen von allen öffentlichen Auftraggebern und ihren Auftragnehmern zu beachten.

1. Grundsatz: Wesentliche Änderungen sind auszuschreiben

§ 132 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) geht von dem Grundsatz aus, Den gesamten Artikel lesen…